Judo im Sportunterricht der Q2

IMG_6112Bescheidenheit, Ernsthaftigkeit, Selbstbeherrschung und Mut – eini- ge der Judo-Werte, die die Schü- lerinnen und Schüler der Jahr- gangsstufe Q2 im September in ihrem Sportunterricht kennenlernten. Drei Wochen lang begleiteten die Judoka Rolf Radtke und Manfred Jansen vom M.Gladbacher TV 1848 die Kurse von Herrn Schippers, die zu Beginn der Qualifikationsphase „Ringen und Kämpfen“ als profilbildenden Bewegungsbereich festgelegt hatten. Bei aller Fremdheit einzelner Elemente fanden viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gefallen an Fallübungen, Würfen, Armhebeln, Festhaltern und Würgegriffen. Das engagierte Auftreten führte zu guter Letzt zu einer Einladung in die Judohalle des Vereins an der Bökelstraße, der die Schülerinnen und Schüler nach den Herbstferien Folge leisten können.

Nachgefragt bei Tim Sandkaulen

Anhang_3Morgen beginnt für Tim Sandkaulen die Schule –  jedoch nicht mehr am FMG, sondern in Mannheim. Der 16-Jährige, eine der deutschen Nachwuchshoffnungen im Tennis, besucht dort das Kurpfalz-Gymnasium, wohnt aber weiterhin überwiegend in Mönchengladbach. Für die Homepage haben wir nachgefragt.

Tim, warum wechselst du mit Beginn des Schuljahres in Baden-Württemberg die Schule?

Ich werde nur zweimal im Monat an zwei Tagen der Woche in Mannheim sein. An der Schule werden junge Sportler jahrgangsübergreifend in Sportklassen unterrichtet, darunter um die 15 Tennisspieler. Klausuren können flexibel geschrieben bzw. nachgeschrieben werden, vor dem Abitur wird noch einmal blockweise Unterricht erteilt. An den freien Tagen kann man dort im Leistungszentrum trainieren, ich werde aber vor allem unterwegs, im Gladbacher HTC und in der Tennisschule Niemöller sein.

Was bleibt in Erinnerung vom FMG?

Der erste Schultag hier vor ein paar Wochen war schon komisch. Ich habe ein paar Mal meine Freunde und einige Lehrer besucht, werde hoffentlich in Kontakt mit ihnen bleiben. Es war eine schöne Zeit, in der es viel Entgegenkommen und Verständnis für den Sport gab. Im Tennis war natürlich die Teilnahme am Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ vor zwei Jahren ein cooles Event. Es hat jedes Mal Spaß gemacht und war ein toller Ausgleich, mit der Mannschaft zu spielen. Sonst ist man in dieser Sportart oft Einzelkämpfer.

Was macht Tim Sandkaulen in zehn Jahren?

Erst einmal möchte ich das Abitur machen und mich danach voll auf Tennis konzentrieren. Ich würde natürlich gerne professionell Tennis spielen. Um davon leben zu können, muss man aber unter die ersten 150 oder 200 der Weltrangliste kommen. Dafür werde ich hart arbeiten und hoffentlich das nötige Glück haben. Alternativ dazu würde ich gerne BWL mit dem Schwerpunkt Management studieren.

Also dann: Das FMG drückt die Daumen und wünscht viel Erfolg!

Rhetoriktraining für die Oberstufe

image(1)Überzeugend auftreten und die Dinge auf den Punkt bringen: Wer sicher präsentiert, hat Vorteile in Schule, Ausbildung, Studium und Beruf. Daher bot das FMG in Zusammenarbeit mit der Stadtsparkasse am vergangenen Freitag bereits zum vierten Mal ein professionelles Rhetoriktraining für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1 an. In dem fünfstündigen Seminar standen sowohl thereotische Grundlagen der Kommunikation nach Watzlawick („Man kann nicht nicht kommunizieren“) oder Schulz von Thun als auch praktische Elemente wie eigene Voträge oder Gruppenübungen auf dem Programm. Ein Zertifikat am Ende des Kurses dokumentiert die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten später auch in einer Bewerbungsmappe der 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Thomas Meisen

Schüleruni an der RWTH Aachen

20140725_123039Uniluft vor dem Abitur schnuppern? Das ist durchaus möglich: Zahlreiche Universitäten bieten in den Sommerferien für Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe eine „Schüleruni“ an. Tobias Welling (Jahrgangsstufe EF) entschied sich in diesem Jahr – unterstützt von Frau Dr. Veggian – für die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen. Seine Erfahrungen sollten anderen nicht vorenthalten bleiben – hier ist sein Bericht:

Die RWTH zählt aktuell um die 40.000 Studierende, die von annähernd 500 Professorinnen und Professoren betreut werden, in 115 Studiengängen (Bachelor und Master) an neun Fakultäten. Mein 5-tägiges Programm der MINT Schüleruni habe ich in verschiedenen Laboren absolviert:

1. TAG:
Die MINT-Schüleruni startete im Schülerlabor für Informatik: InfoSphere – Informatik enlightened – Was Blumen, Autos und Solarzellen verbindet.
Hier sollte z.B. ein Mikrocontroller so programmiert werden, dass dieser einen Lichtsensor grundsätzlich der Sonne nach ausrichtet. Da häufig in Kleingruppen (drei bis vier Schülerinnen und Schüler) experimentiert wurde, hatte jedes Gruppenmitglied eine reelle Chance, in den meist praktisch angelegten Versuchen mitzuwirken.

2. TAG:
Der zweite Tag folgte dem Motto „Raus aus der Schule – rein ins Labor“ und fand im Schülerlabor des Luft- und Raumfahrtzentrums statt. Im DLR School Lab standen verschiedene Hightech-Experimente mit konkretem Bezug zur aktuellen Luft- und Raumfahrt sowie Energie- und Verkehrsforschung im Zusammenspiel mit Robotik, Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau auf dem Programm. So sollte z.B. einem kleinen humanoiden Roboter das Gehen und Tanzen beigebracht werden, eine Drohne mit Fernsteuerungen geflogen und in einem Fahrsimulator Systeme des autonomen Fahrens in einer hochdynamischen Umwelt getestet werden. Zudem konnte ich mittels einer speziellen Brille sowie weiterer technischer Effekte in einer virtuellen Marslandschaft herumwandern. Ferner wurden Satelliten und der Marsrover Curiosity vorgestellt.

3. TAG:
Der dritte Tag fand im Schülerlabor für Mathematik statt. Im sog. CAMMP ging es um die Optimierung eines Solarkraftwerkes und zwar unter Verwendung von mathematischen Methoden und Simulationen. Dabei spielten Wasser, Spiegel, Rohre, Wärme und natürliche Sonnenstrahlen eine wichtige Rolle. Ziel war, möglichst viel Energie zu erzeugen. Die Spiegel sollten daher exakt so ausgerichtet sein, dass die Sonne im Tageslauf immer die richtige Stelle am Solarturm traf.

4. TAG:
Am vorletzten Tag ging es schließlich ins Schülerlabor der Wasserwirtschaft. Im sogenannten Waterlab ging es um den Hochwasserschutz – wie schützen wir Köln vor Hochwasser? In mehreren Simulationen testeten wir hier Hochwasserschutzsysteme und forschten nach möglichen Ursachen. Die virtuellen Spielszenarien wurden mit SeCom 2.0 – Serious Community 2.0 prevent flooding am Laptop durchgeführt.

5. TAG:
Am letzten Tag der Schüleruni fand die RWTH-Rallye über den zentralen Campus-Bereich statt. Die 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden in Kleingruppen eingeteilt und schließlich mit einem Fragenkatalog, einem Stadtplan und einem Apfel (dieser sollte unterwegs gegen wertvollere Gegenstände getauscht werden) losgeschickt. Zum Abschluss trafen sich die Gruppen in der Schulprojektstelle in der Zentralen Studienberatung.

Ich habe viel Neues erfahren, ganz viel Spaß beim Experimentieren und Forschen gehabt und nebenbei viele nette Leute aus Aachen und der näheren Umgebung, aber auch aus Stuttgart kennengelernt. Wer Lust bekommen hat, an der (MINT) Schüleruni teilzunehmen, geht am besten wie folgt vor:

ANMELDUNG SCHÜLERUNI
www.rwth-aachen.de
->Studium, -> Schulprojekte, -> MINT Schüleruni, -> zur Anmeldung
TIPP:
Die Plätze sind schnell belegt, daher solltet ihr euch frühzeitig (sobald das Anmeldefenster freigeschaltet ist) anmelden! Fragen werden beantwortet von der Schulprojektstelle in der Zentralen Studienberatung unter 0241 8099422 oder per Mail an schueler-uni@rwth-aachen.de.

Das Foto zeigt Tobias (Dritter von links) inmitten seiner „Kommilitonen“. Danke an alle Beteiligten!

 

Kennenlernfahrt mit Fluss und magischen Steinen

Foto(1)Drei Tage Zeit, sich und die neuen Lehrerinnen und Lehrer kennenzulernen, hatten die neu eingeschulten Fünftklässler auf der traditionellen Kennenlernfahrt. Von Montag bis Mittwoch und Mittwoch bis Freitag bezogen die Klassen 5a und 5c sowie 5b und 5d gemeinsam mit den Klassenlehrerteams und ihren Paten die Jugendherberge Brüggen. Auf dem Programm standen eine Rallye durch den historischen Ort, ein Lagerfeuer mit Stockbrot, ein von den Paten vorbereitetes Chaos-Spiel sowie herausfordernde Aufgaben mit den Erlebnispädagogen von hoch3. Dabei mussten die Klassen mit "magischen Steinen" einen "reißenden Fluss" überqueren, eine überdimensionale Kugelbahn bauen und auf Slacklines zwischen Bäumen balancieren - das alles bei schönstem Sonnenwetter. So in der Klassengemeinschaft gestärkt, kann der Start am FMG auch in schulischer Hinsicht gelingen.

Thomas Meisen

Englisch-Zertifikate für 21 Schülerinnen und Schüler

Projektkurs_2013-14_Zertifikate_003Es ist ein Stück Papier, das Türen öffnet: 21 Schülerinnen und Schüler des FMG erhielten in der ersten Woche nach den Sommerferien von Schulleiter Herrn Bruder ihr Englisch-Zertifikat der Londoner Industrie- und Handelskammer (London Chamber of Commerce). Besonders erfreulich: Wie in den vergangenen Jahren sind nur gute und sehr gute Ergebnisse das Resultat ihres Fleißes. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erreichten „Pass with Distinction“ (die beste Note) oder „Pass with Merit“ (die zweitbeste Note). Im Projektkurs „Business English“ hatten sie sich im Schuljahr 2013/14 unter Leitung von Frau Leuthen auf die Prüfung vorbereitet – und das am undankbaren Freitagnachmittag. Insgesamt sieben Textsorten wurden gepaukt, das Vokabular für den Business-Bereich erweitert und Layout sowie grammatische Strukturen gelernt.

Die LCCI International Qualifications werden von Arbeitgebern, Regierungen und Universitäten auf der ganzen Welt anerkannt und geschätzt. Sogar die Stiftung Warentest attestiert dem Zertifikat in Wirtschaftsenglisch von der Londoner Handelskammer einen hohen Qualitätsstandard. „Es ist berufsbezogen und international anerkannt“, urteilt das Fachblatt.

Weitere Informationen zur Qualifikation gibt es unter www.lccieb-germany.com