Glehner Grundschüler stark am Ball

20141122_121955Am Ende wurde es noch einmal enger als erwartet: Die Trapteam Masters aus Glehn starteten am vergangenen Wochenende mit zwei Erfolgen in das zweite Fußballturnier des FMG für die umliegenden Grundschulen. Danach punkteten auch die Torkicker aus Glehn und der Nachwuchs aus Giesenkirchen mehrfach, nach sechs Begegnungen hatte die ältere der beiden Glehner Mannschaften aber doch die Nase vorn. Dank des Engagements der Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe Q2, die die Organisation des Turniers übernommen hatten, war auch die Neuauflage mit nur drei Mannschaften eine rundum gelungene Veranstaltung, auf dem Feld machten es die Dritt- und Viertklässler(innen) Schiedsrichterin Laura Schellen leicht. An die Schulen aus Meerkamp, Liedberg und Korschenbroich: Im nächsten Jahr werden wir einen für alle geeigneten Termin anbieten. Danke an alle Beteiligten und auf eine Neues 2015!

Lernferien zur Schule der Zukunft

„Die Schule der Zukunft“ – an einem gleichnamigen, mehrtägigen Projekt nahm während der Herbstferien Joshua Kincaid aus der Jahrgangsstufe Q2 des FMG teil. Hier veröffentlichen wir seinen lesenswerten Bericht dazu.

ULernferien_Fotonser Schulsystem ist nicht perfekt. Das wissen die Schülerinnen und Schüler, das wissen die Lehrerinnen und Lehrer, das wissen die Eltern. Aber was kann man dagegen unternehmen? Was genau muss verändert werden? Wie genau kann man das umsetzen?
Um diese Fragen zu beantworten, habe ich mich am 13. Oktober 2014 ins Auto gesetzt und mich auf den Weg nach Münster gemacht. Um genau zu sein: nach Nottuln. Denn dort fand fünf Tage lang ein Projekt mit zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Nordrhein-Westfalen statt. In diesem Projekt haben wir ausführlich diskutiert, überlegt und gearbeitet, um am Ende ein Gesamtkonzept zu erarbeiten. Unsere Schule der Zukunft.
Aber fangen wir von vorne an. Mein Name ist Joshua Kincaid, ich bin in der Q2 am FMG und engagiere mich nebenbei als Tutor im Lernbüro und als Pate einer siebten Klasse. Letztendlich wegen dieses Engagements hat mich Frau Oellers, eine leitende Lehrerin des Lernbüros, angesprochen und gefragt, ob ich nicht Lust hätte, an dem Projekt teilzunehmen. Meine Neugierde führte dazu, dass ich zusagte, und in der zweiten Woche der Herbstferien tankte ich mein Auto voll und machte mich auf den Weg.
Der erste Tag war erwartungsgemäß durch das Kennenlernen der Gruppe geprägt. Das gestaltete sich allerdings überraschend einfach. Die gesamte Gruppe war so nett und kompatibel, dass innerhalb von ein paar Stunden jeder mit jedem bekannt war und wir auch Spaß miteinander hatten. Als Vorbereitung auf die Arbeit an der Schule der Zukunft hörten wir an dem Abend noch einen Vortrag zum Thema Mut. Dafür besuchte uns der Bundesligaturner Sebastian Spies und erzählte uns von Ängsten, die man überwinden muss, da sie sonst zu Grenzen werden. Diese Ängste würden ihm jeden Tag beim Training begegnen.
Am nächsten Tag bearbeiteten wir unsere Gedanken zum Thema Mut in Kleingruppen, indem wir Interviews führten, einen Stop-Motion-Film und einen normalen Film drehten. Am Nachmittag hielt Herr Klaus Dufhues einen Vortrag zum Thema Visionen, der uns am nächsten Tag half, ein Grundkonzept für die Schule der Zukunft zu entwickeln.
Jetzt habe ich aber lange genug um den heißen Brei herum geredet. Unser Konzept der Schule der Zukunft bedeutet ein Leitsystem der „einheitlichen Individualität“. Das mag jetzt erst einmal kompliziert klingen, ist aber im Grunde relativ einfach erklärt. Der erste Aspekt, die Einheitlichkeit, sieht ein deutschlandweites einheitliches Schulsystem vor. Die einzelnen Bundesländer sind nicht mehr für die Schulen im Land zuständig, sondern der Staat regelt und finanziert alles. Das sorgt für Chancengleichheit bei den Studienanfängerinnen und -anfängern und Minimierung des Konkurrenzverhaltens unter den Bundesländern. Außerdem sind wir für eine Abschaffung des Numerus Clausus. Stattdessen erhalten Abiturientinnen und Abiturienten ein Empfehlungsschreiben für die Universitäten, das nicht nur Noten nennt, sondern auch die sonstigen Kompetenzen einer Schülerin oder eines Schülers und deren  Background berücksichtigt.
Der zweite Aspekt, die Individualität, ist uns besonders wichtig, da jede Schülerin / jeder Schüler eigene Stärken und Schwächen hat. Ein Förderkonzept sollte genau darauf eingehen, um eine perfekte Zukunftsvorbereitung zu gewährleisten. Jedoch sollte die Gegenwart auch nicht zu kurz kommen und genug Raum für Freizeit und Persönlichkeitsentfaltung lassen. Diese Idee haben wir auch schon mit Politikerinnen und Politikern diskutiert und ein sehr produktives und begeistertes Feedback bekommen.
Die Woche hat mir persönlich viel gebracht und hat mich auch zum Nachdenken gebracht. Wir können das Schulsystem perfektionieren, wenn wir wollen. Aber dafür brauchen wir Unterstützung! In diesem Sinne möchte ich allen unseren Internet-Blog ans Herz legen, den wir als Ergebnis der gesamten Woche angelegt haben. Hier können unsere Ergebnisse nochmal in allen Einzelheiten nachgelesen werden. Die Internetadresse lautet: http://schule-der-zukunft.tumblr.com/

Zwei Stadtmeister im Basketball

IMG_2921Let´s dunk! Das ließen sich die Basketballer des FMG bei der diesjährigen Stadtmeisterschaft nicht zweimal sagen: Mit souveränen Leistungen gegen das Mathematisch-Naturwissenschaftliche Gymnasium und das Stiftisch-Humanistische Gymnasium belegten die Mannschaften der Wettkampfklassen I und II der Jungen vom Asternweg Platz eins. Im Endspiel gewann der Nachwuchs der WK II gegen Gastgeber Math. Nat. mit 27:16, die ältere Mannschaft setzte sich gegen den gleichen Gegner mit 16:6 durch. Das Foto zeigt das WK II-Team, das im Frühjahr auf Regierungsbezirksebene dribbelt, passt und – genau – „dunkt“ (von links): Patrick Weßig, Clemens Haege, Nicholas Ceka, Benjamin Vosdellen, Simon Henze, Sven Weckop, Hendrik Ellenberg, Ferdinand Brings, Frau Kozon und – liegend – Lars Lange. Wir drücken die Daumen!

Stefanie Kozon

Mit Schülerinnen und Schülern über Gott reden

image1Über Ergebnisse neuer Unterrichts-forschungen informierte sich in dieser Woche die Fachschaft evangelische Religion: Beim jährlichen Religions-lehrer(innen)tag der  Kirchenkreise Mönchengladbach/Neuss und Krefeld/Viersen in Kempen war Professor Dr. Martin Schreiner aus Hildesheim als Referent eingeladen. In seinem Vortrag ging er der Frage nach, ob Gott und Religion im Alltag der Schülerinnen und Schüler heute noch Platz haben. Mit anregenden Kurzfilmen und Cartoons sowie herausfordernden Thesen eröffnete er neue Zugänge für das Gespräch über Gott und die Welt im Unterricht. Das Fach Religion ist am FMG in beiden christlichen Konfessionen mögliches Abiturfach für die schriftliche oder mündliche Prüfung im Grundkurs.

Thomas Meisen

Aufführung und Workshop zu „Kabale und Liebe“

IMG_6164Was unterscheidet die Aufklärung vom Sturm und Drang? Wie kann die Bedeutung der Standesunterschiede im 18. Jahrhundert heute vergegenwärtigt werden? Welche Ansprüche dürfen an eine Liebesbeziehung gestellt werden? – Zu Beginn der Beschäftigung mit Friedrich Schillers bürgerlichem Trauerspiel „Kabale und Liebe“ erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Deutsch (Jahrgangsstufe Q1) im Rahmen eines Workshops Fragen und Antworten zu dem für den Unterricht vorgegebenen Stück. Dabei ließen sie sich von Theaterpädagogin Marion Kaeseler zu eigenen szenischen Darstellungen und Rollentexten motivieren, die schon kurz darauf mit einer modernen Adaption des Dramas auf der Bühne verglichen werden konnten: Wie mehrere Kurse der Jahrgangsstufe Q2 besuchten die beiden Leistungskurse die Aufführung des Rheinischen Landestheaters Neuss mit bewegenden Momenten auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“. Bühnenorientierter Unterricht, der sich bewährt hat – eine Rezension der Schülerinnen und Schüler ist in Kürze auf der Facebook-Seite der Schule nachzulesen.

Regina Hollaus und Jörg Schippers

Ein Kicker für das FMG

KickerDass die Schülerinnen und Schüler des FMG nicht nur fit im Kopf sind, sondern auch über handwerkliches Geschick verfügen, zeigten fünf von ihnen am 25. Oktober beim "Tischler-Cup 2014": Bei dem erstmalig von der Innung Mönchengladbach / Rheydt ausgetragenen Wettbewerb setzten sich Sahra Yalda, Lars Lange (beide Jahrgangsstufe EF), Wilhelm-Alexander Klomp (Klasse 9a), Christina Kestering und Jens Tockloth (beide EF; auf dem Foto von links) gegen Mitbewerber anderer Mönchengladbacher Schulen durch und gewannen als Preis einen Profi-Kicker für das FMG. Neben dem Gewinn ermöglichte die Teilnahme an dem Wettbewerb den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in das gleichsam moderne wie anspruchsvolle Handwerk, welches sich längst nicht mehr auf den Umgang mit Säge und Bohrer beschränkt. So ist beispielsweise die Programmierung modernster CNC-Fräsmaschinen heute eine Selbstverständlichkeit. Das Bild zeigt die erfolgreiche Gruppe vom FMG nach der Übergabe des Preises am vergangenen Montag. Es werden bestimmt noch viele Trainings- und Turnierstunden folgen. Im Namen der Schulgemeinde bedanken wir uns bei allen Beteiligten und würden uns über eine erneute Ausrichtung sehr freuen. Denn für einen weiteren Kicker finden wir sicherlich noch einen Platz...

Thorsten Peters

Fußball-Mädchen sind Stadtmeister

IMG_6122Mit vier Mannschaften traten die Fußballerinnen und Fußballer des FMG zu den diesjährigen Stadtmeisterschaften der Wettkampfklassen II und III an. Ansprechende Leistungen zeigten sowohl die Jungen als auch die Mädchen – am Ende reichte es dennoch „nur“ einmal zu Platz eins und der Qualifikation für die nächste Runde des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“: Die Mädchen der WK III (Jahrgänge 2001 und jünger) gewannen ohne Gegentor die Vorrunde, setzten sich nach Toren von Lynn Schumachers und Louisa Schmitz auch im Endspiel mit 2:0 gegen das Gymnasium Rheindahlen durch. In der WK II musste sich die „Berlin-Elf“ nach erfolgreichen Jahren diesmal ersatzgeschwächt und mit etwas Pech der starken Marienschule geschlagen geben. Bei den Jungen blieb die Mannschaft der WK III in ihrer Vorrundengruppe ungeschlagen, beim 0:0 gegen die Gesamtschule Hardt fehlte ein Tor zum Erreichen der Endrunde. Danke an alle Beteiligten und herzlichen Glückwunsch an die Mädchen – weiter geht´s im Frühjahr 2015.

Das Foto zeigt (oben von links) Kea Kellers, Herrn Schippers, Mara Rödiger, Alisha Geyr, Carla Grube, Lynn Schumachers, Kristina Wienen, Elena Esser, (unten) Amina El-Sherbinyi, Xenia Maderecker, Marie Müller, Louisa Schmitz und Lina Vahsen.