Felix Steigels siegt im Fremdsprachenwettbewerb

Eine besondere Ehre wurde am 11.07. den FMG-SchülernIMG-20190711-WA0009 Felix Steigels und Maya Dittert zuteil, nachdem sie beim städtischen Fremdsprachenwettbewerb des Faches Französisch angetreten waren. Beide wurden im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Rathaus Abtei für ihre herausragenden Leistungen im Fach Französisch, die sie in einer schriftlichen- sowie einer mündlichen Prüfung unter Beweis stellten, geehrt. Während Maya einen starken vierten Platz erringen konnte, ließ Felix die gesamte Konkurrenz aller Mönchengladbacher Gymnasien und Gesamtschulen hinter sich und sicherte sich mit dem Gesamtsieg eine Reise nach Paris, die er im kommenden Schuljahr antreten wird. Wir sagen chapeau und wünschen den beiden schöne Ferien!

Frankreich-Austausch mit Compiègne

Im Mai verbrachten wir, Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9, eine Woche in Compiègne. Nachdem unsere Austauschschülerinnen und Austauschschüler des Collège Jacques Monod uns schon Ende März / Anfang April ebenfalls für eine Woche besucht hatten, war die Vorfreude der meisten schon groß.

Nach einer knapp siebenstündigen Busfahrt wurden wir von unseren „correspondants“ und dem Schulleiter freundlich empfangen. Anschließend verbrachten wir den restlichen Tag in den Gastfamilien.

Am nächsten Tag sind wir ohne unsere Austauschschüler nach Lille gefahren und haben dort eine Stadtführung gemacht. Die Abende und das Wochenende verbachten wir in den Gastfamilien oder gemeinsam mit anderen Austauschschülern.

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Der einzige Ausflug, bei dem unsere Austauschschüler uns begleitet haben, war der nach Paris. Nachdem wir einen fantastischen Blick vom Arc de Triomphe über ganz Paris erhaschen konnten, hatten wir danach zwei Stunden Zeit, die Stadt weiter zu erkunden. Im Anschluss daran haben wir eine Stadtrundfahrt mit unserem Bus gemacht und die Basilika Sacré-Coeur besichtigt.

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Am folgenden Tag besichtigten wir in der Innenstadt von Amiens die Kathedrale und durften danach in kleinen Gruppen die Stadt erkunden.

Am letzten Ausflugstag haben wir im Wald von Compiègne die Lichtung des Waffenstillstandes besucht. Den Nachmittag haben wir in unseren Familien verbracht.

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Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns von unseren „corres“ und den Familienmitgliedern und fuhren schweren Herzens nach Mönchengladbach zurück. Unserer Meinung nach ist ein Austausch eine Erfahrung wert. Wir haben neue Menschen und eine andere Kultur kennengelernt. Außerdem haben wir unsere Französischkenntnisse erweitern können.

Au revoir

Gemma Kebben, Miriam Plaßwilm

“Das Weiße Rössl” am FMG

Eine musikalische Reise ins Salzkammergut der Kaiserzeit

FMG – Oberstufenkurse begeistern mit dem Singspiel „Im weißen Rössl“ von Ralph Benatzky.

Von Oliver Hollaus, 8b

Am Franz – Meyers – Gymnasium in Giesenkirchen herrscht seit einigen Tagen das „Rössl“ – Fieber. Rund 60 Akteure vor und hinter der Bühne bringen jetzt begleitet von den Lehrkräften Simone van den Dool (Musik) und Stephanie Seidel sowie Marco Schüller (beide Literatur) eine eigene Version des  Singspiels „Im weißen Rössl“ von Ralph Benatzky auf die Bühne im Pädagogischen Zentrum der Schule.

Dabei erzählen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1, was der Zahlkellner Leopold, der unglücklich verliebt in seine Chefin, die Rösslwirtin Josepha Voglhuber, ist, unternimmt, um ihr Herz zu erobern. Tag für Tag schickt er ihr beispielsweise anonym Rosen, doch diese denkt, die seien von ihrem Stammgast, dem Rechtsanwalt Dr. Siedler, auf den sie heimlich ein Auge geworfen hat. Der Jurist bändelt jedoch mit Ottilie, der Tochter von Giesecke, gegen den er gerade einen Prozess führt, an. Und damit sich die unterschiedlichen Pärchen schließlich finden können, muss erst noch Kaiser Franz Joseph höchstpersönlich aus seinem altersweisen Erfahrungsschatz erzählen.

Dabei ist die verworrene Geschichte um mehrere Liebespaare keine neue, bereits 1930 wurde das Stück in Berlin uraufgeführt. Aber Mara Rödiger und ViKtoria Svarovsky, die an den unterschiedlichen Aufführungsabenden in die Rolle der Rösslwirtin Josepha schlüpfen sowie Manuel Steinberg und Finn Pöstges, die ihr Pendant Leopold mimen, hauchen der Geschichte so viel Liebe und Leben ein, dass sie zu keinem Zeitpunkt altbacken daherkommt.

Begleitet von der „Rössl“-Band lassen sie Songs wie „Im weißen Rössl am Wolfgangsee, da steht das Glück vor der Tür“, „ `s ist einmal im Leben so“ und „Es muss was Wunderbares sein“ wieder aufleben. Die Zuschauer fiebern mit bis zur letzten Minute, bis Josepha ihren Leopold endlich als Kellner kündigt, aber lebenslang als Ehemann engagiert.

Auch den anderen Akteuren fliegen die Herzen des Publikums zu, sei es dem schönen Sigismund (Bastian Allwicher/Leonard Stieg) oder dem lispelnden Klärchen (Antonia Krapp/Jasmin Lamm). Überzeugend nicht nur beim Kuppeln ist auch Rechtsanwalt Dr. Siedler (Manuel Stappen/Dominik Maibaum). Als besonderer Publikumsliebling entpuppt sich jedoch Philipp Roleff als Giesecke, der mit seiner Berliner Schnauze immer wieder für Lacher sorgt.

Ein ganzes Schuljahr lang haben die Mitwirkenden regelmäßig geprobt, das Bühnenbild gestaltet und an der Technik gefeilt. Und die Mühe hat sich gelohnt, das Publikum hält es während der Aufführung kaum auf den Stühlen, immer wieder singen die Zuschauer die bekannten Lieder lautstark mit. Und wenn sich dann nach gut zweieinhalb Stunden der Vorhang senkt, dann tut dem Zuschauer das Abschiednehmen weh. Denn er hat sein Herz verloren im „Weißen Rössl“ am FMG.

Insgesamt viermal wurde die Geschichte um die Rösslwirtin und ihren verliebten Zahlkellner Leopold gezeigt.