Liebe Leserin, lieber Leser, wir am
Franz-Meyers-Gymnasium freuen uns darüber, dass Sie unserer Schule Ihr Interesse entgegenbringen; sei es, weil Sie vor der Entscheidung stehen, uns Ihr Kind für die nächsten Jahre anzuvertrauen, sei es, weil Sie sich
einen ersten Überblick über unser breit gefächertes Schulprofil verschaffen wollen. Sie erhalten Informationen über unsere Schule im Allgemeinen, unser Unterrichtsangebot, unsere besonderen Bildungsschwerpunkte, unsere pädagogischen Leitideen, unsere musischen,
pädagogischen, sozialen Aktivitäten und unsere Auffassung von Schulkultur, die ein Gymnasium in seinen wesentlichen Zügen prägt. Zusätzlich finden Sie reichhaltiges Material, welches unsere Schülerinnen und Schüler zu
einzelnen Fächern zusammengetragen haben.
Das Franz-Meyers-Gymnasium trägt seinen Namen zu Ehren des ehemaligen Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Herrn Dr. Franz
Meyers. Wir sind ein städtisches Gymnasium für die Sekundarstufen I und II und bieten seit 1991 als besonderes Bildungsangebot einen bilingualen Zweig Deutsch/Englisch, in dem der Unterricht in
einigen Fächern auf Englisch erfolgt und die Schülerinnen und Schüler intensiv auf die Anforderungen eines vielsprachigen vereinigten Europas vorbereitet.
Seit der Schulgründung im Jahre 1975 fühlen wir uns in den Stadtteil Giesenkirchen integriert. Wir wissen, dass die zwischen Schule und Umfeld
bestehenden Kontakte mit zur Formung des Schullebens und zur Prägung der Bildungsarbeit beitragen. Daraus resultiert eine hohe Akzeptanz unseres Gymnasiums im Stadtteil und in den
Nachbargemeinden, die uns ebenfalls seit vielen Jahren ihre Schülerinnen und Schüler anvertrauen. Wir wissen auch, dass sich umgekehrt unsere Schülerinnen und Schüler in hohem Maße mit ihrer Schule identifizieren.
Eine wissenschaftspropädeutische Ausbildung ist
für uns eines der wichtigsten gymnasialen Lernziele. Unser Gymnasium versteht sich jedoch zusätzlich als eine Institution, die mehr als ein
reiner Lernort ist. Wir bemühen uns, auf dem Hintergrund einer christlich-humanistischen Welt- und Lebensanschauung neben dem Sachwissen auch Werte zu vermitteln, die zu selbstständigem Urteil,
Toleranz und eigenverantwortlichem Handeln befähigen. Hochgestecktes Ziel bleibt es, die Schülerinnen und Schüler auf das Leben in einer sich ständig wandelnden Gesellschaft
vorzubereiten und ihnen dabei zu helfen, ihren eigenen festen Standort zu finden. Das Schlagwort vom lebenslangen Lernen wird dabei zu einer selbstverständlichen Basis persönlichen Handelns. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir diesen Zielen in konstruktiver Zusammenarbeit von
Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern und Schulleitung auch in Zukunft treu bleiben können. Ihr Armin Bruder
( Schulleiter ) |