Schulprogramm

Das Franz-Meyers-Gymnasium,

eine lebendige Schule,

die sich immer wieder neue Ziele setzt

Schon immer hat die Schulgemeinde des Franz-Meyers-Gymnasiums sich für ihre Schule stark gemacht – was besonders in den Gründungsjahren von großer Bedeutung war. Ohne diese vertrauensvolle Zusam­menarbeit zwischen den verschiedenen am Schulleben beteiligten Gruppen hätte unsere Schule sich in der Mönchengladbacher Schullandschaft nicht so gut behaupten können.

Ab dem Schuljahr 1996/97 verlangte die damalige obere Schulaufsichtsbehörde in Düsseldorf (heute: Bezirksregierung) neben der oftmals mehr oder minder zufälligen Profilbildung einer Schule den Nachweis eines schulprogrammatischen Prozesses, der bisher zweimal (2000 und 2005) bei der Bezirksregierung dokumentiert werden musste. Außerdem wurde eine erneute aktualisierte Dokumentation anlässlich der Qualitätsanalyse 2008 erforderlich.

Seit dem Schuljahr 2010/11 wird die schulprogrammatische Arbeit in dezentralisierter Form fortgesetzt. Die Schulleitung bzw. die erweiterte Schulleitung entscheidet für jedes Schuljahr über die zu bearbeiten­den Schwerpunkte der schulischen Arbeit und hier insbesondere der Schulentwicklung. Impulse hierzu kommen sowohl aus den Vorgaben der Bezirksregierung als auch aus Anregungen aus Schulpflegschaft, Schülerrat und Lehrerkollegium, hier insbesondere der ab dem Schuljahr 2012/13 gebildeten Schulent­wicklungsgruppe.

Die Vorgaben der Schulleitung werden anlassbezogen in verschiedenen Gremien der Schulgemeinde beraten und die Ergebnisse dann in die tägliche Arbeit integriert. Koordiniert wird die Schulprogramm­ar­beit seit 1996 von Herrn StD Schiffers.

Die vorliegende Übersicht zeigt wesentliche Schwerpunkte unserer schulprogrammatischen Arbeit der letzten 27 Jahre.

Wir sind im Übrigen der Auffassung, dass ein Schulprogramm nicht mit einem Schulprofil verwechselt werden sollte: Das Schulprogramm dokumentiert die kontinuierliche Entwicklung einer Schule über viele Jahre, ein Schulprofil bildet hingegen den aktuellen Stand ab und wird Ihnen z. B. auf den verschiedenen Seiten dieser Homepage vorgestellt.

Was bezweckt demnach unser Schulprogramm?

Die Leitgedanken aller Schulen sind ähnlich:

Lernen / Fördern / Fordern

Toleranz / Kommunikationsbereitschaft / gegenseitiger Respekt

Entwicklung der eigenen Persönlichkeit in sozialer Verantwortung

Diese Leitgedanken bestimmen auch unsere Arbeit am Schulprogramm. Von Anfang an sahen wir jedoch die schulprogrammatische Arbeit unter pragmatischen Gesichtspunkten, eine weitere vorwiegend theore­tisch-pädagogisch geprägte Auseinandersetzung über unterschiedliche schulische Aufgabenbereiche lehnten und lehnen wir ab – diese Dokumentationen finden sich zu Genüge in vielen Publikationen. Alle weiter unten aufgelisteten Projekte bilden mal kleinere, mal größere Mosaiksteine, die – dessen sind wir uns sicher – dazu beitragen, sowohl eine Verbindlichkeit unseres gemeinsamen Umgangs sowie unseres pädagogischen Handelns herzustellen als auch unseren Schülerinnen und Schülern eine solides Funda­ment in der Gestaltung ihres persönlichen Lebensweges zu geben.

Die vorangestellten Jahreszahlen dokumentieren in der Regel die Beschlussfassung bzw. den Abschluss des betreffenden Teilprojekts des Schulprogramms; in den meisten Fällen vollzog sich die Arbeit am je­weiligen Projekt unter Einbeziehung von Evaluationsmaßnahmen über einen langen Zeitraum (oftmals ein bis zwei Jahre).

Harald Schiffers; Mönchengladbach, im Oktober 2013

Fragen / Anregungen zum Schulprogramm: Harald Schiffers

 

Unsere Schulprogrammarbeit im Überblick :

… in einem Satz!

2015Im Rahmen des Lerncoachings setzt das Kollegium unter Einbeziehung der Ergebnisse des "Pädagogischen Tages 2015" besonderen Schwerpunkt auf die individuelle Begleitung von Schülerinnen und Schülern auf Grundlage der Prinzipien der systemischen Beratung, um mit Beginn des kommenden Schuljahres 2016/17, unterstützt durch kollegumsinterne Mediatoren, in der Einführungsstufe der SEK II mit der pädagogischen Umsetzung zu beginnen.
2015Das FMG setzt mit der Neueinrichtung einer Inklusionsklasse in der Stufe 5 das "Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen" erstmals um.
2015Auf Initiative der Kolleginnen Frau Hollaus und Frau Oellers wird nach einem ersten Probedurchlauf im Jahr 2014 im Rahmen des "Lerncoachings" das Lernbüro für die Klassen 5/6 im Schulprofil unserer Schule übernommen.
2014Unter der Zielsetzung "Sich besser kennenlernen" wünscht das Kollegium des FMG, beginnend mit dem Pädagogischen Tag am 20.10.14, vor dem Hintergrund der altersbedingten starken personellen Fluktation eine intensive Auseinandersetzung mit dieser Thematik, um das am FMG bestehende sehr gute Betriebsklima weiterhin zu erhalten / fördern.
2014Die neuen Kernlehrpläne der SEK II werden bei der erstmaligen Umsetzung in der EF im Schuljahr 2014/15 laufend evaluiert; die Vorlage der Detailplanung für die Q1 ist für Ostern 2015 geplant.
2014Mit Beginn des Schuljahres 2014/15 treten die neuen Bestimmungen der Lehrpläne für die Sekundarstufe II in Kraft, die zuvor in fast einjähriger Vorarbeit innerhalb der Fachschaften für die Stufen EF - Q2 erstellt wurden und ab Mai 2014 in digitalisierter Version dokumentiert vorlegen.
2013Nach Beratungen innerhalb der Schulleitung, Schulpflegschaft, Fachkonferenz Englisch, der Lehrerkonferenz sowie des Schülerrates beschließt die Schulkonferenz eine zusätzliche Englischstunde auch für die bisher nicht bilingualen Klassen in den Stufen 5 und 6 ab dem Schuljahr 2013/14, um erst nach Ende der Klasse 6 auf der Grundlage der von der Fachgruppe „Bilingualer Unterricht“ vorgelegten Kriterien mit den Eltern eine einvernehmliche Regelung über die Fortsetzung der Schullaufbahn des Kindes herbeizuführen.
2013Im Rahmen der „Werteerziehung“ beschließt die Schulkonferenz im Oktober 2013 nach vorangegangen Beratungen in der Lehrerkonferenz, in der Elternpflegschaft sowie im Schülerrat auf der Basis des Schulgesetzes NRW § 48, Förderung und Feed-Back, die Neuformulierung der Zeugnis- bemerkungen (erstmalige Aufnahme in den Zeugnissen: 2. Halbjahr Schuljahr 2013/14), die im Wesentlichen die bisherigen Bemerkungen aufnimmt, zusätzliche Hinweise zum Arbeits- und Sozialverhalten einarbeitet, dabei in besonderem Maße Negativ- in Positivformulierungen umwandelt.
2013Auf dringendem Wunsch der Eltern- und Schülervertreter generiert das Lehrerkollegium unter Leitung einer Arbeitsgruppe, bestehend aus Eltern- und Lehrervertretern, eine vollkommen neue Homepage, die unter verstärkter Einbeziehung visueller Elemente eine quantitative Reduzierung der Textbeiträge vornimmt und im Oktober 2013 ins Netz gestellt wird, wobei verschiedene Adressatenbezüge, hier Neuanmeldungen – Eltern – Schüler, mit ihren unterschiedlichen Nutzungsansprüchen besonders beachtet werden.
2013Auf Basis des Schulgesetzes und der Allg. Prüfungsordnung der Landes NRW dokumentieren im März die Fachkonferenzen die Leistungs- beurteilungskriterien aller Fächer der Sekundarstufe I (digitalisierte Vorlage); die Veröffentlichung der Kriterien für die Sekundarstufe II wird wegen der Neuformulierungen der Curricula der SEK II zurückgestellt.
2012Die Schulgemeinde sieht die Notwendigkeit der erneuten Diskussion über die „Werte-Erziehung“; deshalb beschäftigen sich ab dem Frühjahr 2012 das Lehrerkollegium sowie die Schulentwicklungsgruppe intensiv mit dieser Thematik, wobei zunächst besonders der Schulvertrag (auf Antrag der Schulpflegschaft) sowie die Hausordnung als Dokumentation allgemein- und schulspezifischer Werte überprüft und auf ihre Umsetzung hin untersucht werden sollen.
2012Im November erfolgt die Fertigstellung der hauseigenen Lehrpläne für die Sekundarstufe II in Übersichtsform unter Berücksichtigung der Anforderungen des Zentralabiturs NRW (digitalisierte Vorlage), wobei die Anfertigung der detaillierten Unterrichtsvorhaben mit Kompetenzangaben wegen der zu erwartenden Neuformulierungen der Curricula der SEK II im Laufe des Kalenderjahres 2013 zurückgestellt wird.
2011Empirische Ergebnisse zeigen, dass am FMG auch nach der Schulzeitverkürzung (G-8) auf Eltern- und Schülerseite kein generelles Hausaufgabenproblem besteht. Das Lehrerkollegium legt in Abstimmung mit den Eltern- und Schülervertretern im September 2011 ein Hausaufgabenkonzept vor, das im Wesentlichen neben der Stärkung der Eigenverantwortlichkeit der Schülerin / des Schülers die Bedeutung der Lernzielüberprüfung sowie der individuellen Förderungsmöglichkeit betont.
2011Im Mai erfolgt die Fertigstellung der hauseigenen Lehrpläne (Übersicht und detaillierte Unterrichtsvorhaben mit Kompetenzangaben) aller Fächer für die Sekundarstufe I in digitalisierter Vorlage (Homepage).
2010Beschlussfassung über die Teilnahme am Comeniusprojekt (2011-2013) mit Finnland und der Türkei: „Das grüne Europa – Jugendliche erforschen europäische Landschaften“
2008Im Rahmen der Zertifizierungsmaßnahmen (Europaschule) intensiviert das FMG den Auslandsaustausch, so u.a. mit Italien, der Türkei und Spanien.
2008Das Franz-Meyers-Gymnasium übernimmt anlässlich der avisierten Zertifizierung als Europa-Schule den thematischen Schwerpunkt „Förderung der Europakompetenz der Schüler/innen“ in die schulprogrammatische Arbeit mit dem Ziel auf, die Schüler und Schülerinnen im zunehmenden Maße zu befähigen, ihre nationale Perspektive auf eine europäische hin auszuweiten, um in diesem weltpolitisch wichtigen Großraum Europa ihre Persönlichkeit in sozialer Verantwortung zu entwickeln.
2007Nach intensiven Beratungen in verschiedenen Gremien der Schulgemeinde kann der Schulkonferenz (Schuljahr 2007/08) ein umfassendes „individuelles Förderkonzept“ vorgelegt werden, das zum zentralen Arbeitsschwerpunkt der weiteren Arbeitssitzungen der Schuljahre 2008/09 sowie 2009/10 wird.
2006Ausgehend von der durch die Bezirksregierung durchgeführten Qualitätsanalyse unserer Schule werden seitens der Schulleitung Verbesserungsmöglichkeiten im selbstgesteuerten Lernprozess der Schüler und Schülerinnen sowie innerhalb der Kooperation im Kollegium angeregt mit der Folge, dass eine Unterrichtsentwicklungsgruppe die Selbstverantwortlichkeit des Lernens, beginnend mit dem 5. Schuljahr, sukzessive umsetzt.
2006Ausgehend von der Notwendigkeit der fachübergreifenden Beschäftigung mit der Sexualerziehung werden ab 2005/06, 2. Hj., in den verschiedenen Klassenstufen 21 Lebensbausteine konzipiert, die sich nicht auf die Sexualerziehung beschränken, sondern weite Bereiche der Berufs- und Studienvorbereitung sowie der Gesundheitserziehung umfassend einbinden.
2005Ab dem Schuljahr 05/06 wird das Schüler-Streit-Schlichtungsmodell um eine zusätzliche Peer-Group der Stufe 11 mit Aufgaben im Rahmen der Zielsetzung „soziale Erziehung“ erweitert.
2005Die seit 2003 bestehende Aktion "Schüler helfen Schülern" soll auf Initiative der Schulpflegschaft in Zukunft auf die Kernfächer Deutsch, Englisch und Mathematik in den Klassenstufen 5/6 ausgeweitet werden.
2005Nach langjährig unveränderter Durchführungspraxis wird der „Tag der Offenen Tür“ ab dem Schul-jahr 05/06 u.a. mit einem zusätzlichen Schnupperunterricht für die Grundschüler, der Aufnahme eines ersten Briefkontaktes zwischen Sextanern und Grundschülern und der Durchführung von vielen Kleingruppenführungen persönlicher gestaltet.
2005Das Projekt "Kooperation Wirtschaft" beginnt im Schuljahr 05/06 mit fünf Maßnahmen (Betriebsbesichtigungen, Schülerpraktika, Facharbeiten, Experten als Berater, Rechtschreibkurse) die praktische Durchführung.
2005Nach intensiven Vorplanungen zu Theorie und Praxis im Themenkomplex "Gender-Mainstreaming" (seit 2003) wird ab dem Schuljahr 05/06 an unserer Schule in den Fächern Sport (Klasse 8) und Informatik (Differenzierungsbereich der Klasse 9) nicht-koedukativer sowie reflexiv-koedukativer Unterricht angeboten, der im Sport von insgesamt 2 Klassen und im Informatikunterricht von ca. 30 Jungen und Mädchen in Anspruch genommen wird.
2002Den Schülern/innen der Jahrgangsstufe 6 wird regelmäßig im Herbst nach einer ausführlichen Eltern-Einführungsveranstaltung ein Anti-Aggressionstraining, geleitet durch einen Beamten der Kriminalpolizei, angeboten.
2002Die Schulpflegschaft richtet unter externer Leitung durch das Bistum Aachen den Pubertäts-Workshop, „Das können doch nicht ‚Meine’ sein“, ein; evaluationsbedingt wird der Adressatenkreis auf die Eltern der Klassen 6 (zuvor 8) zurückgestuft
2001Die Inhalte des Methodentrainings (ab 1996) in der Stufe 5 sind weitestgehend beibehalten worden; in der Sekundarstufe II werden jetzt unter dem thematischen Schwerpunkt der Facharbeit drei für die Schüler/innen verpflichtende verschiedene Übungseinheiten angeboten.
20011999 wird auf Initiative der Schülerseite durch Unterstützung einer Lehrkraft das Schülerstreitschlichtungsmodell probeweise eingerichtet und schon Schuljahr 2001/02 nach zweijähriger erfolgreicher Durchführung als festes Angebot im Rahmen des außerunterrichtlichen Angebotes eingerichtet.
2000Der Schulvertrag wird in den in den Jahren 1998/99 in intensiver Arbeit von der Schulprogrammarbeitsgruppe erstellt und erstmals mit Beginn des Schuljahres 2000/01 an die neuangemeldeten Schülerinnen und Schüler ausgegeben..
2000Zur zusätzlichen Stärkung der elterlichen Mitarbeit gründet die Arbeitsgruppe erstmalig den unter externer Leitung geführten Workshop "Starke Eltern - erfolgreiche Schüler und Schülerinnen".
1997Die stärkere Einbeziehung der Eltern in die schulische Mitarbeit wird durch eine Neustrukturierung der Klassenpflegschaften erreicht, den Erfolg dieser Maßnahme (u.a. 2 Sitzungen zu Beginn der Klasse 5) wird in verschiedenen schriftlichen Evaluationen bestätigt.
1995Ein Kreis, bestehend aus interessierten Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften, diskutiert vor Gründung der Schulprogrammarbeitsgruppe unter Leitung von Herrn OStR Tholen allgemein schulspezifische Probleme und deren Lösungsmöglichkeiten.
1990Die Schulkonferenz des FMG beschließt die Bildung eines bilingualen Bildungsganges.