Bouldern

W-Sc-Foto Bouldern Wettkampf 2011-okDas Wort ‚Boulder‘ stammt aus dem Englischen bzw. Amerikanischen und bedeutet ‚Block; Felsblock‘. „Bouldern“ bezeichnet das seilfreie Klettern in Absprunghöhe. Das Bouldern in der Halle, also an künstlichen Griffen und Blöcken/Wänden, zeichnet sich zusätzlich dadurch aus, dass dicke, feste Matten die Verletzungsgefahr beim Landen/Herunterspringen auf ein Minimum reduzieren.

Bouldern ist seit ein paar Jahren eine eigenständige Disziplin der Sportart Klettern. Sportsoziologisch gesehen gilt sie bereits als eigenständige Sportart: Eigene Kleidung, Sprache, Einstellung, mediales Interesse, Wettkämpfe, etc.

Am FMG gibt es den Boulderraum seit Februar 2009. Er ist sozusagen unser ‚viertes Hallendrittel‘. Wir nutzen ihn in AGs, Vertretungsstunden und natürlich im Sportunterricht.

Der Boulderraum wird in Kooperation und nach entsprechender Einweisung des Personals auch von Vereinen und anderen Schulen, so Grundschulen, Förderschule und andere Gymnasien unserer Stadt, genutzt.

Die bunten Griffe, unterschiedlichen Wandstrukturen und die regelmäßige Veränderung der Boulderrouten in verschiedenen Anforderungsstufen machen der Raum für alle Schülerinnen und Schüler jeden Alters attraktiv und herausfordernd.

Natürlich kann man sich in Schwierigkeitsgraden und Ergebniszahlen mit anderen messen, diese treten beim „Spiel ohne Grenzen“ jedoch in den Hintergrund, denn wichtig ist die Freude an der Bewegung.

Der/Die Startgriff(e) ist/sind durch ein laminiertes Schildchen gekennzeichnet.

Drei Regeln beim Bouldern:

  1. Wer bouldert, braucht jemanden, der ihn spottet (‚Fluglotse‘ im Fall eines frühzeitigen Absprungs/Abgangs); Partnerarbeit bzw. Paarbildung
  2. Ausgangsposition: Hand/Hände am Startgriff, Füße vom Boden/Matte entfernt
  3. Einfarbig greifen & treten
  4. Zielgriff mit beiden Händen 3 sec halten

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