FMG-Schüler äußern sich zum Ende des Ersten Weltkriegs in Compiègne

Der WDR berichtete in der Aktuellen Stunde über die Gedanken unserer Schüler zum Ersten Weltkrieg und zu unserer Schulpartnerstadt Compiegne, wo der “Große Krieg” vor einhundert Jahren mit einem Waffenstillstand endete:

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/aktuelle-stunde/video-ende-erster-weltkrieg—mit-schuelern-aus-moenchengladbach-in-compiegne-100.html

Alpenidylle und Liebesglück am FMG

“Zu kitschig…uninteressant … viel zu altbacken … komischer Dialekt …bitte nicht singen!”

So ähnlich waren wohl die ersten Eindrücke der Schülerinnen und Schüler des Kombikurses Musik/Literatur in der Q1, als wir ihnen von unserem gemeinsamen Projekt für dieses Schuljahr berichteten. Zum allerersten Mal soll es ein Musical am Ende des Schuljahres geben, das die beiden Oberstufenkurse unter der Leitung von Frau Van den Dool und Frau Seidel einstudieren werden.

IMG_4001Aber worum geht es eigentlich? Der charmante Oberkellner Leopold vom “Weißen Rössl” ist in seine patente Chefin Josepha, die Wirtin des Hotels, verliebt. Diese jedoch himmelt den attraktiven Stammgast und Rechtsanwalt Dr. Siedler an, welcher widerum ein Auge auf die fesche Ottilie geworfen hat, die jedoch leider die Tochter des Berliner Fabrikanten Wilhelm Giesecke ist. Giesecke hat wegen des schlauen Anwaltes einen Prozess gegen seinen geschäftlichen Erzfeind Sülzheimer verloren und dessen stattlicher Sohn Sigismund flirtet mit dem lispelnden Klärchen um die Wette. Das Liebeskarussel dreht sich also ein Weilchen mit Schuhplattlerrhythmen und Herzschmerz-Ohrwürmern im Kreis, bis am Ende hoffentlich einige glückliche Paare von Amors Pfeilen getroffen die Alpenidylle am Wolfgangsee genießen können. Bis dahin wird geträllert, getäuscht und sich empört, denn sonst wäre es ja kein richtiges Musical.

IMG_4088Bis zur voraussichtlichen Premiere am 26. Juni 2019 im PZ des Franz-Meyers-Gymnasiums gibt es noch viel zu tun: Vom Bühnenbau, über Musik, Gesang und Schauspiel, bis zum Marketing organisieren die 47 Schülerinnen und Schüler alles selbst und proben zwei Mal pro Woche im Rahmen ihres Musik/ Literaturkurses gemeinsam. Den einen oder anderen haben wir schon summend oder trällernd im Schulalltag angetroffen, denn die Rössl-Hits “Im weißen Rössl am Wolfgangsee”, “Es muss was Wunderbares sein, von dir geliebt zu werden” oder “Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist” bleiben wirklich im Ohr. Von den Mitwirkenden wird maximale Offenheit für dieses Projekt, Teamarbeit und Zuverlässigkeit erwartet, damit am Ende alle zufrieden und mit vuil Gaudi auf oder hinter den Brettln stehen können.

Wir hoffen, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler ihre (verborgenen) Talente dabei entdecken und vielleicht sogar über sich hinauswachsen können. Mit Engagement und Spaß sind also alle bei der Sache, bis sich im Juni an insgesamt vier Abenden der Vorhang hebt.

Kommt alle vorbei und trällert mit uns: “Im weißen Rössl am Wolfgangsee, da steht das Glück vor der Tür, und ruft dir zu Guten Morgen, tritt ein und vergiss deine Sorgen.”

IMG_4096S. Seidel und S. Van den Dool, Fotos: M. Köhn

Sex im Tierreich – Dr. Ludwig am FMG

Infotainment live: Küsse, Kämpfe, Kapriolen – Sex im Tierreich

Der Wissenschaftliche Verein brachte Dr. Mario Ludwig als Gast an das FMG.

Einige Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen Q1 und Q2 des FMG hatten am 7.11.2018 das große Vergnügen, einen Vortrag des promovierten Biologen Herrn Dr. Mario Ludwig zu verfolgen.

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Von links nach rechts: Herr Kolsdorf, Frau Stehle, Herr Dr. Ludwig, Herr Bruder und Frau Vorwerk

„Wir beginnen mit einem ganz unverfänglichen Thema: Prostitution“ – dieser Satz lässt alle Schülerinnen und Schüler direkt aufhorchen. So fesselt Dr. Ludwig seine Zuhörer in Sekundenschnelle. Daraufhin vermittelt er, immer  ganz unverkrampft und mit viel Humor, sehr interessante und wissenschaftlich fundierte Inhalte zum Thema „Küsse, Kämpfe, Kapriolen – Sex im Tierreich“.

Dabei geht er auf selten oder nie im Unterricht behandelte Bereiche ein, die aber dennoch einen Bezug zum Themenkomplex „Evolution“ des Biologielehrplans haben. So erzählt er beispielsweise vom Borstenwurm, der das Lieblingstier aller Feministinnen sein müsste, oder von Heringsmännchen, die durch ihr „Pupskonzert“ sehr erfolgreich Weibchen anlocken. Eindrucksvolles Bildmaterial zu allen angesprochenen Themen und Organismen runden die hervorragende Präsentation ab.

Wegen seiner augenzwinkernden Art, die kein Blatt vor den Mund nimmt, werden die Schülerinnen und Schüler sich wohl noch lange an diesen Vortrag erinnern.

Ermöglicht wurde der Vortrag durch den wissenschaftlichen Verein. Daher möchte das FMG sich ganz herzlich bei Herrn Kolsdorf, dem Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Vereins, für dieses außergewöhnliche Erlebnis bedanken.

Susanne Maibaum

Das FMG zeigt Solidarität – ein Geographie-Projekt zu den Naturkatastrophen auf Sulawesi

Zu Beginn des ersten Halbjahres der EF beschäftigten sich 19 Schülerinnen und Schüler des Geographie-Grundkurses unter Leitung von Frau Waltermann lehrplangemäß mit den „endogenen Kräften“ unserer Erde, also mit dem Vulkanismus, der Entstehung und den Auswirkungen von Erdbeben, mit Tsunamis etc. Hierbei werden auch immer aktuelle Ereignisse thematisiert. Ganz im Stile moderner „Hazard-Forschung“ rückten die aktuellen Phänomene auf Sulawesi, Indonesien in den Focus.

Für die Kursmitglieder war es erschreckend, dass sie trotz der Schwere der Katastrophen kaum oder gar nicht über das Thema Bescheid wussten. Schnell entschied sich der Kurs daher, das ganze FMG über die Ereignisse auf Sulawesi zu informieren. Die Grundlage für die Projektarbeit war gelegt. Innerhalb von fünf Unterrichtsstunden haben die Schülerinnen und Schüler dann selbstständig und äußerst motiviert dieses Info-Projekt geplant, erarbeitet, präsentiert und anschließend ausgewertet.

Ein erstes Ergebnis ist ein Faltblatt, auf welchem die Kursmitglieder die wichtigsten Informationen über Sulawesi und die Katastrophen zusammengefasst haben. Gleichzeitig wird auch die unzureichende Medienberichterstattung über die menschlichen Tragödien und die Tatsache, dass die Gesellschaft anscheinend gegenüber Katastrophen empathieloser wird, kritisch beleuchtet. Zudem informiert das Faltblatt über Spendenmöglichkeiten.

EK GK1 WAN 201819Der fertige Flyer wurde schließlich von den Kursmitgliedern in den verschiedenen Klassen des Franz-Meyers-Gymnasiums präsentiert. Im darauffolgenden ersten Auswertungsgespräch waren sich dann alle Mitglieder des Geographie-Grundkurses einig: Das Projekt ist nicht nur ein voller Erfolg, sondern auch eine willkommene Abwechslung zu normalem Unterricht!

Ira Waltermann

Einladung zum „Tag der offenen Tür“!

Das Franz-Meyers-Gymnasium lädt zum „Tag der offenen Tür“ ein! (Samstag, 24.11.2018, 9.00 Uhr – 13.30 Uhr)

Am 24.11.2018 lädt das Franz-Meyers-Gymnasium in Giesenkirchen am Asternweg von 9.00 Uhr bis 13.30 Uhr herzlich alle Grundschülerinnen- und Grundschüler der vierten Klassen und deren Eltern ein.

Viertklässlerinnen und Viertklässler lernen bei uns den Unterricht an einem Gymnasium, viele Projekte, Versuche zum Mitmachen und natürlich die FMG-Schulgemeinschaft kennen. Da wir in unserem bilingualen Bildungsgang Biologie und Geographie in englischer Sprache unterrichten, können die künftiger „5er“ auch dort in den Unterricht „hineinschnuppern“ und vielleicht auch mitmachen. Alle werden von unseren Schülerinnen und Schülern betreut. Des Weiteren gibt es tolle Ausstellungen und leckeres Essen!

Für die Eltern dürften die Informationsveranstaltungen zu allen wichtigen Bereichen des gymnasialen Bildungsganges besonders interessant sein. Darüber hinaus werden Führungen angeboten, und in unserem großen Pädagogischen Zentrum kommen alle Beteiligten bei guter Verpflegung schnell miteinander ins Gespräch.

Zudem bietet unser Leistungskurs Pädagogik eine Betreuung für jüngere Geschwisterkinder an.

Die Schulgemeinschaft des Franz-Meyers-Gymnasiums freut sich schon jetzt auf Sie und Euch! Hier können Sie unser Programm einsehen.

Einladung zum Ehemaligentreffen am 16.11.2018

Liebe ehemalige Schülerinnen und Schüler,

am 16.11.2018 ab 19:30 Uhr haben Sie erneut die Gelegenheit, Ihre ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschüler sowie viele Ihrer Lehrerinnen und Lehrer wiederzusehen.

Wir treffen uns im Pädagogischen Zentrum unserer Schule.

Der Abiturjahrgang Q2 hat in diesem Jahr unter dem Motto „Back to school“ einiges für Sie vorbereitet: Wintergrillen, verschiedene Snacks, Bier, Wein und Softdrinks. Der Erlös kommt wie immer der Abikasse der Q2 zugute.

Über „Mitbringsel“ z.B. in Form von alten Abi-Zeitungen freuen sich Schüler und Lehrer gleichermaßen.

In der Zeit von 19:30 bis 20:30 Uhr liegen in Raum 119 zudem die Abiturklausuren von 2008 (Abitur vor zehn Jahren) bereit. Sie können die Klausuren einsehen oder auf Wunsch auch dauerhaft an sich nehmen.

Seit einigen Jahren sammeln wir die E-Mailadressen unserer Ehemaligen, sodass wir Sie persönlich einladen können, aber auch alle anderen, die wir persönlich nicht angeschrieben haben, sind selbstverständlich herzlich willkommen. Bitte informieren Sie alle Ehemaligen, die Sie kennen, mündlich, über Facebook, WhatsApp usw.

Wir freuen uns darauf, Sie bei uns wiederzusehen.

Mit freundlichen Grüßen

Armin Bruder, Schulleiter

 

Der LK Englisch auf Grand Tour in Rom

IMG_7609editDem englischen Adel folgend begab sich der LK Englisch in Begleitung von Herrn Köhn und Herrn Warner in die Welthauptstadt der Kunst: das Ewige Rom.

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IMG_8153edit Bei zwischenzeitlich 37°C, Unmengen an Touristen und knallender Sonne hielten alle tapfer durch, um die Hauptsehenswürdigkeiten der heutzutage mancherorts leider ziemlich verdreckten Kapitale Italiens zu besuchen.

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Von den baulichen Relikten der römischen Republik bis hin zur Architektur des 21. Jahrhunderts, von den Vatikanischen Museen bis zu pompösen barocken Kirchenausstattungen und filigranen romanischen Kreuzgängen bot unsere klassische Bildungsreise die gesamte Palette abendländlich-christlicher Kultur, inklusive unserer Unterbringung in einem Kloster bei sehr netten Schwestern.

IMG_7871editIMG_7702edit Rom beeindruckt wohl jeden Besucher; so war es auch für uns eine Reise wert, definitely!

IMG_8959editIMG_8609editIMG_7556editMarkus Köhn

Auf den Spuren des D-Day – Studienfahrt des Geschichte LK in die Normandie

Die diesjährige Studienfahrt führte den Geschichte Leistungskurs der Stufe Q1, begleitet von Tutor Herr Mrosek, Herrn Sproch, Frau Drespa und Frau Drolshagen in die französische Normandie. Eine geschichtsträchtige Region, welche durch die Ereignisse des D-Day einen Schlüsselort des Gedenkens an den Zweiten Weltkrieg darstellt. Genau der richtige Ort also für eine Studienfahrt des Geschichtskurses, bei dennoch angenehmen Temperaturen.

Montag, 18. Juni 2018.

Am ersten Tag der Studienfahrt hieß es früh aufstehen für den Geschichte Leistungskurs. Schon um 5.30 Uhr trafen sich die SchülerInnen und LehrerInnen am Franz-Meyers Gymnasium. Nur eine halbe Stunde später startete der Bus pünktlich in Richtung belgischer Grenze. Auf der insgesamt knapp Zehn Stunden langen Fahrt wurden auch die thematisch passenden Filme “Der Soldat James Ryan” und “Das Boot” angeschaut. Ersterer behandelt eben die Landung der Alliierten Truppen in der Normandie.

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Letzte Rast vor der spektakulären Pont de la Normandie an der Seine-Mündung bei le Havre. Eine erste Meeresbrise war deutlich zu vernehmen.

Nach der Ankunft im Hotel, welches nur 100 Meter vom britischen Landungsabschnitt “Gold Beach” entfernt lag, wurde dieser, sowie der kleine Ort Asnelles vom Kurs erkundet. Schnell erkannte man, dass hier vor 74 Jahren der Krieg stattgefunden haben musste: Im gesamten Strandbereich waren Betonblöcke zu sehen, welche damals als Wellenbrecher fungierten. Dennoch schien es unwirklich und unvorstellbar, dass an diesem Strand abertausende Soldaten als aller Welt ihr Leben lassen mussten.

Sonnenuntergang 1

Im Hintergrund sieht man die sogenannten “Phoenixkästen”. Betonkolosse, die als Wellenbrecher für den künstlichen Hafen von Arromanches in den Häfen Südenglands gefertigt und im Zuge der Landung auf den Meeresboden herabgesenkt wurden.

Sonnenuntergang 2 Senkkästen

Bis heute wurden die Überreste aus Beton nicht entfernt. Ein bizarr-schöner Anblick, der einem wieder und wieder die historische Bedeutung des Ortes vor Augen führt.

Dienstag, 19. Juni 2018.

Der Zweite Tag der Studienfahrt stand ganz unter dem Motto “Auf den Spuren des D-Days”: Am 6. Juni 1944 landeten die Alliierten Truppen in der Normandie, um diese, und in den folgenden Wochen gesamt Frankreich, von den deutschen Truppen des „Dritten Reiches“ zu befreien. Um sich einen Gesamtüberblick zu verschaffen, wurde das Mémorial de Caen besucht. Hier erfuhren die SchülerInnen und BegleiterInnen in insgesamt vier Ausstellungen mehr über den Ersten und Zweiten Weltkrieg, den 06. Juni 1944, den sogenannten D-Day, welcher der Anfang der 100-tägigen Befreiung der Normandie sein sollte, und den Kalten Krieg. Auch gab es Gelegenheit den Bunker des Generals Wilhelm Richter, welcher mit der Abwehr dieses Küstenabschnitts betraut worden war, zu besuchen. Anschließend wurde Zeit eingeräumt, um durch die Gärten des Memorials zu spazieren, welche den gefallenen Soldaten gewidmet sind.

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Eine Skulptur am Eingang des Mémorial de Caen, dem bedeutendsten Museum, das sich der Geschichte der Landung in der Normandie widmet.

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Unter der Decke im Eingangsbereich wurde ein “Hawker Typhoon”, ein britischer Jagdbomber aus dem Zweiten Weltkrieg, angebracht. Von hier aus führen verschiedene Eingänge in die unterschiedlichen Ausstellungen.

Bevor die dreieinhalbstündige Führung entlang der Landungsstrände begann, besuchten die SchülerInnen noch einen Film über die Landung der Alliierten und deren folgende Kämpfe zur Befreiung Frankreichs. Dieser festigte die Eindrücke des bewegenden Ereignisses. Die Führung vollzog sich entlang der Landungsstrände Gold und Omaha, über Arromanches, wo man über Bau und Funktionsweise des künstlichen Hafens (auch “Mulberry-Hafen”) aufgeklärt wurde, bis hin zum größten amerikanischen Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer, welcher direkt an den Klippen des Landungstrandes Omaha liegt. Auch wenn hier über 9000 Soldaten in Frieden ruhen sind diese ein kleiner Teil der immensen Opferzahlen des Zweiten Weltkrieges.

Arromanches 1

Ankunft in Arromanches. Vor den Klippen gab es einen Vortrag über die ehemalige Hafenanlage, deren Anlage und Ausmaße man durch den Blick von oben sehr gut überblicken konnte.

Arromanches von oben

Es eröffnete sich zudem ein schöner Ausblick auf den historischen Ortskern und ostwärts auf Gold Beach. An einem ähnlich bewölkten Junitag wurde dieses Idyll vor 74 Jahren durch die grauenhaften Kampfhandlungen erschüttert.

Gefallenendenkmal Omaha Beach

Das Gefallenendenkmal am “Bloody Omaha”. Eine Flamme zum Gedenken an die Tausenden zum Großteil sehr jungen amerikanischen Soldaten, die sich an dieser Stelle schutzlos dem deutschen Maschinengewehrfeuer ausgeliefert sahen und ihr Leben “auf dem Altar der Freiheit” hingeben mussten. Auf dem breiten und feinen Sandstrand erinnert heute sehr wenig an das Grauen der Landung.

Friedhof 1

Auf dem sehr gepflegten amerikanischen Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer erschüttert nicht nur der Anblick der 9387 Gräber, sondern auch ein Blick auf das Alter der meisten Gefallenen. Viele waren gerade der Schulzeit entwachsen.

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Der Friedhof befindet sich oberhalb des Landungsabschnittes von Omaha. Hier wurden die erste und die letzte Szene des bekannten Steven-Spielberg-Films “Der Soldat James Ryan” gedreht.

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Die Anlage ist sehr weitläufig. Für den makellosen Zustand sorgen viele Gärtner, die täglich mit der Pflege der Anlage beschäftigt sind. Seitdem US-Präsident Jimmy Carter den Friedhof 1978 besucht hat, ist ein Zwischenstopp hier Teil jedes Frankreichbesuchs eines amerikanischen Präsidenten.

Nach einem spannenden Tag zog es die SchülerInnen und LehrerInnen wieder zurück an den Strand und auch an diesem Abend waren die Spuren des Zweiten Weltkrieges greifbar. Man konnte von den dem Strand vorgelagerten Ruinen des Atlantikwalls beobachten, wie die Sonne langsam zwischen den 74 Jahre alten Betonwellenbrechern im Meer versank.

Mittwoch, 20. Juni 2018.

Mont Saint Michel. Die zweit-meistbesuchte Sehenswürdigkeit Frankreichs war am Mittwoch das Ziel für den Leistungskurs. Der Klosterberg ist eine Insel im westlichen Teil der Normandie. Ist gerade Flut wird der Berg komplett von Wasser umspült – heutzutage ist er natürlich dennoch über eine Brücke erreichbar. Hier bekamen die SchülerInnen und Lehrkräfte eine Führung des Klosters und erfuhren so viel über dessen Gründung, Aufbau sowie die Lebensweise der Benediktinermönche, welche früher hier lebten. Heute lebt ein kleine Gemeinschaft an Ordensleuten im Kloster. Die Brüder und Schwestern der Gemeinschaften von Jerusalem leben im südlichen Teil der Anlage.

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Schon von weitem erkennt man die Silhouette des Klosterberges. Beim etwa einstündien Fußmarsch vom Busparkplatz konnte man sein Ziel nicht aus den Augen verlieren.

Mont St Michel von der Brücke

Bei unserer Ankunft hatten sich die Wolken größtenteils verzogen. Eine schwüle Hitze machte sich breit.

Mont St Michel zoom

Mont St Michel von oben

Ein Blick von ganz oben. Bei Flut wird dieses Gebiet überspült.

Gegen Abend erreichte der Kurs wieder die Orte am Gold Beach. Dort widmete man sich noch einmal den Ereignissen des D-Days. Im 360°-Kino in Arromanches wird die 100-tägige Befreiung Frankreichs beeindruckend auf Acht Leinwänden dargestellt und aufgearbeitet. Der 20-minütige Film zeigt sowohl Schreckens Seiten des Krieges als auch Momente der Menschlichkeit. Anschließend ging es dann wie jeden Abend zum nahegelegenen Strand, an welchem wir den Tag ausklingen ließen.

Donnerstag, 21. Juni 2018.

Am vierten Tag der fünftägigen Fahrt ging es zum gemeinsamen Strandsegeln in Cabourg. Nach einer kurzen Wanderung durch den Ort konnten auch schon die Buggies am Strand gesichtet werden. Dank einer kurzen aber klaren Einweisung konnte schnell losgelegt werden, sodass das Strandsegeln allen als ein unvergessliches Erlebnis in Erinnerung bleiben wird.

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Mit einem sogenannten “Char à voile” erreicht man bei günstigen Windverhältnissen bis zu 200 km/h. Auch wenn wir weit von diesen Geschwindigkeiten entfernt blieben, spürte man die gewaltige Kraft des Windes. Um eine angemessene Beschleunigung musste man sich an diesem windigen Vormittag nicht sorgen…

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Auch Herr Sproch konnte sich dem Rausch der Geschwindigkeit nicht entziehen.

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Neben den Grundregeln des Fahrens und Bremsens erhielten wir auch eine Einweisung in die korrekte Anbringung des Segels.

Anschließend zog es den Kurs zur Domaine de la Flaguerie, einer Cidre-Produktionsstätte, in welcher die Herstellung von Apfelsaft, Cidre und Calvados den Schülerinnen und Schülern sowohl als auch den Lehrerinnen und Lehrer zunächst in einem 10 minütigen Video dargelegt wurde. Es folgte eine Führung durch die Produktionsstätte, bei welcher individuelle Fragen zum Herstellungsprozess geklärt werden konnten. Natürlich durfte auch eine Verkostung nicht fehlen. Diese überzeugte, und so war es selbstverständlich, dass die ein oder andere Flasche Cidre mitgenommen wurde.

Cidrerie

Die Cidrerie “Domaine de la Flaguerie” ist ein kleiner Privatbetrieb, der seine Produkte fast ausschließlich regional verkauft. Die engen und verwinkelten Straßen im normannischen Hinterland trieben unseren Busfahrer Dirk nahezu zur Verzweifelung.

Nach einem ereignisreichen Tag wurde auch schon der letzte Abend in der französischen Normandie angebrochen. Selbstverständlich ging es wieder an den Strand, um ein letztes mal einen erneut atemberaubenden Sonnenuntergang anzuschauen.

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Mit einer Portion Wehmut verließen wir den Küstenort Asnelles und den liebgewonnenen Strand. Die Ruinen haben wir immernoch wahrgenommen, aber man empfand sie nicht mehr als Fremdkörper, sondern als natürlichen Teil der Landschaft. Es ist gut, dass man sie hat stehen lassen.

Freitag, 22. Juni 2018.

Der letzte Tag war wenig spannend. Nach einem letzten Frühstück im Hotel brachte der Bus den Kurs in 12 Stunden zurück ins vertraute Deutschland. Auf der Fahrt wurde viel geschlafen, über die vergangen Tage sinniert und viel gelacht. Und so wird der ein oder andere Insider der Studienfahrt wohl noch lange innerhalb des Kurses bestehen bleiben.

Verfasst von Christina Eßer und Lukas Kellers. (Geschichte-LK 2017-2019)

Rückschau Robotik-Workshops am FMG

Am 11.07., kurz vor Beginn der Sommerferien, präsentierten die Grundschülerinnen und Grundschüler, die im 2. Halbjahr die Robotik–AG besuchten, die Ergebnisse ihrer intensiven Arbeit im PZ des FMG.

FullSizeRenderDie Besucher des Robotik–Abends konnten während ihres Rundganges erleben, wie unterschiedlich und einfallsreich die verschiedenen Gruppen kleine „Theaterstücke“ zum von den Schülerinnen und Schülern gewählten AG – Thema „Phantasiewelten“ vorbereitet hatten. Neben den verschiedenen Kulissen überzeugten auch die Programmierungen der großen und kleinen Roboter. Neben einem Elefanten, der unter anderem die Einhornwelt entdeckte, gab es verschiedene Szenarien im Weltraum, zwei Batman-Mobile und einen Drachen, der sprechen konnte, zu bestaunen.

Am Ende des Abends warteten alle gespannt auf die Preisverleihung, bei der es tolle Preise zu gewinnen gab. Aufgrund der schönen Präsentationen konnten vier Gruppen einen Zusatzpreis erlangen: Alle vier werden ihre „Theaterstücke“ nochmals beim diesjährigen Herbstmarkt präsentieren.

20180711_174123Die Q1 (jetztige Q2) trug mit Getränken und einem kleinen Snack zum Gelingen des Abends bei. Vielen Dank!

Wir sind gespannt, welch spannende Präsentationen uns im kommenden Schuljahr erwarten.

Sabine Hommen

FMG-Schüler erfolgreich beim Fremdsprachenwettbewerb Französisch und bei den DELF-Prüfungen!

Am diesjährigen Fremdsprachenwettbewerb Französisch der Stadt Mönchengladbach nahmen erneut zahlreiche Schülerinnen und Schüler der umliegenden weiterführenden Schulen teil. Am FMG absolvierten insgesamt sechs Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 die schriftliche Prüfung, bei der sie ihr landeskundliches und sprachliches Wissen unter Beweis stellen mussten. Erfreulicherweise wurden drei von ihnen zur mündlichen Prüfung eingeladen. Die Siegerinnen und Sieger wurden im Rathaus geehrt. Wir gratulieren Louisa Schmitz, Laura Kaiser und Lotte Schenk (alle ehemals 9b, jetzt EF) zum Erreichen der Plätze 3, 4 und 5.

IMG_2326Zudem haben im letzten Schuljahr 20 Schülerinnen und Schüler des FMG erfolgreich die Prüfungen zum international anerkannten französischen Sprachdiplom “Diplôme d’Études en Langue française” (DELF) in den Kompetenzbereichen A1, A2 und B1 bestanden. Vor den Sommerferien wurden die Diplome in den Kompetenzbereichen A1 und A2 an die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Jahrgangsstufen durch Herrn Bruder verliehen. Lara Elfering (A1) und Felix Steigels (A2) erhielten zudem als jeweils Punktbeste in ihrem Niveau ein kleines Geschenk von der Fachschaft Französisch. Die Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufe 9 und EF, die das Niveau B1 absolviert haben, erhalten ihre Diplome nach den Sommerferien. Ein besonderer Glückwunsch geht an Laura Kaiser (ehemals 9b, jetzt EF), die als Punktbeste in ihrem Niveau abschloss. Sehr erfreulich ist, dass alle Schülerinnen und Schüler, die sowohl bei der mündlichen als auch bei der schriftlichen Prüfung angetreten sind, bestanden haben.

IMG_2319Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Wir, die Fachschaft Französisch, freuen uns auf ein neues Schuljahr mit weiteren erfolgreichen DELF-Prüfungen und weiteren Fremdsprachenwettbewerben!

Sabine Hommen