Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf – vielleicht bald meine Uni?

Wie finde ich den richtigen Studiengang? Wie immatrikuliere ich mich? Welche Zulassungsbeschränkungen gibt es? Wie hoch ist der NC für den jeweiligen Studiengang? Wie ist das Essen in der Mensa? Welche studienbegleitenden Aktivitäten gibt es?

Diese und weitere Fragen unserer Q1-Schüler (Leistungskurse Englisch 1 und Pädagogik) wurden heute von den Mitarbeiterinnen des SSC (Studierendenservicecenter) der Heinrich–Heine-Universität Düsseldorf in einem Hörsaal beantwortet. Eine kleine Campusführung bei gefühlten –10°C und viele Insiderinformationen über das Studentenleben in Düsseldorf rundeten die Veranstaltung ab.

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Unsere Schülerinnen und Schüler am Heine-Denkmal vor der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf

Der während des Wandertages durchgeführte Universitätsinformationstag ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern der Q1, sich über die Hochschullandschaft in der Umgebung und über die Vielfalt der Studiengänge zu informieren. Er ist zu einer festen Institution am FMG geworden.

Die anderen Q1-Kurse besuchten weitere Hochschulstandorte.

Die Vulkanismusexkursion der EF – Flugshow über der Herbstlandschaft des Laacher Sees

Bei schönstem Herbstwetter und grandiosen Lichtverhältnissen durch den natürlichen Staubfilter aus Portugal und der Sahara vor der Sonne startete auch unsere diesjährige Vulkanismus-Exkursion zum Laacher See und ins Siebengebirge früh morgens am FMG.

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Die “Hurricanesonne” am 17.10.2018. (F. Koenen)

Allerdings war dieses Jahr etwas anders: Wir konnten unsere Hauptstandorte, die Wingertsbergwand und den Laacher See, dank unseres EF-Drohnenpiloten Florian Koenen aus anderen Blickwinkeln betrachten und perfekt dokumentieren! Die Bilder sind wirklich einzigartig!

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Zunächst waren die einzigartigen Schichtungen des Aufschlusses an der Wingertsbergwand von Interesse. Hier kann man wie in einer Chronik den Ablauf des letzten Laacher See-Ausbruchs vor etwa 12.000 Jahren ablesen. Die mächtige Wand ist das Ergebnis von Steinbrucharbeiten. Das gesamte dort abgelagerte Eruptionsmaterial stammt von jenem gewaltigen, nur wenige Tage andauernden Ausbruch, der auch das Ende der letzten Glazials markiert.

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Die Wingertsbergwand im Morgenlicht. (F. Koenen)

Mofetten (Gasexhalationen in der heute als Laacher See bekannten Caldera als untrügliche Zeichen des noch aktiven Vulkanismus in der Osteifel), Schlackekegel, Lavaströme und weitere Aufschlüsse zeigten sich dann bei der etwa zweistündigen Wanderung um den See.

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Die herbstliche Vulkanlandschaft um die Laacher See-Caldera. (F. Koenen)

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Der durch den Basaltabbau abgetragene Wingertsberg mit den freiliegenden Lavaströmen unterhalb der Ablagerungen des letzten Laacher See-Ausbruchs. (F. Koenen)

Nach der Fahrt durch das von pyroklastischen Strömen geprägte Brohltal ging es entlang des Rheins über Sinzig, Remagen und Bonn ins Siebengebirge mit seinen meist tertiären Stau- und Stauchkuppen (Lava-Domes), die diese vulkanische Gebirgslandschaft bilden. Die Aufschlüsse am Kleinen und Großen Weilberg zeigen die Vorgänge in dieser Gegend nahezu perfekt.

Während des romantischen Sonnenuntergangs “dank” des Hurricanes Ophelia ließen wir die Ölner Bucht hinter uns und fuhren zurück zum Niederrhein.

Die Fachschaft Geographie bedankt sich ganz herzlich bei Florian Koenen für die hervorragenden Drohnenaufnahmen!