Produktdesign im Kunstunterricht

Im zweiten Halbjahr der EF beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der GK2 und GK3 unter der Leitung von Frau Branscheid mit dem Thema Produktdesign.

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Nachdem wesentliche Aspekte wie Bereiche, Funktionen und Prozesse von Design besprochen wurden, setzten die Schülerinnen und Schüler ihre kreativen Ideen nun praktisch um und entwarfen äußerst gelungene Designobjekte zum Schwerpunkt „Lampen – Leuchten – Licht“.

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Weitere sehenswerte Objekte lassen sich am kommenden Tag der offenen Tür (November 2018) bestaunen.

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Die 7c kämpft gegen Menschenrechtsverletzungen bei der Handyproduktion

Blut im Handy – nicht mit uns!

Seit Montag, dem 25.6.2018, steht die Handy-Sammelstelle der 7c am FMG bereit. Die ganze Woche noch können nicht mehr genutzte Handys abgegeben werden, um so aktiv zum Menschenrechtsschutz beizutragen.

Wie bitte? Was sollte denn das verstaubte Handy in der Schublade mit Menschenrechtsverletzungen zu tun haben? Die 7c fand es im Politikunterricht heraus:

Menschenrechtsverletzungen werden bei jedem Produktionsschritt begangen: Von der Mineralienförderung, vor allem im Kongo, über die Zusammensetzung der Handys in riesigen Fabriken in China und nicht zuletzt beim ungeschützten, lebensgefährlichen Recycling in Indien oder Ghana.

Wer sein Handy abgibt, liefert Rohstoffe, die dann nicht unter menschenunwürdigen Bedingungen im Kongo gefördert werden müssen. Recycelte Handys müssen nicht unter inhumanen Arbeitsumständen neu zusammengesetzt werden und das Recycling wird hier in Deutschland unter Umweltstandards fachgerecht durchgeführt – und nicht in Entwicklungsländern, wo Menschen und Umwelt erheblichen Schäden nehmen.

Die eingesammelten Handys gehen an den NABU, der die Daten auf den Handys fachgerecht löscht und den Erlös der Althandys (pro Handy 1,60€) in die Renaturierung der Havel fließen läßt.

c5829431-7426-47ec-9e71-77465f69c3eaAm Stand selbst gibt es viel zu entdecken: Die einzelnen Produktionsschritte und die Menschenrechtsverletzungen, die damit einhergehen, aber auch eine eigens gestaltete Website zum Thema und ein Online-Spiel!

Kommt vorbei und macht mit!

FMG-Schüler erleben Nobelpreisträger live!

Am 25.4.2018 hielt Prof. Ben Feringa aus Groningen eine Schulstunde im ausgebuchten Audimax der FH Niederrhein. An dieser nahmen auch 13 unserer Leistungs- und Grundkursschülerinnen und -schüler des Faches Chemie teil. Alle waren begeistert von Prof. Feringas Vortrag, den er in englischer Sprach hielt. Der sympathisch auftretende Nobelpreisträger der Chemie 2016 erklärte seine Forschungsprojekte sehr anschaulich und gut verständlich mit viel Witz und Charme. Überraschend hierbei war, dass das Nanocar – der Grund für den Gewinn des Nobelpreises – nicht rollt sondern „Schritte“ macht.

IMG_1602editProf. Feringas Botschaft an seine junge Zuhörer ist, dass sie es sind, die die Welt verändern werden, wenn sie versuchen, Antworten zu finden auf die Fragen, die ihnen beim Beobachten der Natur in den Sinn kommen.

Es war beeindruckend, einen Wissenschaftler von Weltrang aus nächster Nähe gesehen und gehört zu haben.

Nach dem Vortrag wurde von allen gemeinsam ein Bericht über den Vortrag verfasst. Diesen kann man bis Ende Mai im Chemieschaukasten gegenüber von R126 lesen. Es lohnt sich reinzuschauen!

 

Andrea Küsters

FMG-Schüler im Radio – Europa goes “ON AIR”

Die beiden Q2 Zusatzkurse Geschichte des Franz-Meyers-Gymnasiums haben in Kooperation mit dem Internetradiosender „Gladbach Plus“ unterschiedliche Beiträge zum Thema „Europa in historischer Perspektive“ aufgenommen. Dabei sollten die Schülerinnen und Schüler ein selbst gewähltes historisches Themengebiet so aufarbeiten, dass ein für die Zuhörer interessanter Beitrag entsteht. Die Besonderheit dabei ist die europäische Perspektive, mit der die Schülerinnen und Schüler historische Probleme und Phänomene mit aktuellem Bezug erarbeiten sollten. Neben Interviews entwickelten die Schülerinnen und Schüler Gedichte, Diskussionen, historische Erzählungen und vieles mehr, die einen Einblick in wichtige (aber bei weitem nicht alle) Stationen der für uns noch heute bedeutenden Europäischen Geschichte bieten sollen.

29496222_1825180904200671_8931753732150743932_nDer erste Teil wird am Sonntag, dem 18.03.2018 um 13.00 Uhr bei gladbach-plus.de ausgestrahlt. Der zweite Teil folgt am  25.03.2018 um die gleiche Zeit.

Ein besonderer Dank gilt Herrn Schiro von gladbach-plus.de, der durch seine Kompetenz und seinen Einsatz dieses Projekt erst möglich machte.

 Thomas Rettwitz

Das FMG erreicht den 2. Platz in NRW bei der Hautkrebsvorsorge

Unsere Schülerinnen und Schüler sind gewappnet: Kein Big Burn, und vor allem kein Hautkrebs!

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Im letzten Schuljahr ging es los: Frau Anette Meyer organisierte mit der damaligen Klasse 9c im Rahmen des Biologie-Unterrichts ein Unterrichtsprojekt, das der Hautkrebsvorsorge und der -aufklärung dienen sollte. Dazu nahmen sie an einem Wettbewerb der Krebsgesellschaft NRW und der Barmer, der „ BigBurn-Theory“, teil. Der Hautkrebsvorsorgewettbewerb ist für Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 – 16 Jahren an Schulen in Nordrhein-Westfalen konzipiert.

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In diesem Schuljahr nun das hervorragende Ergebnis: Die Klasse 9c des FMG belegte in ganz NRW den 2. Platz!

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Der Preis wurde von Herrn Prof. Dr. med. Ullrich Graeven, Vorstand der Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e. V., Frau Irina Brieden, Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e. V., und Herrn Marcel Küsters, Regionalgeschäftsführer der Barmer, im Franz-Meyers-Gymnasium überreicht.

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Die Schülerinnen und Schüler der ehemaligen Klasse 9c freuen sich über einen Ausflug in einen Kletterwald, ein Antistress-Seminar, zwei Fußbälle und ein Überraschungspaket der Barmer für jeden Schüler.

Das FMG gratuliert ganz herzlich zu diesem Erfolg!

Wer etwas über die Wirkung der UV-Strahlen auf die Haut und Vorbeugung gegen Hautkrebs erfahren möchte, findet Informationen unter www.bigburn.de.

Anette Meyer

Bili-Infoveranstaltung für Neuanmelder

BiliLogoLang1Am 07.12.2017 fand am Gymnasium an der Gartenstraße im Musikraum I eine Informationsveranstaltung zum bilingualen Unterricht allgemein und zum bilingualen Bildungsgang des Franz-Meyers-Gymnasiums statt.

Es war eine gelungene Veranstaltung!

Armin Bruder (Schulleiter) und Markus Köhn (Beauftragter für den bilingualen Bildungsgang am FMG)

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Das FMG nimmt am “Chem-pions-Wettbewerb” teil!

In den Chemieräumen des FMG wird jetzt auch zusätzlich nachmittags geforscht, denn ein neuer Wettbewerb lockt einige Schülerinnen und Schüler an die Reagenzgläser, oder in diesem Fall an die Zip-Beutel!

Der von der Bezirksregierung Köln im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW initiierte „Chem-pions-Wettbewerb“ soll jüngere Schülerinnen und Schüler aus den fünften bis siebten Klassen näher an das Fach Chemie heranführen.

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Frau Meyer und Frau Küsters boten hierzu vor den Ferien einen Experimentiernachmittag an. So mischten Edda und Jonas aus der 7b verschiedene Kombinationen aus Zucker, Hefe, Wasser und Kaugummi bei variierender Temperatur in Zip-Beuteln zusammen, um die dabei entstehenden Gase experimentell nachzuweisen. Sie notierten und fotografierten ihre Beobachtungen sorgfältig. Während der Ferien fertigen sie eine Auswertung an, die sie dann in das Portal „Chem-pion” hochladen werden. Vielleicht erreichen sie ja einen der vorderen Plätze und gewinnen einen Preis!

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Wer auch etwas gewinnen und selbständig experimentieren möchte, kann noch bis zum 15.11.2017 eigene Versuche durchführen. Wir würden uns über weitere Teilnehmer der Klassen 5-7 sehr freuen. Die Experimente können problemlos zu Hause durchgeführt werden.

Die Anmeldung hierzu findet Ihr unter https://www.chem-pions.de/ .

Einsendeschluss ist der 15.11.2017.

Die Vulkanismusexkursion der EF – Flugshow über der Herbstlandschaft des Laacher Sees

Bei schönstem Herbstwetter und grandiosen Lichtverhältnissen durch den natürlichen Staubfilter aus Portugal und der Sahara vor der Sonne startete auch unsere diesjährige Vulkanismus-Exkursion zum Laacher See und ins Siebengebirge früh morgens am FMG.

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Die “Hurricanesonne” am 17.10.2018. (F. Koenen)

Allerdings war dieses Jahr etwas anders: Wir konnten unsere Hauptstandorte, die Wingertsbergwand und den Laacher See, dank unseres EF-Drohnenpiloten Florian Koenen aus anderen Blickwinkeln betrachten und perfekt dokumentieren! Die Bilder sind wirklich einzigartig!

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Zunächst waren die einzigartigen Schichtungen des Aufschlusses an der Wingertsbergwand von Interesse. Hier kann man wie in einer Chronik den Ablauf des letzten Laacher See-Ausbruchs vor etwa 12.000 Jahren ablesen. Die mächtige Wand ist das Ergebnis von Steinbrucharbeiten. Das gesamte dort abgelagerte Eruptionsmaterial stammt von jenem gewaltigen, nur wenige Tage andauernden Ausbruch, der auch das Ende der letzten Glazials markiert.

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Die Wingertsbergwand im Morgenlicht. (F. Koenen)

Mofetten (Gasexhalationen in der heute als Laacher See bekannten Caldera als untrügliche Zeichen des noch aktiven Vulkanismus in der Osteifel), Schlackekegel, Lavaströme und weitere Aufschlüsse zeigten sich dann bei der etwa zweistündigen Wanderung um den See.

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Die herbstliche Vulkanlandschaft um die Laacher See-Caldera. (F. Koenen)

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Der durch den Basaltabbau abgetragene Wingertsberg mit den freiliegenden Lavaströmen unterhalb der Ablagerungen des letzten Laacher See-Ausbruchs. (F. Koenen)

Nach der Fahrt durch das von pyroklastischen Strömen geprägte Brohltal ging es entlang des Rheins über Sinzig, Remagen und Bonn ins Siebengebirge mit seinen meist tertiären Stau- und Stauchkuppen (Lava-Domes), die diese vulkanische Gebirgslandschaft bilden. Die Aufschlüsse am Kleinen und Großen Weilberg zeigen die Vorgänge in dieser Gegend nahezu perfekt.

Während des romantischen Sonnenuntergangs “dank” des Hurricanes Ophelia ließen wir die Ölner Bucht hinter uns und fuhren zurück zum Niederrhein.

Die Fachschaft Geographie bedankt sich ganz herzlich bei Florian Koenen für die hervorragenden Drohnenaufnahmen!

Italienaustausch 2017 – Teil 2: Italia

In der Woche vom 22.09. bis zum 29.09.2017 waren wir, die Italienisch-Schüler der Q1, bei unseren Austauschpartnern in Lodi zu Gast. Zum Start in die Austauschwoche empfingen die Italiener uns mit einem Buffet bestehend aus Spezialitäten der Region in der Schule. Nach der großen Wiedersehensfreude ging es dann erstmal in die Gastfamilien.

Am Samstagmorgen begleiteten wir unsere Austauschschüler dann zur Schule, in der sie ein interaktives Theaterstück für uns vorbereitet hatten, worauf wir gemeinsam das facettenreiche Lodi erkundeten.

Am Montag startete dann das umfangreiche und vielseitige Programm mit einem Ausflug nach Pavia. Dort besichtigten wir u.a. die nach einer Legende benannte „Teufelsbrücke“, den Dom von San Michele und die Kirche San Pietro in Ciel D’oro. Nach der Mittagspause, die wir dazu nutzten die Stadt weiter zu erkunden, besichtigten wir noch gemeinsam die Universität der Stadt, die eine der ältesten des Landes ist, und den von Bramante geplanten, aber nicht vollendeten, Dom von Pavia.

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Der nächste Ausflug am Dienstag ging nach Mailand, die zweitgrößte Stadt Italiens, welche gleichzeitig die Hauptstadt der Region Lombardei ist. Dort zeigte uns Herr Dr. Ragazzi einige der schönsten Ecken des Zentrums von Mailand. Am Nachmittag besuchten wir eine Kunstausstellung im Museum von Breda. Der Tag endete mit einer Besichtigung des Castellos Sforzesco.

IMG-20171002-WA0004Für den nächsten Ausflug am Mittwoch nahmen wir eine dreistündige Busfahrt auf uns. Das Ziel war Cinqueterre, das an der Riviera-Küste Italiens liegt. Die Fähre brachte uns in eine kleine Bucht, welche man nur über den Meerweg erreichen kann. Wir genossen den Tag in der Sonne und konnten uns sogar im azurblauen Wasser erfrischen. Das war das frühe Aufstehen am Morgen definitiv wert.

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Unser letzter Ausflug führte uns nach Cremona, das weltweit für die Kunst des Geigenbaus bekannt ist. Dieses seltene Handwerk wurde uns durch den Besuch einer privaten Schule nähergebracht, worauf wir miterleben durften, wie das zweite besondere Produkt der Stadt, das einzigartige Nougat, in der Fabrik der Firma Sperlari hergestellt wird. Die Vielfalt der Leckereien hat uns alle sehr beeindruckt.

Am Freitagmorgen hieß es dann leider auch schon Abschied nehmen. Alle waren sehr traurig, dass diese schöne Woche so schnell vorbeiging, doch wir sind uns sicher, dass wir uns irgendwann wiedersehen werden.

Lisa Arndt und Anna Hasler, Q1

Der 9er Informatikkurs des FMG bei der Lokalzeit Düsseldorf

Die Schülerinnen und Schüler des Informatik-Differenzierungskurses der Jahrgangsstufe 9 bei Herrn Dr. Peters betreten vorbereitet und erwartungsvoll den Lego-Raum am FMG. Sie wissen genau, dass sie gleich ihren großen Auftritt haben werden. Sofort holen sie die laufenden Projekte hervor und justieren die Roboter. Zuvor stellte Jan Wimmers aus der Q2 die Baukästen und die Laptops bereit, damit der Dreh des WDR problemlos stattfinden kann.

BroschürenEditDann trifft das Lokalzeit-Team ein. Herr Dr. Peters und sein Kurs beginnen nun vor laufender Kamera mit ihrer Unterrichtsroutine. Gewissenhaft lassen die hochmotivierten Schülerinnen und Schüler ihre Roboter laufen, programmieren sie mit Hilfe der Laptops um und überprüfen die Ergebnisse. Anschließend finden Interviews statt, bevor noch einige inhaltliche Details geklärt werden. So geht ein aufregender Dreh zu Ende.

Bis zum 03.10.2018 ist der Lokalzeitbericht abrufbar: FMG Lokalzeit Düsseldorf

Herr Dr. Peters erklärt die Möglichkeiten des LEGO-Studios MG noch einmal:

“LEGO? Ja spielen die da etwa mit LEGO-Steinen? Die Antwort auf diese Frage lautet sicherlich: Jein! Das LEGO-Studio am FMG ist ein Raum, welcher bestens ausgestattet ist mit Materialien von LEGO Education. Damit können wir am FMG seit diesem Schuljahr regulären Unterricht mit LEGO anbieten, so dass sich die Schülerinnen und Schüler z. T. spielerisch leicht naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten und den Einstieg in die Informatik erarbeiten können.

Im Wahlpflichtfach Physik/Informatik der Jahrgangstufe 9 lernen die Schülerinnen und Schüler anhand der Programmierung von LEGO-Robotern die Mess-, Steuer- und Regelungstechnik bis hin zur Erstellung komplexer Programme, damit die Roboter (mehr oder weniger) selbständig ihnen gestellte Aufgaben lösen und sich dabei in ihrer Umwelt zurechtfinden. Und was sich zunächst schwierig und kompliziert anhört, gelingt dank LEGO spielerisch Schritt für Schritt. Eine Schülerin aus dem Kurs äußerte in einem Interview, dass es sich ja gar nicht um “richtigen” Unterricht handele. Moderner Unterricht mit LEGO unterscheidet sich z. T. von dem, was aus anderen Fächern an Methoden bekannt ist. Umso schöner ist es, wenn die Schülerinnen und Schüler neue Fertigkeiten erlernen, ohne dabei ständig daran erinnert zu werden, dass sie in der Schule immer etwas lernen müssen.

Wir vom FMG können sagen, dass es sowohl den Schülerinnen und Schülern als auch den Lehrern viel Spaß macht, wenn auf eine solch motivierende Weise Wissen und Können vermittelt werden. Wir sind froh, dass diese Lernmöglichkeit am FMG entstanden ist und wir sie präsentieren können.”