Das FMG zeigt Solidarität – ein Geographie-Projekt zu den Naturkatastrophen auf Sulawesi

Zu Beginn des ersten Halbjahres der EF beschäftigten sich 19 Schülerinnen und Schüler des Geographie-Grundkurses unter Leitung von Frau Waltermann lehrplangemäß mit den „endogenen Kräften“ unserer Erde, also mit dem Vulkanismus, der Entstehung und den Auswirkungen von Erdbeben, mit Tsunamis etc. Hierbei werden auch immer aktuelle Ereignisse thematisiert. Ganz im Stile moderner „Hazard-Forschung“ rückten die aktuellen Phänomene auf Sulawesi, Indonesien in den Focus.

Für die Kursmitglieder war es erschreckend, dass sie trotz der Schwere der Katastrophen kaum oder gar nicht über das Thema Bescheid wussten. Schnell entschied sich der Kurs daher, das ganze FMG über die Ereignisse auf Sulawesi zu informieren. Die Grundlage für die Projektarbeit war gelegt. Innerhalb von fünf Unterrichtsstunden haben die Schülerinnen und Schüler dann selbstständig und äußerst motiviert dieses Info-Projekt geplant, erarbeitet, präsentiert und anschließend ausgewertet.

Ein erstes Ergebnis ist ein Faltblatt, auf welchem die Kursmitglieder die wichtigsten Informationen über Sulawesi und die Katastrophen zusammengefasst haben. Gleichzeitig wird auch die unzureichende Medienberichterstattung über die menschlichen Tragödien und die Tatsache, dass die Gesellschaft anscheinend gegenüber Katastrophen empathieloser wird, kritisch beleuchtet. Zudem informiert das Faltblatt über Spendenmöglichkeiten.

EK GK1 WAN 201819Der fertige Flyer wurde schließlich von den Kursmitgliedern in den verschiedenen Klassen des Franz-Meyers-Gymnasiums präsentiert. Im darauffolgenden ersten Auswertungsgespräch waren sich dann alle Mitglieder des Geographie-Grundkurses einig: Das Projekt ist nicht nur ein voller Erfolg, sondern auch eine willkommene Abwechslung zu normalem Unterricht!

Ira Waltermann

Der LK Englisch auf Grand Tour in Rom

IMG_7609editDem englischen Adel folgend begab sich der LK Englisch in Begleitung von Herrn Köhn und Herrn Warner in die Welthauptstadt der Kunst: das Ewige Rom.

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IMG_8153edit Bei zwischenzeitlich 37°C, Unmengen an Touristen und knallender Sonne hielten alle tapfer durch, um die Hauptsehenswürdigkeiten der heutzutage mancherorts leider ziemlich verdreckten Kapitale Italiens zu besuchen.

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Von den baulichen Relikten der römischen Republik bis hin zur Architektur des 21. Jahrhunderts, von den Vatikanischen Museen bis zu pompösen barocken Kirchenausstattungen und filigranen romanischen Kreuzgängen bot unsere klassische Bildungsreise die gesamte Palette abendländlich-christlicher Kultur, inklusive unserer Unterbringung in einem Kloster bei sehr netten Schwestern.

IMG_7871editIMG_7702edit Rom beeindruckt wohl jeden Besucher; so war es auch für uns eine Reise wert, definitely!

IMG_8959editIMG_8609editIMG_7556editMarkus Köhn

Bili-Infoveranstaltung für Neuanmelder

BiliLogoLang1Am 07.12.2017 fand am Gymnasium an der Gartenstraße im Musikraum I eine Informationsveranstaltung zum bilingualen Unterricht allgemein und zum bilingualen Bildungsgang des Franz-Meyers-Gymnasiums statt.

Es war eine gelungene Veranstaltung!

Armin Bruder (Schulleiter) und Markus Köhn (Beauftragter für den bilingualen Bildungsgang am FMG)

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Die Vulkanismusexkursion der EF – Flugshow über der Herbstlandschaft des Laacher Sees

Bei schönstem Herbstwetter und grandiosen Lichtverhältnissen durch den natürlichen Staubfilter aus Portugal und der Sahara vor der Sonne startete auch unsere diesjährige Vulkanismus-Exkursion zum Laacher See und ins Siebengebirge früh morgens am FMG.

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Die “Hurricanesonne” am 17.10.2018. (F. Koenen)

Allerdings war dieses Jahr etwas anders: Wir konnten unsere Hauptstandorte, die Wingertsbergwand und den Laacher See, dank unseres EF-Drohnenpiloten Florian Koenen aus anderen Blickwinkeln betrachten und perfekt dokumentieren! Die Bilder sind wirklich einzigartig!

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Zunächst waren die einzigartigen Schichtungen des Aufschlusses an der Wingertsbergwand von Interesse. Hier kann man wie in einer Chronik den Ablauf des letzten Laacher See-Ausbruchs vor etwa 12.000 Jahren ablesen. Die mächtige Wand ist das Ergebnis von Steinbrucharbeiten. Das gesamte dort abgelagerte Eruptionsmaterial stammt von jenem gewaltigen, nur wenige Tage andauernden Ausbruch, der auch das Ende der letzten Glazials markiert.

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Die Wingertsbergwand im Morgenlicht. (F. Koenen)

Mofetten (Gasexhalationen in der heute als Laacher See bekannten Caldera als untrügliche Zeichen des noch aktiven Vulkanismus in der Osteifel), Schlackekegel, Lavaströme und weitere Aufschlüsse zeigten sich dann bei der etwa zweistündigen Wanderung um den See.

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Die herbstliche Vulkanlandschaft um die Laacher See-Caldera. (F. Koenen)

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Der durch den Basaltabbau abgetragene Wingertsberg mit den freiliegenden Lavaströmen unterhalb der Ablagerungen des letzten Laacher See-Ausbruchs. (F. Koenen)

Nach der Fahrt durch das von pyroklastischen Strömen geprägte Brohltal ging es entlang des Rheins über Sinzig, Remagen und Bonn ins Siebengebirge mit seinen meist tertiären Stau- und Stauchkuppen (Lava-Domes), die diese vulkanische Gebirgslandschaft bilden. Die Aufschlüsse am Kleinen und Großen Weilberg zeigen die Vorgänge in dieser Gegend nahezu perfekt.

Während des romantischen Sonnenuntergangs “dank” des Hurricanes Ophelia ließen wir die Ölner Bucht hinter uns und fuhren zurück zum Niederrhein.

Die Fachschaft Geographie bedankt sich ganz herzlich bei Florian Koenen für die hervorragenden Drohnenaufnahmen!