Der LK Englisch auf Grand Tour in Rom

IMG_7609editDem englischen Adel folgend begab sich der LK Englisch in Begleitung von Herrn Köhn und Herrn Warner in die Welthauptstadt der Kunst: das Ewige Rom.

IMG_8166angelo3

IMG_8153edit Bei zwischenzeitlich 37°C, Unmengen an Touristen und knallender Sonne hielten alle tapfer durch, um die Hauptsehenswürdigkeiten der heutzutage mancherorts leider ziemlich verdreckten Kapitale Italiens zu besuchen.

IMG_7770editIMG_8385IMG_8482

Von den baulichen Relikten der römischen Republik bis hin zur Architektur des 21. Jahrhunderts, von den Vatikanischen Museen bis zu pompösen barocken Kirchenausstattungen und filigranen romanischen Kreuzgängen bot unsere klassische Bildungsreise die gesamte Palette abendländlich-christlicher Kultur, inklusive unserer Unterbringung in einem Kloster bei sehr netten Schwestern.

IMG_7871editIMG_7702edit Rom beeindruckt wohl jeden Besucher; so war es auch für uns eine Reise wert, definitely!

IMG_8959editIMG_8609editIMG_7556editMarkus Köhn

Auf den Spuren des D-Day – Studienfahrt des Geschichte LK in die Normandie

Die diesjährige Studienfahrt führte den Geschichte Leistungskurs der Stufe Q1, begleitet von Tutor Herr Mrosek, Herrn Sproch, Frau Drespa und Frau Drolshagen in die französische Normandie. Eine geschichtsträchtige Region, welche durch die Ereignisse des D-Day einen Schlüsselort des Gedenkens an den Zweiten Weltkrieg darstellt. Genau der richtige Ort also für eine Studienfahrt des Geschichtskurses, bei dennoch angenehmen Temperaturen.

Montag, 18. Juni 2018.

Am ersten Tag der Studienfahrt hieß es früh aufstehen für den Geschichte Leistungskurs. Schon um 5.30 Uhr trafen sich die SchülerInnen und LehrerInnen am Franz-Meyers Gymnasium. Nur eine halbe Stunde später startete der Bus pünktlich in Richtung belgischer Grenze. Auf der insgesamt knapp Zehn Stunden langen Fahrt wurden auch die thematisch passenden Filme “Der Soldat James Ryan” und “Das Boot” angeschaut. Ersterer behandelt eben die Landung der Alliierten Truppen in der Normandie.

Le_Havre_Bruecke_01007

Letzte Rast vor der spektakulären Pont de la Normandie an der Seine-Mündung bei le Havre. Eine erste Meeresbrise war deutlich zu vernehmen.

Nach der Ankunft im Hotel, welches nur 100 Meter vom britischen Landungsabschnitt “Gold Beach” entfernt lag, wurde dieser, sowie der kleine Ort Asnelles vom Kurs erkundet. Schnell erkannte man, dass hier vor 74 Jahren der Krieg stattgefunden haben musste: Im gesamten Strandbereich waren Betonblöcke zu sehen, welche damals als Wellenbrecher fungierten. Dennoch schien es unwirklich und unvorstellbar, dass an diesem Strand abertausende Soldaten als aller Welt ihr Leben lassen mussten.

Sonnenuntergang 1

Im Hintergrund sieht man die sogenannten “Phoenixkästen”. Betonkolosse, die als Wellenbrecher für den künstlichen Hafen von Arromanches in den Häfen Südenglands gefertigt und im Zuge der Landung auf den Meeresboden herabgesenkt wurden.

Sonnenuntergang 2 Senkkästen

Bis heute wurden die Überreste aus Beton nicht entfernt. Ein bizarr-schöner Anblick, der einem wieder und wieder die historische Bedeutung des Ortes vor Augen führt.

Dienstag, 19. Juni 2018.

Der Zweite Tag der Studienfahrt stand ganz unter dem Motto “Auf den Spuren des D-Days”: Am 6. Juni 1944 landeten die Alliierten Truppen in der Normandie, um diese, und in den folgenden Wochen gesamt Frankreich, von den deutschen Truppen des „Dritten Reiches“ zu befreien. Um sich einen Gesamtüberblick zu verschaffen, wurde das Mémorial de Caen besucht. Hier erfuhren die SchülerInnen und BegleiterInnen in insgesamt vier Ausstellungen mehr über den Ersten und Zweiten Weltkrieg, den 06. Juni 1944, den sogenannten D-Day, welcher der Anfang der 100-tägigen Befreiung der Normandie sein sollte, und den Kalten Krieg. Auch gab es Gelegenheit den Bunker des Generals Wilhelm Richter, welcher mit der Abwehr dieses Küstenabschnitts betraut worden war, zu besuchen. Anschließend wurde Zeit eingeräumt, um durch die Gärten des Memorials zu spazieren, welche den gefallenen Soldaten gewidmet sind.

Memorial 2

Eine Skulptur am Eingang des Mémorial de Caen, dem bedeutendsten Museum, das sich der Geschichte der Landung in der Normandie widmet.

Memorial 1

Unter der Decke im Eingangsbereich wurde ein “Hawker Typhoon”, ein britischer Jagdbomber aus dem Zweiten Weltkrieg, angebracht. Von hier aus führen verschiedene Eingänge in die unterschiedlichen Ausstellungen.

Bevor die dreieinhalbstündige Führung entlang der Landungsstrände begann, besuchten die SchülerInnen noch einen Film über die Landung der Alliierten und deren folgende Kämpfe zur Befreiung Frankreichs. Dieser festigte die Eindrücke des bewegenden Ereignisses. Die Führung vollzog sich entlang der Landungsstrände Gold und Omaha, über Arromanches, wo man über Bau und Funktionsweise des künstlichen Hafens (auch “Mulberry-Hafen”) aufgeklärt wurde, bis hin zum größten amerikanischen Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer, welcher direkt an den Klippen des Landungstrandes Omaha liegt. Auch wenn hier über 9000 Soldaten in Frieden ruhen sind diese ein kleiner Teil der immensen Opferzahlen des Zweiten Weltkrieges.

Arromanches 1

Ankunft in Arromanches. Vor den Klippen gab es einen Vortrag über die ehemalige Hafenanlage, deren Anlage und Ausmaße man durch den Blick von oben sehr gut überblicken konnte.

Arromanches von oben

Es eröffnete sich zudem ein schöner Ausblick auf den historischen Ortskern und ostwärts auf Gold Beach. An einem ähnlich bewölkten Junitag wurde dieses Idyll vor 74 Jahren durch die grauenhaften Kampfhandlungen erschüttert.

Gefallenendenkmal Omaha Beach

Das Gefallenendenkmal am “Bloody Omaha”. Eine Flamme zum Gedenken an die Tausenden zum Großteil sehr jungen amerikanischen Soldaten, die sich an dieser Stelle schutzlos dem deutschen Maschinengewehrfeuer ausgeliefert sahen und ihr Leben “auf dem Altar der Freiheit” hingeben mussten. Auf dem breiten und feinen Sandstrand erinnert heute sehr wenig an das Grauen der Landung.

Friedhof 1

Auf dem sehr gepflegten amerikanischen Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer erschüttert nicht nur der Anblick der 9387 Gräber, sondern auch ein Blick auf das Alter der meisten Gefallenen. Viele waren gerade der Schulzeit entwachsen.

Friedhof 2 mit Meer

Der Friedhof befindet sich oberhalb des Landungsabschnittes von Omaha. Hier wurden die erste und die letzte Szene des bekannten Steven-Spielberg-Films “Der Soldat James Ryan” gedreht.

Friedhof 3

Die Anlage ist sehr weitläufig. Für den makellosen Zustand sorgen viele Gärtner, die täglich mit der Pflege der Anlage beschäftigt sind. Seitdem US-Präsident Jimmy Carter den Friedhof 1978 besucht hat, ist ein Zwischenstopp hier Teil jedes Frankreichbesuchs eines amerikanischen Präsidenten.

Nach einem spannenden Tag zog es die SchülerInnen und LehrerInnen wieder zurück an den Strand und auch an diesem Abend waren die Spuren des Zweiten Weltkrieges greifbar. Man konnte von den dem Strand vorgelagerten Ruinen des Atlantikwalls beobachten, wie die Sonne langsam zwischen den 74 Jahre alten Betonwellenbrechern im Meer versank.

Mittwoch, 20. Juni 2018.

Mont Saint Michel. Die zweit-meistbesuchte Sehenswürdigkeit Frankreichs war am Mittwoch das Ziel für den Leistungskurs. Der Klosterberg ist eine Insel im westlichen Teil der Normandie. Ist gerade Flut wird der Berg komplett von Wasser umspült – heutzutage ist er natürlich dennoch über eine Brücke erreichbar. Hier bekamen die SchülerInnen und Lehrkräfte eine Führung des Klosters und erfuhren so viel über dessen Gründung, Aufbau sowie die Lebensweise der Benediktinermönche, welche früher hier lebten. Heute lebt ein kleine Gemeinschaft an Ordensleuten im Kloster. Die Brüder und Schwestern der Gemeinschaften von Jerusalem leben im südlichen Teil der Anlage.

IMG-20180622-WA0012

Schon von weitem erkennt man die Silhouette des Klosterberges. Beim etwa einstündien Fußmarsch vom Busparkplatz konnte man sein Ziel nicht aus den Augen verlieren.

Mont St Michel von der Brücke

Bei unserer Ankunft hatten sich die Wolken größtenteils verzogen. Eine schwüle Hitze machte sich breit.

Mont St Michel zoom

Mont St Michel von oben

Ein Blick von ganz oben. Bei Flut wird dieses Gebiet überspült.

Gegen Abend erreichte der Kurs wieder die Orte am Gold Beach. Dort widmete man sich noch einmal den Ereignissen des D-Days. Im 360°-Kino in Arromanches wird die 100-tägige Befreiung Frankreichs beeindruckend auf Acht Leinwänden dargestellt und aufgearbeitet. Der 20-minütige Film zeigt sowohl Schreckens Seiten des Krieges als auch Momente der Menschlichkeit. Anschließend ging es dann wie jeden Abend zum nahegelegenen Strand, an welchem wir den Tag ausklingen ließen.

Donnerstag, 21. Juni 2018.

Am vierten Tag der fünftägigen Fahrt ging es zum gemeinsamen Strandsegeln in Cabourg. Nach einer kurzen Wanderung durch den Ort konnten auch schon die Buggies am Strand gesichtet werden. Dank einer kurzen aber klaren Einweisung konnte schnell losgelegt werden, sodass das Strandsegeln allen als ein unvergessliches Erlebnis in Erinnerung bleiben wird.

Strandsegeln 1 (1)

Mit einem sogenannten “Char à voile” erreicht man bei günstigen Windverhältnissen bis zu 200 km/h. Auch wenn wir weit von diesen Geschwindigkeiten entfernt blieben, spürte man die gewaltige Kraft des Windes. Um eine angemessene Beschleunigung musste man sich an diesem windigen Vormittag nicht sorgen…

Strandsegeln 1 (3)

Auch Herr Sproch konnte sich dem Rausch der Geschwindigkeit nicht entziehen.

Strandsegeln 1 (2)

Neben den Grundregeln des Fahrens und Bremsens erhielten wir auch eine Einweisung in die korrekte Anbringung des Segels.

Anschließend zog es den Kurs zur Domaine de la Flaguerie, einer Cidre-Produktionsstätte, in welcher die Herstellung von Apfelsaft, Cidre und Calvados den Schülerinnen und Schülern sowohl als auch den Lehrerinnen und Lehrer zunächst in einem 10 minütigen Video dargelegt wurde. Es folgte eine Führung durch die Produktionsstätte, bei welcher individuelle Fragen zum Herstellungsprozess geklärt werden konnten. Natürlich durfte auch eine Verkostung nicht fehlen. Diese überzeugte, und so war es selbstverständlich, dass die ein oder andere Flasche Cidre mitgenommen wurde.

Cidrerie

Die Cidrerie “Domaine de la Flaguerie” ist ein kleiner Privatbetrieb, der seine Produkte fast ausschließlich regional verkauft. Die engen und verwinkelten Straßen im normannischen Hinterland trieben unseren Busfahrer Dirk nahezu zur Verzweifelung.

Nach einem ereignisreichen Tag wurde auch schon der letzte Abend in der französischen Normandie angebrochen. Selbstverständlich ging es wieder an den Strand, um ein letztes mal einen erneut atemberaubenden Sonnenuntergang anzuschauen.

IMG-20180619-WA0008

Mit einer Portion Wehmut verließen wir den Küstenort Asnelles und den liebgewonnenen Strand. Die Ruinen haben wir immernoch wahrgenommen, aber man empfand sie nicht mehr als Fremdkörper, sondern als natürlichen Teil der Landschaft. Es ist gut, dass man sie hat stehen lassen.

Freitag, 22. Juni 2018.

Der letzte Tag war wenig spannend. Nach einem letzten Frühstück im Hotel brachte der Bus den Kurs in 12 Stunden zurück ins vertraute Deutschland. Auf der Fahrt wurde viel geschlafen, über die vergangen Tage sinniert und viel gelacht. Und so wird der ein oder andere Insider der Studienfahrt wohl noch lange innerhalb des Kurses bestehen bleiben.

Verfasst von Christina Eßer und Lukas Kellers. (Geschichte-LK 2017-2019)

Das FMG zum Schüleraustausch in Compiègne

Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Compiègne

Jan Wellem

Die französischen Gäste in Düsseldorf (März 2018)

Nachdem wir im März unsere Austauschpartner am FMG zu Gast hatten, ging es für uns, die Schüler der 8. und 9. Klassen, am 13.04.2018 nach Compiègne zum Gegenbesuch. Die Vorfreude war bei vielen von uns schon sehr groß.

Nach einer ungefähr 6-stündigen Busfahrt wurden wir mit offenen Armen in Compiègne empfangen. Anschließend ging jeder zu seiner Gastfamilie, um einen ersten Einblick in das Familienleben zu bekommen. Mit viel Engagement präsentierten die Franzosen uns ihr Land, ihre Kultur und ihre Sprache.

Unsere Partnerschule Unsere Partnerschule 2

An den ersten beiden Wochentagen unternahmen wir Ausflüge ohne unsere Austauschschüler. Das erste Ausflugsziel am Montag war das prähistorische Museum Samara in der Nähe von Amiens. Dort machten wir eine Führung, welche uns das Leben der früheren Zeit näher brachte. Anschließend besichtigten wir zusammen in der Innenstadt von Amiens die Kathedrale und durften danach in kleinen Gruppen die Stadt erkunden.

Vor der Kathedrale iin Amiens

Vor der Kathedrale in Amiens

Am zweiten Ausflugstag besichtigten wir die Biscuiterie Fossier, eine bekannte Keksfabrik in Frankreich, wo die berühmten „biscuits roses“ hergestellt werden. Nachdem wir einen Einblick in das Arbeitsleben der Biscuiterie bekommen haben, fuhren wir mit dem Bus in die Innenstadt von Reims, wo die wichtigste Kathedrale der französischen Geschichte steht; die Krönungsstätte der französischen Könige..

Kathedrale von Reims

Die Kathedrale von Reims

Am darauf folgenden Tag besichtigten wir einige Sehenswürdigkeiten in Compiègne, wie zum Beispiel den Schlosspark vom Palais de Compiègne, die Statue von Jeanne D’Arc und anschließend den Marktplatz. Gegen 11 Uhr kamen die Franzosen aus dem Unterricht zum Rathaus der Stadt, und dort wurden wir zusammen von der stellvertretenden Bürgermeisterin begrüßt.

Gruppenfoto alle mit Bürgermeisterin 18-04-18

Gruppenfoto mit der Bürgermeisterin von Compiègne

Schloss von Compiègne

Das Schloss von Compiègne

Am vierten und letzten Ausflugstag sind wir gemeinsam mit unseren Austauschschülern in die schöne Hauptstadt von Frankreich, Paris, gefahren. Dort angekommen machten wir eine Bootstour über die Seine und sahen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie den Eiffelturm, die Kathedrale Notre Dame und den Arc de Triomphe. Nach der Bootstour fuhren wir in einen kleinen Park in der Nähe des Place de la Concorde und durften uns für einige Stunden in Gruppen durch Paris bewegen. Einige von uns gingen zum Tour Eiffel und machten Fotos, spazierten über die Champs-Elysées, zum Louvre oder setzten sich an die Seine um das schöne Wetter zu genießen.

Bootsfahrt auf der SeineEIffelturm

Nach dem Ausflug gingen wir in unsere Gastfamilien und verbrachten einen schönen letzten Abend. Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns traurig von den Austauschpartnern und den Familienmitgliedern und fuhren ab 9 Uhr wieder von Compiègne nach Mönchengladbach.

Insgesamt ist uns aufgefallen, dass die Leute aus Frankreich oft freundlicher und offener mit anderen Menschen umgehen und das Schulprinzip am Collège strenger ist als am Franz-Meyers-Gymnasium. Zum Beispiel wurde das Schultor nach dem ersten Klingeln geschlossen und die Schüler, die zu spät waren, mussten klingeln, um wieder rein zu kommen. Außerdem herrscht dort strenges Handyverbot. Zudem begrüßen sich alle Franzosen mit Küssen auf die Wangen und umarmen sich nicht wie bei uns. Zu den vollen Mahlzeiten lag oft Baguette und Käse auf dem Tisch.

Gruppenbild vor dem Schloss von Compiègne

Au revoir et à la prochaine! :)

Generell war es eine tolle Erfahrung für uns alle, diesen Austausch miterleben zu dürfen. Nach dieser einen Woche sind die Grundkenntnisse aus dem Französischunterricht deutlich gewachsen, und wir haben viele neue Leute kennen gelernt. Wir würden jedem diesen Austausch empfehlen, der Interesse hat, die Sprache auf einfache Weise zu verbessern. Jedoch muss man offen dafür sein, Neues zu lernen und versuchen sich anzupassen. Man muss im Voraus wissen, dass es nicht immer so leicht ist, wie man es sich vorstellt.

Der Schüleraustausch 2018 war sehr schön, und wir hoffen für alle, die ihn nach uns machen, dass ihr auch schöne Erfahrungen sammelt!

Ein Bericht von Maya Dittert, Ecem Güngör und Pauline Brauer

Sportunterricht auf der Skipiste!

Vom 18.02.- 02.03.2018 waren unsere Siebtklässler wieder auf Schulskifahrt in Hochhäderich im Bregenzer Wald.

IMG_0397
Im Rahmen des schuleigenen Lehrplans näherten sich die Schüler dem Themenfeld „Laufen-Rollen-Gleiten“ an diesem außergewöhnlichen Lernort.
Neben den täglichen Skikursen standen auch Gruppenspiele sowie eine “Nacht-Schnee-Wanderung“ auf dem Programm.

IMG_0370Alle Schüler und auch die begleitenden Lehrer erlebten wieder einmal eine gelungene sportliche Woche mitten im Schnee.

IMG_0344Thomas Meisen

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf – vielleicht bald meine Uni?

Wie finde ich den richtigen Studiengang? Wie immatrikuliere ich mich? Welche Zulassungsbeschränkungen gibt es? Wie hoch ist der NC für den jeweiligen Studiengang? Wie ist das Essen in der Mensa? Welche studienbegleitenden Aktivitäten gibt es?

Diese und weitere Fragen unserer Q1-Schüler (Leistungskurse Englisch 1 und Pädagogik) wurden heute von den Mitarbeiterinnen des SSC (Studierendenservicecenter) der Heinrich–Heine-Universität Düsseldorf in einem Hörsaal beantwortet. Eine kleine Campusführung bei gefühlten –10°C und viele Insiderinformationen über das Studentenleben in Düsseldorf rundeten die Veranstaltung ab.

20180206_110323edit

Unsere Schülerinnen und Schüler am Heine-Denkmal vor der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf

Der während des Wandertages durchgeführte Universitätsinformationstag ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern der Q1, sich über die Hochschullandschaft in der Umgebung und über die Vielfalt der Studiengänge zu informieren. Er ist zu einer festen Institution am FMG geworden.

Die anderen Q1-Kurse besuchten weitere Hochschulstandorte.

„Wir lernen in Sowi ja wirklich Sinnvolles!“

Fahrt zum Europäischen Parlament der Sowi-Kurse Q1 und Q2

Visitors group Petra KAMMEREVERT

Als die Schüler*innen der Sowikurse Q1 und 2 morgens um 7.45 Uhr den Bus bestiegen, der sie nach Brüssel zum europäischen Parlament bringen sollte, ahnten sie noch nicht, wie ereignisreich der Tag und wie vielfältig die Eindrücke werden sollten.

Bereits unser Stadtführer Herr Du Ban, der zehn Jahre zuvor bereits selbst als Forscher für Integrationsprojekte in Europa für die EU Kommission gearbeitet hatte, schenkte uns eine recht ungewöhnliche Perspektive auf die europäische Hauptstadt. Neben dem Atomium und Kunst von Rodin stand eine eher soziologische Annäherung an Brüssel auf dem Plan. Der prunkvolle und berühmte Marktplatz Brüssels stand im starken Kontrast zu den zuvor befahrenen Stadtteilen und den Informationen, die wir erhalten hatten: 22% Arbeitslosigkeit, in manchen Stadteilen fast 50%, Integrationsschwierigkeiten, der Konflikt zwischen Wallonie und Vlandern.

Der Vergleich mit dem momentanen Zustand der EU drängte sich geradezu auf – und so waren wir mitten drin im Thema, bevor wir das EU Parlament überhaupt betreten hatten.

Dort begrüßte uns Frau Petra Kammerevert (S&D), die Wahlkreisabgeordnete Mönchengladbachs. Die Schüler*innen waren begeistert: Statt diplomatischer Antworten ging Frau Kammerevert stets auf den Punkt von Fragen ein, bezog Stellung, benannte Probleme.

Sehr nahbar und menschlich wirkte sie dadurch und machte die Arbeit von Parlamentsabgeordneten damit umso verständlicher und greifbarer – und veränderte bei vielen das sich eingeprägte Bild eines verstaubten Politikers.

Das Highlight war sicherlich der Besuch des Europäischen Parlaments mit seinen Dolmetscherkabinen, durch die die Simultanübersetzung aus 24 Sprachen erfolgte. Doch wir hatten noch viel mehr Glück: Jean-Claude Juncker, der EU-Kommissionspräsident, saß mit im Parlament und die Sowi-Kurse des FMG durften Zeug*innen einer wohl historischen Debatte werden, die eine Reaktion auf seine zuvor gehaltene Rede zur Zukunft der EU nach dem Brexit war. Trotz der fremden Sprachen und der anfänglichen Unwissenheit bezüglich des Themas waren sich die Schüler*innen dieses besonderen Moments sehr bewusst, wie sie bei der Nachbearbeitung im Unterricht beeindruckt deutlich machten. Sie erlebten Argumente der Parlamentarier*innen, emotionale Ausbrüche und die Reglementierung durch den neuen EU Parlamentspräsidenten.

Den zukünftigen Abiturientinnen und Abiturienten fielen die Parallelen zum Unterricht auf. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich Politik wirklich verstehe“, sagte eine Schülerin anschließend von sich selbst überrascht.

„In Sowi lernen wir ja wirklich Sinnvolles!“, war das Fazit einer weiteren Schülerin.

Katja Vollbach

 

 

Exkursion zum Hilfswerk Misereor

Foto misereor 2017Wie viele Einwohner kommen auf einen Kontinent? Und welche Kontinente weisen den höchsten Energie- oder CO2-Verbrauch auf? Dazu bezogen die beiden katholischen Religionskurse der Jahrgangstufe EF des FMG am Wandertag konkret Stellung. Unter der Leitung von Frau Deppe und Herrn Syben besuchten die Schülerinnen und Schüler das katholische Hilfswerk Misereor in Aachen, erfuhren dort einiges über die Arbeit Misereors und den Hilfsauftrag. Es wurden Themen wie freiwillige soziale Jahre oder die Geschichte Misereors besprochen. Dabei wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer interaktiv in den Vortrag mit einbezogen, indem sie sich auf einer großen Weltkarte gemäß verschiedener Aspekte – wie zum Beispiel Einwohnerzahl oder CO2-Verbrauch – verteilten. Zudem wurden ein hypothetisches Projekt geplant und ein Projektantrag gestellt. Im Anschluss wurde dies im Plenum besprochen, bevor die Schülerinnen und Schüler in Gruppen die Sehenswürdigkeiten Aachens wie den Dom und das Rathaus bestaunen, shoppen gehen oder gemeinsam eine Kleinigkeit essen konnten.

Lukas Kellers (Jahrgangsstufe EF)

Erlebnispädagogisches Programm II

Foto WKH 2016Einen ereignisreichen Herbsttag erlebten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 am Montag vor Allerheiligen im Hardter Wald: Mit acht Trainerinnen und Trainern von hochdrei knüpften sie auf dem Gelände des Wilhelm-Kliewer-Hauses an die Kennenlerntage aus Klasse 5 an, um die Klassengemeinschaft (weiter) zu stärken – und jede Menge Spaß zu haben. Das Klettern am Turm, im Hochseil- und Niedrigseilgarten, “Wo ist Henriette?” und vieles mehr führten am Ende jedenfalls dazu, dass fast alle den Daumen hoben. Danke an alle Beteiligten!

Mehr Fotos von den Aktionen gibt es auf der facebook-Seite der Schule.

Theaterbesuche: Kästner und Kafka

Foto Theater 2015 1Unterschiedlicher können Stoffe kaum sein: das weitgehend unbekümmerte Dasein der Kinder in “Das doppelte Lottchen” von Erich Kästner und die beklemmende Ausweglosigkeit in Franz Kafkas Roman “Der Prozess”. Beide Erzählwerke aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bearbeitete das Rheinische Landestheater Neuss für die Bühne und fand bei den Aufführungen kurz vor den Weihnachtsferien ein begeisterungsfähiges Publikum vom Asternweg. Während die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler des FMG fröhlich klatschten, verhalf die Bühnenfassung des Fragments von Kafka dem Deutsch-Leistungskurs der Jahrgangsstufe Q2 zum besseren Verständnis des Textes und seiner Deutung. Lohnenswert!

Jörg Schippers

Auf den Spuren der Vulkane

Foto Laacher SeeMit einem langen Tag begann am FMG für die Geographie-Kurse der Jahrgangsstufe EF die Woche nach den Herbstferien: In der Eifel und im Siebengebirge konnten einige der in Mitteleuropa vorkommenden Vulkantypen erkundet und deren Eruptionsgeschichte nachvollzogen werden. Hierbei handelte es sich um den erloschenen tertiären Vulkanismus des Siebengebirges mit Stau- und Stauchkuppen sowie den aktiven quartären Vulkanismus der Laacher-See-Region mit Schlackenkegeln und Schichtvulkanen. Besonders die massigen Ablagerungen des letzten großen Ausbruchs des Laacher-See-Vulkans von ca. 12930 v. Chr. an der Wingertsbergwand beeindruckten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Exkursion nachhaltig. Eine anschließende Wanderung um die Caldera dieses Vulkans verdeutlichte das Ausmaß des Ausbruchs, dessen Auswürfe sogar in Südschweden und Norditalien nachweisbar sind. Am Ostufer des Sees, der heute in der Caldera liegt, konnten zudem aufsteigende Gase beobachtet werden (sogenannte “Mofetten”), die nach neuerer Forschung darauf hindeuten, dass dieser Vulkan immer noch sehr aktiv ist.

Nach einer kurzen Fahrt durch das Brohltal mit seinen pyroklastischen Ablagerungen und entlang des Rheins stand das Siebengebirge mit seinen basaltischen Intrusionen im Fokus. Mit dem Weilberg bietet sich hier die einzigartige Möglichkeit, einen Querschnitt durch einen großen Vulkan zu besichtigen, da die Hälfte des Berges in Steinbrüchen abgetragen wurde.

Das Foto zeigt die bilingualen Geographie-Kurse vor den enormen Ablagerungen des Laacher-See-Ausbruchs an der Wingertsbergwand bei Mendig.

Markus Köhn