Finnlandaustausch

Extrem „cool“, extrem „hot“ und extrem angesagt

So könnte man vielleicht am besten das jüngste Austauschprogramm des FMG mit der Sipoonjoen koulu in Sipoo/Finnland beschreiben.

Finnland1Extrem „cool“ sind meist im wahrsten Sinne des Wortes die Temperaturen (mit bis zu -30°C), die unsere Schüler und Schülerinnen jedes Jahr auch im März noch in Finnland erwarten. „Cool“ sind aber natürlich auch die finnischen Gastgeber, die unsere Schüler- und Schülerinnen jedes Jahr sehr herzlich aufnehmen.

Extrem „hot“ sind im Kontrast zur Kälte draußen die finnischen Saunen. Hält man die finnische Leidenschaft für das Saunieren für ein Klischee, so wird man vor Ort überrascht sein, wie sehr sich dieses doch bewahrheitet: Kaum eine finnische Familie, die nicht eine Sauna ihr eigen nennt oder zumindest eine mit nutzen kann. Extrem „hot“ (im Sinne von „in“ oder „angesagt“) sind auch die PISA-Ergebnisse finnischer Schulen. Daher ist ein Einblick ins finnische Schulsystem natürlich besonders reizvoll.

Extrem schön ist Finnlands Hauptstadt Helsinki, die nur ca. 30 km von Sipoo entfernt liegt Finnland2und immer fester Bestandteil des Austauschsprogramms ist, aber natürlich auch die finnische Winter-landschaft, geprägt von schnee-bedeckten Wäldern einerseits und großer Weite andererseits.

Einfach nur extrem ist die finnische Sprache: Die Sprachverwirrung scheint komplett, wenn man sich morgens einen „Hyväa huormenta“ wünscht und mittags bei Hesburger (der finnischen Ausgabe von Mc D.) ein „Arteria“ bestellen muss, um ein Menu zu bekommen. Da ist man froh, dass die meisten Finnen sehr gut Englisch sprechen und man macht gerne von seinen eigenen englischen Sprachkenntnissen Gebrauch.

Finnland3Alles im allem ist eine Teilnahme am Finnlandaustausch daher extrem empfehlenswert und wie die Zahl der jährlichen Bewerbungen aus der Stufe 9 mir zeigt, auch extrem angesagt.