Nachlese zum Tag der offenen Tür

TdOT 2013Was macht ein Bio-Champion? Wie knobelt man erfolgreich am Smartboard? Und wer schafft die Route im Kletterraum? – Eine Menge zu sehen und entdecken gab es für die Grundschülerinnen und Grundschüler, die am 30. November den Tag der  offenen Tür am FMG besuchten. So nahmen viele Viertklässlerinnen und Viertklässler rege an den Schnupperstunden in neun (neuen) Fächern teil, stellten neugierig Fragen bei den Führungen und erforschten quietschfidel das breite Angebot der Schule. Neben den zahlreichen Infoständen waren die Theaterproben und die Aktionen in der Sporthalle echte Renner auf der ersten Reise durch die Schule. Weitere Stationen waren häufig Kunst-Workshop, Lernbüro und die „Jugend-forscht“-Ausstellung. Derweil nutzten vor allem die Eltern die Veranstaltungen der Schulleitung und die Beratung über den bilingualen Zweig Deutsch-Englisch. Ein bewegtes Programm also, das auch so ausklang: Als der Vorlesewettbewerb der Sechstklässler in der Bibliothek entschieden war, sorgte die Big Band im FMG-Café für eine beschwingte Atmosphäre. Danke an alle Beteiligten!

Ziele und einen Plan B in der Tasche

Ein Freitagnachmittag in der Schule: Eine Handvoll Schüler aus den Jahrgangsstufen EF bis Q2 trudelt  in der Schule ein. Sie werden bis Samstagnachmittag bleiben. Als die Gruppe komplett ist, bilden Sie mit Frau Vollbach und Herrn Nacken einen großen Kreis und erzählen, denken, lachen und essen. Manchmal schwärmt die Gruppe mit ein paar Zetteln aus und kommt nach einer guten halben Stunde mit vollgeschriebenen Seiten wieder zusammen. – Was machen Jugendliche freiwillig an einem Wochenende in der Schule? Na klar! An einem Workshop von Frau Vollbach und Herrn Nacken teilnehmen.

In diesem Workshop geht es zum Teil um sehr persönliche Gedanken und Ziele. Zum Beispiel: Was sind überhaupt meine Ziele? Wie kann ich sie erreichen? Wie setze ich meine Pläne um? Was tue ich, wenn ich aus irgendwelchen Gründen meine Ziele nicht erreichen kann? Das alles sind persönliche Gedanken und Entscheidungen, die man in der Zeit des Workshops trifft. Manch einen würde es abschrecken, zu diesem Workshop zu gehen, wenn persönliche Gedanken in der Gruppe geteilt werden. Doch wenn man seine Pläne und Entscheidungen der Gruppe nicht vorstellen möchte, behält man sie einfach für sich. Keiner wird gezwungen, seine Ergebnisse der Gruppe zu präsentieren. Doch wer dies tut, wird mit Anerkennung und hilfreichen Tipps belohnt.

Dass man die übrigen Workshop-Teilnehmer erst vor ein paar Stunden kennen gelernt hat, kann man sich nach dem gemeinsam verbrachten Tag kaum noch vorstellen. Dies klappt aber nur, wenn jeder den nötigen Respekt vor den anderen und deren teils vertraulichen Zielen bewahrt. Während des ganzen Workshops herrschte so eine angenehme Atmosphäre, die einem Motivation gibt,  sich mit seiner Zukunft und den möglicherweise bevorstehenden Problemen zu befassen.

Ich kann jeden nur ermutigen an dem Workshop teilzunehmen, denn jeder nimmt etwas von diesem Wochenende mit, seien es neue Ziele und Pläne, neue Bekanntschaften oder einfach nur Spaß.

Katrin Schultz (Jahrgangsstufe EF)