Die Vulkanismusexkursion der EF – Flugshow über der Herbstlandschaft des Laacher Sees

Bei schönstem Herbstwetter und grandiosen Lichtverhältnissen durch den natürlichen Staubfilter aus Portugal und der Sahara vor der Sonne startete auch unsere diesjährige Vulkanismus-Exkursion zum Laacher See und ins Siebengebirge früh morgens am FMG.

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Die „Hurricanesonne“ am 17.10.2018. (F. Koenen)

Allerdings war dieses Jahr etwas anders: Wir konnten unsere Hauptstandorte, die Wingertsbergwand und den Laacher See, dank unseres EF-Drohnenpiloten Florian Koenen aus anderen Blickwinkeln betrachten und perfekt dokumentieren! Die Bilder sind wirklich einzigartig!

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Zunächst waren die einzigartigen Schichtungen des Aufschlusses an der Wingertsbergwand von Interesse. Hier kann man wie in einer Chronik den Ablauf des letzten Laacher See-Ausbruchs vor etwa 12.000 Jahren ablesen. Die mächtige Wand ist das Ergebnis von Steinbrucharbeiten. Das gesamte dort abgelagerte Eruptionsmaterial stammt von jenem gewaltigen, nur wenige Tage andauernden Ausbruch, der auch das Ende der letzten Glazials markiert.

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Die Wingertsbergwand im Morgenlicht. (F. Koenen)

Mofetten (Gasexhalationen in der heute als Laacher See bekannten Caldera als untrügliche Zeichen des noch aktiven Vulkanismus in der Osteifel), Schlackekegel, Lavaströme und weitere Aufschlüsse zeigten sich dann bei der etwa zweistündigen Wanderung um den See.

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Die herbstliche Vulkanlandschaft um die Laacher See-Caldera. (F. Koenen)

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Der durch den Basaltabbau abgetragene Wingertsberg mit den freiliegenden Lavaströmen unterhalb der Ablagerungen des letzten Laacher See-Ausbruchs. (F. Koenen)

Nach der Fahrt durch das von pyroklastischen Strömen geprägte Brohltal ging es entlang des Rheins über Sinzig, Remagen und Bonn ins Siebengebirge mit seinen meist tertiären Stau- und Stauchkuppen (Lava-Domes), die diese vulkanische Gebirgslandschaft bilden. Die Aufschlüsse am Kleinen und Großen Weilberg zeigen die Vorgänge in dieser Gegend nahezu perfekt.

Während des romantischen Sonnenuntergangs „dank“ des Hurricanes Ophelia ließen wir die Ölner Bucht hinter uns und fuhren zurück zum Niederrhein.

Die Fachschaft Geographie bedankt sich ganz herzlich bei Florian Koenen für die hervorragenden Drohnenaufnahmen!

Italienaustausch 2017 – Teil 1: Germania

In der Woche vom 31.03 bis zum 7.04.2017 hatten wir, die Italienisch-Schüler der EF, unsere italienischen Austauschschüler und -schülerinnen aus Lodi zu Gast in Mönchengladbach. Zum Start in die Austauschwoche empfingen wir die Italiener mit einem Buffet bestehend aus Spezialitäten der Region in der Cafeteria. Nach einem ersten Kennenlernen ging es in die Familien, mit denen wir auch das Wochenende verbracht haben.

Ab Montag startete dann das umfangreiche und vielseitige Programm mit einem Ausflug nach Köln in Begleitung von Frau Graf und Herrn Hegmann. Hier lernten unsere Austauschschüler nicht nur den Kölner Dom, sondern auch viele andere Sehenswürdigkeiten im Zuge einer Stadtrallye kennen, von der alle sehr begeistert waren. Der Tag endete mit einem Besuch in den Ford Werken in Köln-Niehl.

Für den nächsten Ausflug am Dienstag überquerten wir mit Herrn Dr. Ragazzi und Herrn Jansen sogar die Landesgrenze zu den Niederlanden, um die Stadt Maastricht und ihre beeindruckenden Grotten zu besichtigen. Um unseren italienischen Gästen noch mehr von unserem Bundesland zu zeigen, fuhren wir am Mittwoch nach Essen, besichtigten die Zeche Zollverein und machten nachmittags eine Hafenrundfahrt in Duisburg.

Unser letzter Ausflug ging erst in die Altstadt von Monschau und anschließend noch nach Aachen, wo wir den weltberühmten Dom mit seiner achteckigen Grundfläche besichtigten.

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Um die Woche abzurunden, verbrachten wir den Freitagvormittag in der Schule. Besonders beeindruckt waren unsere Austauschschüler vom bilingualen Erdkundeunterricht, den sie so noch nicht kannten; Herr Köhn hielt einen Vortrag zum Klimawandel am Beispiel von Grönland. Dann hieß es leider Abschied nehmen, aber zum Glück nur bis September, wenn wir zum Gegenbesuch nach Lodi fahren.

Lisa Arndt und Anna Hasler, EF

Vulkanismus: Exkursion der Geographie-Kurse

Foto Geographie 2016Wie in den vergangenen Jahren führten die Geographie-Kurse der Jahrgangsstufe EF in dieser Woche eine Vulkanismus-Exkursion in die Eifel und ins Siebengebirge durch. Die von Frau Junk, Herrn Köhn und Herrn Mohr organisierte Reise in die Erdgeschichte war auch dazu gedacht, das Interesse der Schülerinnen und Schüler für ein geowissenschaftliches Studium zu wecken, da auch geographische Arbeitsweisen im Feld dargestellt wurden.

Auf die besuchten Standorte bezogen konnten vor allem die massiven Ablagerungen der Wingertsbergwand, die große Caldera des Laacher Sees und die interessanten Aufschlüsse am Weilberg die Schülerinnen und Schüler begeistern. So war es besonders beeindruckend, in einem aktiven Vulkan zu wandern – die sprudelnden Mofetten im See belegten diese Aktivität überdeutlich. Das Foto zeigt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor den enormen Ablagerungen des Laacher-See-Ausbruchs an der Wingertsbergwand bei Mendig.

Markus Köhn

 

Auf den Spuren der Vulkane

Foto Laacher SeeMit einem langen Tag begann am FMG für die Geographie-Kurse der Jahrgangsstufe EF die Woche nach den Herbstferien: In der Eifel und im Siebengebirge konnten einige der in Mitteleuropa vorkommenden Vulkantypen erkundet und deren Eruptionsgeschichte nachvollzogen werden. Hierbei handelte es sich um den erloschenen tertiären Vulkanismus des Siebengebirges mit Stau- und Stauchkuppen sowie den aktiven quartären Vulkanismus der Laacher-See-Region mit Schlackenkegeln und Schichtvulkanen. Besonders die massigen Ablagerungen des letzten großen Ausbruchs des Laacher-See-Vulkans von ca. 12930 v. Chr. an der Wingertsbergwand beeindruckten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Exkursion nachhaltig. Eine anschließende Wanderung um die Caldera dieses Vulkans verdeutlichte das Ausmaß des Ausbruchs, dessen Auswürfe sogar in Südschweden und Norditalien nachweisbar sind. Am Ostufer des Sees, der heute in der Caldera liegt, konnten zudem aufsteigende Gase beobachtet werden (sogenannte „Mofetten“), die nach neuerer Forschung darauf hindeuten, dass dieser Vulkan immer noch sehr aktiv ist.

Nach einer kurzen Fahrt durch das Brohltal mit seinen pyroklastischen Ablagerungen und entlang des Rheins stand das Siebengebirge mit seinen basaltischen Intrusionen im Fokus. Mit dem Weilberg bietet sich hier die einzigartige Möglichkeit, einen Querschnitt durch einen großen Vulkan zu besichtigen, da die Hälfte des Berges in Steinbrüchen abgetragen wurde.

Das Foto zeigt die bilingualen Geographie-Kurse vor den enormen Ablagerungen des Laacher-See-Ausbruchs an der Wingertsbergwand bei Mendig.

Markus Köhn