Ab dem Schuljahr 2026/27 arbeitet unsere Jahrgangsstufe 9 mit einem eigenen, schulisch verwalteten iPad. Diese Seite fasst zusammen, warum wir diesen Weg gehen und wie er konkret aussieht.
Wer den Umgang mit digitalen Werkzeugen nicht in der Schule lernt, startet mit einem Nachteil in Ausbildung, Studium und Berufsleben. Digitale Bildung ist deshalb am FMG kein Zufallsprodukt, sondern fester, systematischer Bestandteil des Unterrichts – verankert im Medienkompetenzrahmen NRW und in den Lehrplänen aller Fächer.
Sich sicher, respektvoll und verantwortungsbewusst in digitalen Räumen austauschen – eine Grundfertigkeit für jeden weiteren Ausbildungs- und Berufsweg.
Gemeinsam an Dokumenten und Projekten arbeiten – so, wie es später in Studium, Ausbildung und in nahezu jedem Beruf selbstverständlich ist.
Eigene Ideen mit digitalen Werkzeugen umsetzen: von der Präsentation über das Erklärvideo bis zum Podcast.
Informationen, Quellen und KI-Ausgaben einordnen und bewerten – eine Schlüsselkompetenz gegen Desinformation und Fake News.
Trotzdem bleibt das Handschreiben zentral: Es erweist sich als lernförderlich, deshalb gehört ein Stift zur verbindlichen Ausstattung und Mitschriften erfolgen in der Regel handschriftlich. Das iPad ist kein Ersatz für Heft und Buch, sondern eine sinnvolle Ergänzung dort, wo sie den Unterricht wirklich bereichert.
Jede Fachschaft entscheidet eigenständig, wo das iPad ihrem Fach nützt. Deutsch und Geschichte haben ihre Vereinbarungen bereits ausführlich als Diskussionsgrundlage ausgearbeitet; die Beispiele für Englisch stammen aus dem geltenden schulinternen Lehrplan. Für Mathematik zeigen wir, was im Konzept schon feststeht – das vollständige Fachkapitel erarbeitet die Fachschaft noch. Alle weiteren Fachschaften folgen demselben Muster.
Auch in den Fremdsprachen (digitale Wörterbücher, kollaboratives Schreiben) und in Kunst und Musik (iMovie, GarageBand, Clips für eigene Produktionen) erschließt das iPad neue Arbeitsweisen – die jeweilige Fachschaft legt die Details in ihrem Fachkapitel fest.
Zwei etablierte Plattformen tragen den digitalen Alltag – unabhängig vom Tablet, auch am heimischen Rechner nutzbar.
Am FMG gilt ein gestuftes Ausstattungsmodell. Jede Stufe hat ihre eigene, pädagogisch begründete Logik.
Kl. 9 startet mit der 1:1-Ausstattung. Kl. 5–8 nutzt Leihgeräte, Kl. 10 und höher ist in der Übergangsphase.
Der neue Jahrgang 9 kommt hinzu – damit haben Kl. 9 und 10 die 1:1-Ausstattung. Kl. 11 und höher bleibt im auslaufenden Übergangsmodell.
Alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9 bis zum Abitur arbeiten mit der 1:1-Ausstattung.
Die Geräte werden über Jamf School verwaltet. Uns ist wichtig, offenzulegen, was diese Verwaltung ermöglicht – und wo bewusst Grenzen gesetzt sind.
Wichtig: Die Angaben zum privaten Bereich gelten für gekaufte und eingebundene eigene iPads. Auf schulischen Leihgeräten gibt es keinen privaten Bereich.
Die Anschaffung wird von der Schule organisiert und läuft über einen zertifizierten Apple Education Partner. Genaue Preise, Fristen und Formulare erhalten Sie im gesonderten Elternbrief sowie beim Elternabend.
Votum der Schulkonferenz, Vorstellung in der Lehrerkonferenz, Elternabende zu Schuljahresbeginn.
Bestellung im Schulshop, Einrichtung der Geräte, Einführungstag nach der Geräteausgabe.
Anpassung der Profile, Folgetag zur Vertiefung, erste Erfahrungen im Unterricht.
Das iPad wird zum selbstverständlichen Lernbegleiter im Fachunterricht.
Alle Grundsätze, Ausstattung und Regelungen zum digitalen Lernen am FMG im Überblick.
Das Medienkonzept kann demnächst hier heruntergeladen werden (PDF)Nutzungsvereinbarung und Datenschutzerklärung veröffentlichen wir nicht online; Sie erhalten diese Dokumente direkt von der Schule.
Bitte wenden Sie sich vertraulich an die Klassenleitung oder die Schulleitung. Für Familien, die die Kosten nicht tragen können, soll ein Leihgerät der Schule zur Verfügung gestellt werden.
Für Schäden empfiehlt sich eine Versicherung (siehe Zubehör im Schulshop). Bei Verlust oder Diebstahl informieren Sie bitte umgehend das Sekretariat – das Gerät kann dann in Zusammenarbeit mit der Polizei geortet und gesperrt werden.
Nein. Bei gekauften und eingebundenen eigenen iPads hat die Verwaltung keinen Zugriff auf Fotos, Dateien, Kontakte, Kamera oder Mikrofon und keinen Einblick in den privaten Bereich des Geräts. Auf schulischen Leihgeräten gibt es keinen privaten Bereich. Mehr dazu im Abschnitt „Transparenz“ weiter oben.
Die Zustimmung ist freiwillig. Wenn Sie nicht zustimmen, stellt die Schule Ihrem Kind für den Unterricht ein Gerät zur Verfügung. Dieses Gerät kann nicht mit nach Hause genommen und zu Hause auch nicht genutzt werden.
Ja, sofern es mindestens 128 GB Speicherplatz hat. Vor der Einbindung werden alle vorhandenen Daten gelöscht (Werksreset für die Verwaltung durch Jamf); dafür fällt eine Gebühr von ca. 60 € an.
Kl. 5–8 arbeiten punktuell mit Leihgeräten der Schule, ohne Mitnahme nach Hause. Kl. 10 und höher befinden sich in einer Übergangsphase: Zugriff auf Leihgeräte nach Buchung, zusätzlich darf freiwillig ein eigenes, nicht schulisch verwaltetes Tablet mitgebracht werden.
Nein. Handschriftliches Schreiben bleibt zentral: Klassenarbeiten und ihr Training erfolgen weiterhin analog, ein Stift gehört fest zur Ausstattung.
Ja. Die Fachschaft setzt einheitlich die GeoGebra-App ein; sie ersetzt den bisherigen TI-Nspire CX II-T CAS, sodass diese separate Anschaffung für die meisten Familien entfällt.
Die Bestellung im Schulshop und die Einrichtung der Geräte finden im ersten Halbjahr 2026/27 statt, der effektive Einsatz im Unterricht startet im zweiten Halbjahr. Genaue Termine und Formulare erhalten Sie im Elternbrief sowie beim Elternabend.
Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an medienkonzept [at] fmg-schulserver [punkt] de.
