Chemie LK besucht Preisverleihung der Unternehmerschaft Chemie Niederrhein

Am 6.12. machte sich der Chemie-LK der Q1 nach Krefeld an die FH Niederrhein auf, um der Preisverleihung des Förderpreises der Unternehmerschaft Chemie Niederrhein beizuwohnen.

ChemieAusgezeichnet wurden besonders innovative und praxisnahe Abschlussarbeiten aus dem Fachbereich Chemie der Hochschule Niederrhein. Die Vorträge der beiden Preisträger waren sehr interessant und richteten sich an die angereisten
Leistungskurse verschiedener Schulen. So konnte man den Inhalten gut folgen und sich vorstellen, wie so eine Arbeit aussehen kann und sich entwickelt.

Als Sahnehäubchen gab es dann eine “Showvorlesung” und einen Imbiss mit vielen köstlichen Obstvariationen. Im Anschluss wurde eine Führung durch die verschiedensten Labore veranstaltet, die sowohl von Professoren als auch von Studenten begleitet wurden.

Das Vorhaben, ein LK-Foto in der FH Niederrhein zu machen, haben wir vor lauter Input vergessen, und wie man sieht, fiel uns dieses wieder bei der Rückreise an der Bushaltestelle ein…:-)

A. Küsters

Die 7d holt den Pott

Am Freitag, den 22.11.19, war es endlich so weit. Die siebten Klassen des FMG traten gegeneinander an, um den Fußball-Champion 2019 zu ermitteln. Wir aus der 5c, Völkerball-Champions 2019, durften live dabei sein und die Spiele der 7d gegen die 7b (Endstand 3:0) sowie der 7b gegen die 7c (Endstand 2:1) verfolgen.

20170506_125818Besonders beim zweiten Spiel kochte die Stimmung, als es nach einem Foul zu einem Freistoß für die 7c kam. Die Mannschaften bestritten die zwölfminütigen Spiele mit fünf Feldspielern und einem Torwart. Die Stimmung der vielen Fans war wirklich super, weil die Mannschaften sich an diesem Tag nichts schenkten.

Nachdem alle Klassen gegeneinander angrtreten waren, stand der diesjährige Sieger fest. Der erste Platz ging an die 7d. Ein Jahr kann ihnen der Titel nun nicht weggenommen werden. Herzlichen Glückwunsch!

Ben Held, 5c

Fahrt zum Europäischen Parlament

Gut gelaunt und voller Vorfreude ging es am 13.11. für 36 Schüler*innen auf große Fahrt nach Brüssel ins Europäische Parlament. Dort sollte uns ein Programm der Extraklasse erwarten: Nach einer Stadtführung und der Möglichkeit original belgische Pommes zu essen, ging es zunächst ins Haus der Geschichte. Auf 3 Etagen entdeckten die Schüler*innen multimedial aufbereitete europäische Geschichte, von der die Schüler*innen sich tatsächlich begeistern ließen.

Dabei stand das Highlight noch bevor: 60 Minuten lang nahm sich die EP-Abgeordnete Petra Kammerevert für uns Zeit und gab uns einen Einblick in die Arbeit des Parlaments. So berichtete sie von den Anhörungen der zukünftigen Kommissar*innen, der sich diese im Europäischen Parlament stellen müssen. Die Schüler*innen waren überrascht und angetan von der spannenden Arbeit der Abgeordneten und so manch bisher Theoretisches wurde nun greifbar.

Sodann ging es ins Parlament. Wir hatten Glück und durften einer Miniplenarsitzung beiwohnen, in der anlässlich des 30. Jahrestages der Kinderrechtskonvention zukünftige Schwerpunkte zum Schutz von Kindern diskutiert wurden.

Sehr müde, aber mit viel Freude und Input nach diesem rundum gelungenen Tag kamen wir um 21 Uhr wieder in Mönchengladbach an.

K. Vollbach

Tag der Biologie an der RWTH Aachen

Einige interessierte Schülerinnen und Schüler aus unserer EF, Q1 und Q2 haben sich am 15.11.2019 im Biologiesammelbau der RWTH Aachen über Biologiestudiengänge und deren Inhalte informiert.

BioBei Keksen und warmem Punsch standen Vorlesungen zur Embryonalentwicklung von Fruchtfliegen und zur Fermentation und den Abbauprozessen von Plastik auf dem Programm. Außerdem konnten unsere biologen betreut von Student*innen, Doktorant*innen und Professor*nnen selbständig kleine Experimente durchführen. So wurden beispielsweise Wasserflöhe gefangen, das Geschlecht von Mückenköpfen bestimmt, Schimmelpilz- und Hefepilzkolonien betrachtet, von Schädlingen befallene Pflanzen mikroskopiert, die Labore der Verfahrenstechnik erkundet und Verdünnungsreihen mit der Eppendorf-Pipette hergestellt. Alle FMGler hatten so einen sehr interessanten und erlebnisreichen Tag.

S. Vorwerk

Ausflug mit der rollenden Waldschule

Am letzten Schultag vor den Herbstferien 2019 traf sich die 7d am Haus Horst in der 1. und 2. Stunde mit Herrn Boost. Zuerst erzählte Herr Boost uns etwas über die Nahrung verschiedener Tiere.

waldDanach erklärte er uns etwas über das Erschießen und Ausstopfen der Tiere. Dann zeigte er uns ein Tierfell eines Nutria. Außerdem zeigte er uns verschiedene Tiergebisse und wir durften sogar verschiedene Tiere streicheln, z.B. ein Rehkitz, einen Maulwurf und wir konnten testen wie spitz die Stacheln von einem Igel sind. Kurz danach durfte wir alle seine Tiere streicheln, ansehen und fotografieren. Während er seinen Wagen einräumte hatten  wir eine kurze Pause.

Wyoming0168edit2Nach der Pause sind wir durch den Wald gegangen und Herr Boost erzählte uns etwas über Pilze, Bäume und andere Pflanzen. Dann sollten wir 3 Minuten ganz leise sein um die Geräusche im Wald zuhören. Als wir aus dem Wald rausgingen und uns von Herrn Boost verabschiedeten, fuhren wir mit dem Fahrrad zurück zur Schule. Es war ein sehr schöner und toller Tag.

IMG_5664editThank you for reading.

Luna Wittwer und Hannah Fourberg

Berufliche Orientierung in der Oberstufe gestartet

Mit einem Workshop zum Schülerbetriebspraktikum hat für die Jgst. EF in der vergangenen Woche die Studien- und Berufsorientierung in der Oberstufe begonnnen.

IMG_0963 Gemeinsam mit unserer Beraterin der Agentur für Arbeit führte unser StuBO-Team (Frau Vorwerk und Herr Meisen) diesen 4-stündigen Workshop durch.

Neben Anregungen und Hilfen für die Praktikumsplatzsuche bekamen unsere Schülerinnen und Schüler auch Einblicke in das Selbsterkundungstool „SET“. Hierfür hatte die Agentur extra das „Digi-BIZ-Mobil“ mitgebracht. Dies sind 30 vernetzte Tablets, mit denen die Angebote der Arbeitsagentur direkt online ausprobiert werden konnten.
Alle weiteren Infos zur Studien- und Berufsorientierung finden Schüler und Eltern immer unter diesem Link (www.fmg-stubo.de).
T. Meisen

Felix Steigels siegt im Fremdsprachenwettbewerb

Eine besondere Ehre wurde am 11.07. den FMG-SchülernIMG-20190711-WA0009 Felix Steigels und Maya Dittert zuteil, nachdem sie beim städtischen Fremdsprachenwettbewerb des Faches Französisch angetreten waren. Beide wurden im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Rathaus Abtei für ihre herausragenden Leistungen im Fach Französisch, die sie in einer schriftlichen- sowie einer mündlichen Prüfung unter Beweis stellten, geehrt. Während Maya einen starken vierten Platz erringen konnte, ließ Felix die gesamte Konkurrenz aller Mönchengladbacher Gymnasien und Gesamtschulen hinter sich und sicherte sich mit dem Gesamtsieg eine Reise nach Paris, die er im kommenden Schuljahr antreten wird. Wir sagen chapeau und wünschen den beiden schöne Ferien!

Frankreich-Austausch mit Compiègne

Im Mai verbrachten wir, Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9, eine Woche in Compiègne. Nachdem unsere Austauschschülerinnen und Austauschschüler des Collège Jacques Monod uns schon Ende März / Anfang April ebenfalls für eine Woche besucht hatten, war die Vorfreude der meisten schon groß.

Nach einer knapp siebenstündigen Busfahrt wurden wir von unseren „correspondants“ und dem Schulleiter freundlich empfangen. Anschließend verbrachten wir den restlichen Tag in den Gastfamilien.

Am nächsten Tag sind wir ohne unsere Austauschschüler nach Lille gefahren und haben dort eine Stadtführung gemacht. Die Abende und das Wochenende verbachten wir in den Gastfamilien oder gemeinsam mit anderen Austauschschülern.

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Der einzige Ausflug, bei dem unsere Austauschschüler uns begleitet haben, war der nach Paris. Nachdem wir einen fantastischen Blick vom Arc de Triomphe über ganz Paris erhaschen konnten, hatten wir danach zwei Stunden Zeit, die Stadt weiter zu erkunden. Im Anschluss daran haben wir eine Stadtrundfahrt mit unserem Bus gemacht und die Basilika Sacré-Coeur besichtigt.

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Am folgenden Tag besichtigten wir in der Innenstadt von Amiens die Kathedrale und durften danach in kleinen Gruppen die Stadt erkunden.

Am letzten Ausflugstag haben wir im Wald von Compiègne die Lichtung des Waffenstillstandes besucht. Den Nachmittag haben wir in unseren Familien verbracht.

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Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns von unseren „corres“ und den Familienmitgliedern und fuhren schweren Herzens nach Mönchengladbach zurück. Unserer Meinung nach ist ein Austausch eine Erfahrung wert. Wir haben neue Menschen und eine andere Kultur kennengelernt. Außerdem haben wir unsere Französischkenntnisse erweitern können.

Au revoir

Gemma Kebben, Miriam Plaßwilm

“Das Weiße Rössl” am FMG

Eine musikalische Reise ins Salzkammergut der Kaiserzeit

FMG – Oberstufenkurse begeistern mit dem Singspiel „Im weißen Rössl“ von Ralph Benatzky.

Von Oliver Hollaus, 8b

Am Franz – Meyers – Gymnasium in Giesenkirchen herrscht seit einigen Tagen das „Rössl“ – Fieber. Rund 60 Akteure vor und hinter der Bühne bringen jetzt begleitet von den Lehrkräften Simone van den Dool (Musik) und Stephanie Seidel sowie Marco Schüller (beide Literatur) eine eigene Version des  Singspiels „Im weißen Rössl“ von Ralph Benatzky auf die Bühne im Pädagogischen Zentrum der Schule.

Dabei erzählen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1, was der Zahlkellner Leopold, der unglücklich verliebt in seine Chefin, die Rösslwirtin Josepha Voglhuber, ist, unternimmt, um ihr Herz zu erobern. Tag für Tag schickt er ihr beispielsweise anonym Rosen, doch diese denkt, die seien von ihrem Stammgast, dem Rechtsanwalt Dr. Siedler, auf den sie heimlich ein Auge geworfen hat. Der Jurist bändelt jedoch mit Ottilie, der Tochter von Giesecke, gegen den er gerade einen Prozess führt, an. Und damit sich die unterschiedlichen Pärchen schließlich finden können, muss erst noch Kaiser Franz Joseph höchstpersönlich aus seinem altersweisen Erfahrungsschatz erzählen.

Dabei ist die verworrene Geschichte um mehrere Liebespaare keine neue, bereits 1930 wurde das Stück in Berlin uraufgeführt. Aber Mara Rödiger und ViKtoria Svarovsky, die an den unterschiedlichen Aufführungsabenden in die Rolle der Rösslwirtin Josepha schlüpfen sowie Manuel Steinberg und Finn Pöstges, die ihr Pendant Leopold mimen, hauchen der Geschichte so viel Liebe und Leben ein, dass sie zu keinem Zeitpunkt altbacken daherkommt.

Begleitet von der „Rössl“-Band lassen sie Songs wie „Im weißen Rössl am Wolfgangsee, da steht das Glück vor der Tür“, „ `s ist einmal im Leben so“ und „Es muss was Wunderbares sein“ wieder aufleben. Die Zuschauer fiebern mit bis zur letzten Minute, bis Josepha ihren Leopold endlich als Kellner kündigt, aber lebenslang als Ehemann engagiert.

Auch den anderen Akteuren fliegen die Herzen des Publikums zu, sei es dem schönen Sigismund (Bastian Allwicher/Leonard Stieg) oder dem lispelnden Klärchen (Antonia Krapp/Jasmin Lamm). Überzeugend nicht nur beim Kuppeln ist auch Rechtsanwalt Dr. Siedler (Manuel Stappen/Dominik Maibaum). Als besonderer Publikumsliebling entpuppt sich jedoch Philipp Roleff als Giesecke, der mit seiner Berliner Schnauze immer wieder für Lacher sorgt.

Ein ganzes Schuljahr lang haben die Mitwirkenden regelmäßig geprobt, das Bühnenbild gestaltet und an der Technik gefeilt. Und die Mühe hat sich gelohnt, das Publikum hält es während der Aufführung kaum auf den Stühlen, immer wieder singen die Zuschauer die bekannten Lieder lautstark mit. Und wenn sich dann nach gut zweieinhalb Stunden der Vorhang senkt, dann tut dem Zuschauer das Abschiednehmen weh. Denn er hat sein Herz verloren im „Weißen Rössl“ am FMG.

Insgesamt viermal wurde die Geschichte um die Rösslwirtin und ihren verliebten Zahlkellner Leopold gezeigt.

Quo vadis, EU?

„Quo vadis, EU?“

– Podiumsdiskussion am FMG im Nachgang zur Wahl des Europäischen Parlaments

Jugendliche und Politik – dass dies nicht länger ein Gegensatzpaar ist, zeigen die Bilder in den Medien aktuell immer wieder. Bei der gestrigen Podiumsdiskussion am Franz-Meyers-Gymnasium in Mönchengladbach zur Zukunft der EU unter professioneller Leitung der Journalistin Birgit Krapp stellten sie dies jedoch erneut unter Beweis: Noch lange nach der Veranstaltung sah man die Schülerinnen und Schüler auf den Gängen diskutieren. Was war geschehen?

Dr. Stefan Berger (CDU), Hans-Willi Körfges (SPD), Stefan Engstfeld (Bündnis 90/Die Grünen), Alexander Winkens (FDP) und Inge Höger (Die Linke) hatten sich lebhaft mit der Leitfrage der Veranstaltung auseinandergesetzt: „Quo vadis, EU?“ (übersetzt: Wohin gehst Du, EU?). Dabei waren sie sich einig: Auf lange Sicht solle eine tiefe Verflechtung der EU-Staaten im Sinne eines föderalen Bundesstaates („Vereinte Staaten von Europa“) angestrebt werden. So sprachen sich die Kandidat*innen bspw. für weniger Einstimmigkeit im Ministerrat aus, was dem Rat mehr Macht geben würde. In diese erste EU-Euphorie auf dem Podium gab Frau Höger von den Linken jedoch zu bedenken, dass die europäische Realität momentan nicht auf ein baldiges Bundesstaatsgebilde verweise. Herr Dr. Berger warf ein, man könne den eigenen Blickwinkel nicht anderen Staaten aufdrücken, bspw. bei der Flüchtlingsverteilung.

Hört sich nach einer anstrengenden, abstrakten Diskussion an? Keinesfalls: Kurze Impulsreferate des Leistungskurses Sozialwissenschaften holten die Schülerinnen und Schüler ins Boot, genauso wie die Fragen der Moderatorin Frau Krapp. Zügig lenkte sie die Zukunftsvisionen auf die Ebene die Schülerinnen und Schüler. Denn schließlich bilden die Schülerinnen und Schüler die zukünftige Generation Europas, die diesen Kontinent gestalten werden. Und so kam das Gespräch schnell auf die Fridays for Future -Bewegung, denn Umweltschutz ist wohl das prägnanteste Beispiel für eine grenzüberschreitende Problematik, die nicht vor nationalen Grenzen Halt macht.

Dieses Thema beherrschte dann auch die anknüpfende offene Fragerunde. Schülerinnen und Schüler, die teils selbst aktiv bei Fridays for Future sind, stellten sehr engagiert Fragen oder gaben Statements ab und regten so streckenweise einen lebhaften Austausch mit dem Podium an.

Während die Grünen dies völlig unterstützten, verwies die FDP auf den mit dem Kohleausstieg möglichen Arbeitsplatzverlust, während sich die CDU konkrete Forderungen der Bewegung wünschte, auf die internationale und nicht allein deutsche Verantwortung verwies und dazu aufrief, sich in Parteien  zu engagieren.

Interesse wecken, Motivieren politisch zu gestalten. Dies sollte Sinn und Zweck der Veranstaltung sein. Auf die Frage, wie die Veranstaltung den Schüler*innen gefallen habe, antwortete eine Schülerin: „Es war eine interessante Veranstaltung, die schon etwas mit uns gemacht hat!“