Category : MINT

Home » Archive by category "MINT"

Mathematik – eine ganze Nacht lang!

Die lange Nacht der Mathematik – diesen deutschlandweiten Wettbewerb wollten wir in diesem Jahr am FMG ausprobieren. Nach der Matheolympiade hatten viele Schüler und Schülerinnen noch nicht genug vom Knobeln und neuen mathematischen Herausforderungen. Und eine ganze Nacht lang Mathematik machen – das klang in vielen Ohren sehr verführerisch. 

So starteten wir unseren ersten Durchlauf mit 27 Mathefreaks in allen Altersgruppen von Klasse 5 bis zur Q2. 

Gespannt trafen wir uns am Freitagabend im Computerraum und waren neugierig auf das, was kommen würde. Nachtlager wurden aufgeschlagen und Taschenrechner und Bleistift bereit gelegt. Doch erst einmal war Warten angesagt. Der Download funktionierte nicht, da der Server des Veranstalters überlastet war. Immer wieder wurde versucht sich einzuloggen. Und kurz nach halb Acht war es dann soweit – die Aufgaben waren da!

Sofort war ein eifriges Arbeiten überall zu vermerken. Man wollte die 10 gestellten Aufgaben knacken! 

Nur ungern ließ man sich dann von der Pizza ablenken, die um 20.00 Uhr geliefert wurde. Nach fast drei  Stunden war es dann soweit, dass die ersten Gruppen ihre Lösungen eingaben – überall waren Fehler mit dabei. Aber man konnte ersehen, welche Endergebnisse schon richtig waren und alles wurde wieder überarbeitet. 

In allen Altersstufen waren außergewöhnliche Sodukos und Garams zum Knobeln dabei. Achtecke und weitere Geometrieaufgaben waren ebenfalls im Pool. Aber auch Zahlentheorie und Kombinatorik – besonders mit Würfeln – mussten gelöst werden. Bewundert haben wir Erwachsene die Emsigkeit und Zielstrebigkeit der ganzen “Mathefreaks”. Müdigkeit gab es nicht! Es wurde diskutiert, sich gegenseitig geholfen, an der Tafel Probleme erörtert, Modelle gebaut, Programme zum Lösen von Aufgaben in Excel geschrieben und Lehrern gezeigt, dass man besser ist als sie!  Als dann endlich die nächste Runde um 3.00 Uhr erreicht worden war, mobilisierten sich alle noch einmal um die neuen Aufgaben zu lösen. Nur Einzelne hatten sich zum Schlafen hingelegt. Die meisten der Mathecrew waren noch aktiv.

Bis 6.00 Uhr wurde an Runde zwei gearbeitet und mit 4 Fehlern dann doch das Arbeiten eingestellt und man nutzte den Computer auf andere Weise… an Schlaf wollte hier keiner denken.

Unser Fazit: Dieser Wettbewerb ist ein tolles Event! Es wurde mit Begeisterung Mathematik erlebt und praktiziert. 

Nächstes Jahr wollen wir wieder an den Start gehen und wissen nun, dass wir auch das Forum nutzen können, um Hilfen zu bekommen. Dann schaffen wir es bestimmt bis in die letzte Runde 3!

Einige haben immer noch nicht genug und wollen jetzt beim Bundeswettbewerb der Mathematik teilnehmen! Viel Erfolg und Spaß dort!

Uns Betreuern (eine Mischung aus Lehrern und Eltern) hat es mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Spaß gemacht! Alle genießen nun unsere absolute Bewunderung!

Text: Andrea Küsters

Chemiekurse besuchen Smart Textiles Vortrag

Smarte Textilien reagieren auf ihre Umgebung. Über die vielfältigen Interaktionen solcher Textilien sind die Chemiekurse der Oberstufe auf einem Vortrag von Frau Professor Nannen in der Museumsuni in Schloß Rheydt informiert worden.

An smarten Textilien wird immer mehr geforscht und Projekte umgesetzt, so dass sich hier ein sehr großes Berufsfeld ergibt mit einer Kombination aus Textildesigner und Elektrotechnik. Und für die Chemiekurse eine interessante Kombination aus den Themen Kunststoffe und elektrochemische. Angeboten werden Studiengänge dazu hier an der FH Niederrhein. Spannend war zu erfahren, dass nicht nur Technik für Lichteffekte oder Wärmezufuhr in Kleidungsstücke eingesetzt werden. Die Technik unterstützt außerdem Medizin, Sport und auch die Möbelbranche. Kreative Ideen sind gefragt, denn der Einsatz von smarten Textilien werden uns nicht nur das Leben erleichtern können sondern auch einen Beitrag dazu leisten, Ressourcen zu sparen.

Andrea Küsters

Exkursion zur neuen Niers

Am 25.9.23 wurde nach langen Umbauarbeiten die Niers im Breskespark in ihr neues Flußbett umgeleitet und damit die Renaturierung in diesem Teil der Niers abgeschlossen. Am Tag danach wurde dann mit der Abfischung der Fische in der alten Niers begonnen. Dieses wollte wir uns mit den beiden naturwissenschaftlichen Profilkursen der Klasse 6 anschauen. Gefangen wurden jede Menge Stichlinge, bis zu 1 m lange Aale, Karpfen und Hechte mit Hilfe von Strom. Diese wurden dann an der Ritterstraße wieder in die Niers geführt. Es wurden aber auch nicht heimische Fische gefischt. Diese wurden dem Gesetz entsprechend getötet und dem Tierpark Brüggen als Futter zur Verfügung gestellt.  Wir konnten sehen, dass der Niersspiegel der alten Niers schon um ca. 50 cm gesunken war. In den nächsten Tagen wird weiter gefischt bis alles Wasser versunken ist. Weitere Tiere wie Muscheln und Krebse könnten noch gefunden werden. Die alte Niers soll dann mit Erde aufgefüllt werden. Den neuen Verlauf kann man an einigen Stellen gut sehen. Anstatt ca. 8m ist nie Niers dann nur noch 3 m breit. Kommt es zu Hochwasser, hat dieses nun genügend Platz sich in dem neuen Verlauf auszubreiten. Auch für Tiere und Pflanzen bietet der neue Verlauf viel bessere Lebenbedingungen. 

Andrea Küsters

Hoher Besuch und Platz 1 dank grüner Gärten

5 Schotter- bzw. Steingärten hat die 7b in bunte Blumengärten umgewandelt. Die Arbeiten waren vielfältig: Große und kleine Steine mussten weggeschafft werden, Erde verteilt, Wurzeln und Planen entfernt und neue Pflanzen gesät oder gepflanzt werden.

Ein Brief an den Oberbürgermeister Herrn Heinrichs und den Bürgermeister Herr Siemes mit der Bitte Schottergärten zu verbieten führte zu einem Besuch der beiden sowie Herrn Esser vom Umweltamt und Herrn Viehof in der Klasse. In einer Gesprächsrunde wurde von den Erfahrungen berichtet und über die Ideen diskutiert, die sich daraus entwickelt haben. Denn die Bereitschaft, den eigenen Schottergarten wieder in einen grünen Garten zu verwandeln gibt es. Der Stein muss nur ins Rollen gebracht werden. Wie durch beispielsweise Hilfe, wie sie die 7b angeboten hat. Gut war, dass wir die Gartenbesitzer zu Gartenbau Lessmann für eine Beratung für die Gestaltung des Gartens schicken konnten. Auch könnte man Angebote man zur Entsorgung der Steine aber auch machen aber auch finanzielle Anreize sind bestimmt gut.

Spannend war es zu erfahren wie Politik funktioniert und die sehr sympathischen Politiker kennen zu lernen. Aber auch zu erfahren wie wertschätzend und ernst unser Anliegen aufgenommen und mitgenommen wurde.
Ganz besonders hat die 7b sich dann gefreut als sie am nächsten Tag den ersten Preis bei dem Wettbewerb „Clean und Green ist cool“ mit ihrem Beitrag gewonnen hat.
Bedanken möchte die 7b sich bei allen, die ihrer Arbeit vertraut haben und unterstützt haben. Die Klasse ist stolz auf diese Weise einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz geleistet zu haben.

Andrea Küsters

Blumen statt Kies – Der Film

Ein Projekt der Klasse 7b mit ihrer Lehrerin Andrea Küsters.

Blumen statt Kies

Vorher
Nachher

Die Klasse 7b nimmt an dem Projekt „Clean und Green ist cool“ teil.

Hier gibt es einen Kreativwettbewerb, bei der die folgende Aufgabe umzusetzen ist:

Grün statt grau – so fördern wir den Erhalt der Vielfalt in der Stadt.

Zu diesem Kreativwettbewerb haben wir uns mit dem Thema „Schottergärten“ auseinander gesetzt. Wir haben eine statistische Erhebung in Giesenkirchen gemacht und kamen zu dem Ergebnis, dass ca. 25% von 1800 Häusern einen Schotter- bzw. Steingarten als Vorgarten haben.

Darauf möchten wir mit diesem Flyer aufmerksam machen und Menschen mit einem Schottergarten animieren, diesen umzuwandeln. Wichtig wäre dieses besonders für die Artenvielfalt, unsere Lebensqualität und unser Klima. Gerne helfen wir auch dabei… Alle Infos dazu in unserem Flyer.

Mehr über die ökologischen Nachteile von Schottergärten können Sie hier nachlesen: Seite des NABU.

Andrea Küsters

Der Lösung auf der Spur!

Die Profilkurse NaWi in der 6. und 7. Klasse haben auch in diesem Jahr wieder bei der Internationalen JuniorScienceOlympiade (IJSO) teilgenommen und fleißig in der ersten Runde experimentiert und Protokolle geschrieben. Es wurden Kristalle gezüchtet, Wasser, Öl und Sirup geschichtet sowie ein Kopfstand mit einer Brausetablette gemacht. 

Viele schöne Protokolle sowohl in den 6. als auch in den 7. Klassen wurden abgegeben. Unter die besten 1300 deutschlandweit und damit in Runde 2 schafften es Jonas Görtz und Florian Hupe – hier musste eine 45-minütige Klausur gelöst werden. Florian Hupe hat dies so prima gemacht, dass er unter die besten 300 Teilnehmer landete und in Runde 3 wieder eine Klausur schreiben wird. Diese findet im Mai statt. Drücken wir ihm die Daumen auf ein gutes Gelingen!

Herr Bruder drückt auf jeden Fall mit. Für den tollen Erfolg übergab er beiden einen kleine Preis und betonte, dass wir in der heutigen Zeit besonders auf die Ideen der Naturwissenschaftler angewiesen sind um zuversichtlich in die Zukunft schauen zu können. 

Andrea Küsters

Chemie-LK besichtigt Covestro in Dormagen

Mit dem nötigen Know-How über Aromaten-Chemie als Grundlage konnte der Chemie-LK der Q2 kurz vor Ende der Schullaufbahn eine Exkursion nach der langen Corona-Pause durchführen. Bei Covestro in Dormagen durften wir die TDA-Produktion (Toluoldiamin-TDA) begehen. Aus der Sicht des Verfahrenstechnikers geleitet, bestiegen wir die Anlage bis auf über 20…

Cocktail-Forschung in den Profilkursen NaWi

Die beiden Profilkurse Naturwissenschaften der Klasse 7 erforschen Bubbles:

Alginate und damit die molekulare Küche erforschten in den letzten Wochen die beiden naturwissenschaftlichen Profilkurse der 7. Klassen. Abschließend wurden dann Cocktails mit Bubbles hergestellt. Bilder der Cocktails können im naturwissenschaftlichen Trakt bewundert werden und Frau Oellers hatte das Glück, einen Cocktail probieren zu können. Ein kleiner Bericht zur Herstellung wurde von Melissa und Felicia aus der 7c erstellt.

Andrea Küsters

“Jugend forscht”: FMG-Schüler holen zweiten Platz und Sonderpreis

“Jugend forscht”-Wettbewerbe 2019 Alle Brillen sollen „ruckzuck sauber!“ sein, findet Mattis Schulte-Hermann (Kl. 7c) und entwickelte einen Brillenputzer, den er am 20. Februar beim Jugend forscht Wettbewerb in Düsseldorf vorstellte. Ein Jurymitglied probierte den Brillenputzer sofort aus. Mattis nahm am Wettbewerb in Düsseldorf teil, weil er am 12. März…