Europa im Vordergrund: FMG-Künstler gestalten Bauzäune!

Im Rahmen unserer langjährigen Kooperation mit der Kreisbau AG gestalten Schülerinnen und Schüler des FMG Bauzäune für das neue Studentenwohnheim in Mönchengladbach. Zum Startschuss der Aktion fand am Franz-Meyers-Gymnasium ein Treffen der Beteiligten statt. Unsere betreuende Kunstlehrerin, Frau Grzybowski, und Herr Bruder begrüßten die Gäste von der Kreisbau AG, Herrn Meisen senior und Herrn Heinen, mit den Schülerinnen und Schülern der achten Klassen.

20180425_113038editDa der Neubau am Europäischen Architekturwettbewerb teilnehmen wird und das FMG eine traditionelle Europaschule ist, lag es nahe, die Gestaltung unter das Motto “Europa” zu stellen. So werden Grafitti-Schriftzüge aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union in der jeweiligen Landessprache gestaltet.

20180425_113150editFür weitergehende Informationen haben wir folgende Links bereit gestellt:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/kunst-soll-bauzaeune-verschoenern-aid-1.7541606

https://www.kreisbau-ag.de/news/d/kunst-fuer-den-bauzaun—bv-studentisches-wohnen.7.179.491.html

Fotos: Susanne Maibaum

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf – vielleicht bald meine Uni?

Wie finde ich den richtigen Studiengang? Wie immatrikuliere ich mich? Welche Zulassungsbeschränkungen gibt es? Wie hoch ist der NC für den jeweiligen Studiengang? Wie ist das Essen in der Mensa? Welche studienbegleitenden Aktivitäten gibt es?

Diese und weitere Fragen unserer Q1-Schüler (Leistungskurse Englisch 1 und Pädagogik) wurden heute von den Mitarbeiterinnen des SSC (Studierendenservicecenter) der Heinrich–Heine-Universität Düsseldorf in einem Hörsaal beantwortet. Eine kleine Campusführung bei gefühlten –10°C und viele Insiderinformationen über das Studentenleben in Düsseldorf rundeten die Veranstaltung ab.

20180206_110323edit

Unsere Schülerinnen und Schüler am Heine-Denkmal vor der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf

Der während des Wandertages durchgeführte Universitätsinformationstag ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern der Q1, sich über die Hochschullandschaft in der Umgebung und über die Vielfalt der Studiengänge zu informieren. Er ist zu einer festen Institution am FMG geworden.

Die anderen Q1-Kurse besuchten weitere Hochschulstandorte.

Das MINT-Master-Schulquiz war am FMG

Am 29.05.2017 gegen 9.30 fuhr bei strahlendem Sonnenschein ein bunter Kleinlaster auf den Schulhof des FMG und kam in der einzigen noch schattigen Ecke zum Stehen. Schnell packte der Fahrer Aufstelldisplays, PC-Pulte mit Touchscreens und viele kleine Preise aus, um für die vorher ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten der Klassen 7-Q1 bereit zu sein: In der Pause stand nämlich das „MINT-Master-Schulquiz“ auf dem Programm, für das unsere Schule im Vorfeld ausgewählt worden war.

20170529_102744edit20170529_102844edit

Schnell füllte sich nach dem Pausengong der Bereich um das Open-Air-Quizstudio mit neugierigen Zuschauern. Die Quiz-Kandidaten durften nun eine „MINT-Battle“ mit jeweils zehn altersgerechten Fragen gegeneinander austragen. Alle blieben trotz der gefühlten 30°C “gechillt” und lieferten hervorragende Resultate ab. So gab es auch mehrere Sieger, aber keinen richtigen Verlierer. Denn der Sinn der Aktion war, die Schülerinnen und Schüler auf die IdeenExpo in Hannover aufmerksam zu machen, die vom 10. bis zum 18. Juni 2017 stattfindet. Das Ziel dieser Messe ist es, Schülerinnen und Schüler für naturwissenschaftliche und technische Fragestellungen, Studiengänge und Berufe zu begeistern. Geboten werden dort spannende Live-Experimente, faszinierende Exponate, vielseitige Workshops und Live-Konzerte. Vor dem Start der Ideenexpo macht das MINT-Master-Schulquiz deutschlandweit an 200 Schulen Station.

20170529_103851edit20170529_104013edit

Alle Beteiligten und Zuschauer hatten viel Spaß an dieser Aktion!

 

 

Ferien in der SchülerAkademie

Urspringschule Bild 1Sommerferien mal anders, wenigstens teilweise: Das hat Tobias Welling, Schüler der Jahrgangsstufe Q2 des FMG, als Teilnehmer an der Deutschen SchülerAkademie in diesem Jahr erlebt. Die 16-tägige Veranstaltung, ein außerschulisches Programm zur Förderung von Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe, findet jedes Jahr in Deutschland und einigen anderen Ländern (Litauen, Polen, Österreich) statt. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler auf sieben Standorte mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten verteilt und können so ihr persönliches Interesse in den verschiedenen Fachbereichen vertiefen. Die fachliche Arbeit in den Kursen wird durch zahlreiche kursübergreifende Angebote (z.B. Sport, Musik, Theater, Exkursionen und Vorträge) ergänzt. Die Deutsche SchülerAkademie wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Die Bewerbung zur Teilnahme an der Deutschen SchülerAkademie erfolgt in zwei Stufen:

  1. Nachweis der besonderen Leistungsfähigkeit und Motivation (Schulvorschlag, jährlich zwei Schülerinnen oder Schüler; Selbstvorschlag oder erfolgreiche Teilnahme an einem einschlägigen Schülerleistungswettbewerb)
  2. Erst wenn dieser Nachweis vorliegt, erhält die/der Jugendliche die Unterlagen zur Kurswahl, mit denen die individuellen Kurswünsche angegeben werden können.

Im folgenden Bericht hat Tobias seine Erfahrungen an der Akademie beschrieben:

Preise, Gewinn und Wohlfahrt

Aufgrund meines Interesses an volkswirtschaftlichen Fragestellungen wählte ich den Kurs „Preise, Gewinn und Wohlfahrt“. Die Akademie fand vom 4. bis zum 20. August im Internat der Urspringschule in Schelklingen (bei Ulm, Foto) statt. Zur Vorbereitung erhielt ich kurz vor den Sommerferien entsprechendes Informationsmaterial („Games of Strategy“) mit der Bitte, ein Referat zur Thematik „Was ist Spieltheorie?“ anzufertigen.

Mein Kurs beschäftigte sich hauptsächlich mit mikroökonomischen Fragestellungen als Teilbereich der Volkswirtschaftslehre: Reduziert ein Organhandelsverbot das Angebot an Spenderorganen? Sind Mindestlöhne ein Ausweg aus der Erwerbsarmut? Gibt es illegale Absprachen über Benzinpreise? Ausgehend von einfachen Fragestellungen wie Angebot und Nachfrage wurden die Themen schnell abstrakter und erreichten universitäres Niveau. Unterstützende Versuchsanleitungen, Erklärungen bzw. Literatur zum Thema wurden überwiegend in englischer Sprache bereitgestellt.

Die beiden Kursleiterinnen, Laura Birg von der Uni Göttingen und Anna Göddeke (lehrt International Business an der ESB Business School in Reutlingen), gestalteten den Unterricht sehr anschaulich; so konnten wir komplexe wirtschaftliche Strukturen und Veränderungen anhand von Experimenten und Beispielen durchspielen: Eine Aufgabe bestand z.B. darin, Papierflugzeuge unter Zeitdruck zu falten (siehe Foto unten), um herauszufinden, wie die Produktivität gesteigert werden kann. Des Weiteren sollten wir auf einem imaginären Markt mit Äpfeln handeln.

Bild PapierfliegerBeim Abschluss des Kurses wurde die sogenannte Dokumentation angefertigt, d.h. wir wurden aufgefordert, die vorgetragenen Präsentationen und Themen zu wissenschaftlichen Texten zusammenzufassen, die abschließend in einem Buch abgedruckt wurden. Die Erstfassungen der Dokumentationen wurden mehrmals korrigiert, bis sie annähernd wissenschaftlichen Standard aufwiesen. Diese Arbeit war sehr umfangreich, teilweise wurden in anderen Kursen sogar Nachtschichten eingelegt, um diese zu beenden.

Neben dem jeweils gewählten Kurs gab es die Möglichkeit, an kursübergreifenden Angeboten, welche größtenteils von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst organisiert wurden, teilzunehmen. Hier reichte das Angebot von sportlichen Aktivitäten wie zum Beispiel Volleyball, Fußball, Laufen etc. bis hin zu Kochangeboten und Fachvorträgen. Außerdem gibt es an jeder Akademie einen Chor und verschiedene Bands. Auch wenn man kein Instrument spielt oder über keine Vorkenntnisse verfügt, hatte man die Möglichkeit, sich im Chor zu beteiligen. Die Ergebnisse intensiver musikalischer Arbeit wurden am Ende der Akademie in einem Konzert der Öffentlichkeit präsentiert. Daneben gab es besondere Tage, die für eine Exkursion (Stuttgart, Ulm, Fahrrad- oder Bootstour, Besichtigung Zementfabrik) bzw. eine Rotation (Austausch mit anderen Kursen) reserviert waren. Ich entschied mich für die Fahrt nach Stuttgart. Hier hatten wir Zeit, die Stadt kennenzulernen.

Die Tage waren von morgens bis abends mit Programm gefüllt. Natürlich waren die gesamten Angebote nicht verpflichtend und so wurde teilweise fehlender Schlaf nachgeholt oder gearbeitet.

Mein persönliches Fazit: Ich habe sehr nette Menschen getroffen und somit ein Netzwerk für meinen zukünftigen beruflichen Weg aufgebaut. Die Teilnahme an der Deutschen SchülerAkademie ist eine Chance, interessante Menschen zu treffen, den eigenen Horizont zu erweitern und vielleicht auch hinsichtlich der bevorstehenden Studienwahl Klarheit zu schaffen.

Weitere Informationen zum Programm und zum zeitlichen Ablauf finden sich auf der Website www.deutsche-schuelerakademie.de.

Tobias Welling (Jahrgang Q2)

Schülerfirma geht in die dritte Runde

image2(2)Vor zwei Jahren gründete sich im Rahmen des Projektkurses "Wirtschaft live" in der Q1 des FMG erstmals eine Schülerfirma: "MINT-fresh" verkaufte damals auf dem Schulfest Sportbeutel und Notizblöcke. Im vergangenen Jahr wurde mit ausleihbaren Handyakkus eine Dienstleistung entwickelt - Erfahrungen, auf die im dritten Jahrgang aufgebaut werden kann. Zudem läuft der Projektkurs im begonnenen Schuljahr zum ersten Mal im Rahmen von "JUNIOR expert - Wirtschaft erleben", einem Programm des Instituts der deutschen Wirtschaft. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen innerhalb eines fiktiven Unternehmens alle Schlüsselpositionen vom "Chef" über die Finanzabteilung, den Einkauf und das Marketing. Dabei geht es neben der Entwicklung und dem Verkauf eines Produktes oder einer Dienstleistung auch um Softskills wie Teamfähigkeit, Zeitplanung, Kommunikation und Arbeitseinsatz. "Schüler sollen Unternehmer spielen", titelte die Rheinische Post vor einigen Monaten im Bildungsteil. Am FMG können sie dies tun und dabei Kontakte zu ortsansässigen Unternehmen sowie der Hochschule Niederrhein und der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach nutzen. Wir sind gespannt, welche Idee unsere diesjährige Schülerfirma verwirklichen möchte.

Thomas Meisen

Potenzialanalyse in den achten Klassen

IMG_1777Das FMG möchte seinen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit einer optimalen Studien- und Berufsorientierung bieten. Deshalb beteiligt sich die Schule bereits in diesem Schuljahr mit der Jahrgangsstufe 8 am neuen Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“. Künftig wird das Landesvorhaben flächendeckend und verpflichtend für alle Schulen eingeführt. Im Rahmen einer Potenzialanalyse sollen die Schülerinnen und Schüler angeregt werden, sich mit ihren Talenten, Interessen, Neigungen und Kompetenzen, aber auch den noch in ihnen „schlummernden“ Fähigkeiten auseinanderzusetzen. Das Ergebnis der Potenzialanalyse gibt erste Hinweise auf berufliche Neigungen sowie Anregungen zur Planung der weiteren Schullaufbahn (u.a. Fächerwahl in der Oberstufe). Die Potenzialanalyse wird am FMG von einem Team von Psychologen durchgeführt, das nach von der Landesregierung festgelegten Kriterien arbeitet. Kern der Veranstaltung sind verschiedene Aufgaben, die von einer ganzen Gruppe sowie einzelnen Schülerinnen und Schülern bewältigt werden. Dabei halten die eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Trägers beobachtend die Eindrücke fest, die sie sich anhand eines speziellen Rasters machen. Innerhalb eines Zeitraums von ca. vier Wochen werden danach die Auswertung und ein abschließendes Beratungsgespräch durchgeführt.

Thomas Meisen

IMG_1776IMG_1782

Truck der Metall- und Elektroindustrie am FMG

IMAG0156Studien- und Berufsorientierung auf mehreren Ebenen erlebten die 8. Klassen des FMG rund ums Wochenende: Im nagelneuen, doppelstöckigen Infotruck der Metall- und Elektroindustrie konnten sich die Schülerinnen und Schüler über die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in Deutschlands größtem Industriezweig informieren. Pädagogen und Ingenieure gaben dabei Einblicke in typische Tätigkeitsfelder und beantworteten viele Fragen. Das Infomobil kommt bereits seit mehr als fünf Jahren zum Schulzentrum am Asternweg. In diesem Jahr setzte der erst am 19. Januar vorgestellte Truck neue Maßstäbe: Ausgestattet mit einem 1,5 qm Multitouchtable, einem mannshohen Touchscreen, 3D-Screen sowie zahlreichen technischen Exponaten und Experimentierstationen wurden anschauliche Infos vermittelt, die der modernen Branche und der technischen Lebenswelt der Jugendlichen gerecht werden. Das Foto oben zeigt Schulleiter Herrn Bruder und StuBo-Koordinator Herrn Meisen mit ihren Gästen Susanne Feldges von der MG-Connect-Stiftung sowie Holger Baunach und Albrecht Driescher von der Unternehmerschaft der Metall- und Elektroindustrie.
IMAG0155

Ein Kicker für das FMG

KickerDass die Schülerinnen und Schüler des FMG nicht nur fit im Kopf sind, sondern auch über handwerkliches Geschick verfügen, zeigten fünf von ihnen am 25. Oktober beim "Tischler-Cup 2014": Bei dem erstmalig von der Innung Mönchengladbach / Rheydt ausgetragenen Wettbewerb setzten sich Sahra Yalda, Lars Lange (beide Jahrgangsstufe EF), Wilhelm-Alexander Klomp (Klasse 9a), Christina Kestering und Jens Tockloth (beide EF; auf dem Foto von links) gegen Mitbewerber anderer Mönchengladbacher Schulen durch und gewannen als Preis einen Profi-Kicker für das FMG. Neben dem Gewinn ermöglichte die Teilnahme an dem Wettbewerb den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in das gleichsam moderne wie anspruchsvolle Handwerk, welches sich längst nicht mehr auf den Umgang mit Säge und Bohrer beschränkt. So ist beispielsweise die Programmierung modernster CNC-Fräsmaschinen heute eine Selbstverständlichkeit. Das Bild zeigt die erfolgreiche Gruppe vom FMG nach der Übergabe des Preises am vergangenen Montag. Es werden bestimmt noch viele Trainings- und Turnierstunden folgen. Im Namen der Schulgemeinde bedanken wir uns bei allen Beteiligten und würden uns über eine erneute Ausrichtung sehr freuen. Denn für einen weiteren Kicker finden wir sicherlich noch einen Platz...

Thorsten Peters

Rhetoriktraining für die Oberstufe

image(1)Überzeugend auftreten und die Dinge auf den Punkt bringen: Wer sicher präsentiert, hat Vorteile in Schule, Ausbildung, Studium und Beruf. Daher bot das FMG in Zusammenarbeit mit der Stadtsparkasse am vergangenen Freitag bereits zum vierten Mal ein professionelles Rhetoriktraining für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1 an. In dem fünfstündigen Seminar standen sowohl thereotische Grundlagen der Kommunikation nach Watzlawick (“Man kann nicht nicht kommunizieren”) oder Schulz von Thun als auch praktische Elemente wie eigene Voträge oder Gruppenübungen auf dem Programm. Ein Zertifikat am Ende des Kurses dokumentiert die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten später auch in einer Bewerbungsmappe der 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Thomas Meisen