Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Franz-Meyers-Gymnasium beschäftigte sich die gesamte Schulgemeinde an zwei Projekttagen unter dem Motto „50 Jahre. Wir am FMG in MG“ mit vielfältigen Aspekten der Region. Denn nicht nur das Franz-Meyers-Gymnasium feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag, sondern auch die Stadt Mönchengladbach.
Der Begriff „Heimat“ wurde auf unterschiedliche Weise präsentiert: Schüler*innen fotografierten einander an zentralen orten in Giesenkirchen und brachten damit das schuleigene Design auf Hoodies und T-Shirts zur Geltung. Zudem setzte eine andere Fotogruppe schulische Alltagsszenen mit Figuren im Miniaturformat künstlerisch in Szene. Darüber hinaus wurden zentrale Orte Giesenkirchens von einer weiteren Schülergruppe als Postkartenmotive in Form von Aquarellen oder als Reiseführer dargestellt.
Statt einer klassischen Jahreschronik erarbeitete eine andere Projektgruppe ein „50 Jahre FMG Magazin“, das das aktuelle Schulleben auf moderne und anschauliche Weise präsentiert.
Weitere Gruppen, beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv, forschten zu Straßennamen in Giesenkirchen oder untersuchten, welche Bewegungsformen und Sportarten die Vereine in Giesenkirchen und Umgebung anbieten.
Eine andere Gruppe widmete sich der Schulgeschichte: Sie durchforstete das schulinterne Stadtarchiv und entdeckte bei der Digitalisierung von Dias aus den ersten Jahren nach der Schulgründung interessante Fundstücke. Die Präsentation in digitaler Form als „Die FMG-Story“ bot bei der Ausstellung am Schulfest vielen Eltern, Ehemaligen und Wegbegleitern der Schule wertvolle Einblicke in die Vergangenheit.
Am Samstag, den 5. Juli 2025, wurde die diesjährige Abiturientia des Franz-Meyers-Gymnasiums feierlich verabschiedet.
Nach einem lebendigen ökumenischen Gottesdienst unter dem Leitmotiv „Kleines Senfkorn Hoffnung“ beglückwünschte Schulleiter Armin Bruder die Abiturient*innen und begrüßte die Lehrkräfte, Eltern und Verwandte im Pädagogischen Zentrum. Das diesjährige Motto „Last ABIsode – 12 Jahre am Set und trotzdem nix im Kasten“ ist mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Auch wenn jetzt eine wichtige Episode im Leben der Abiturient*innen abgeschlossen ist, so stellt diese doch nur den Vorspann im Leben der jungen Menschen dar, so Bruder. Weitere Ansprachen beleuchteten die Bedeutung des Ende der Schulzeit aus verschiedenen Perspektiven: Aus der Elternschaft sprachen Tanja Kebben und Alexandra Wittwer, für das Lehrerkollegium zogen Meike Lipsch und Susanne Maibaum unkonventionelle Vergleiche mit dem Eurovision Song Contest und von den Abiturientinnen selbst kamen Nuran, Julia und Anna-Luise zu Wort.
Musikalisch begleitet wurde die Verleihung durch den Schüler-Eltern-Lehrer-Chor unter Leitung von Robert Hillebrands. Der Abiturient Julien begeisterte mit seinem Können am Flügel die Anwesenden.
Vielen Dank an alle, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.
Die Klasse 5c hat Samenbomben gebastelt und in der Fußgängerzone verteilt – für mehr bienenfreundliche Pflanzen und ein blühendes Zuhause für Insekten.
Mit viel Freude und Teamarbeit mischten die Schüler*innen Erde, Katzenstreu und bienenfreundliche Samen, um kleine Kugeln zu formen, die sie anschließend in Giesenkirchen verteilten.
Ihr Ziel: auf die Bedeutung von bienenfreundlichen Pflanzen aufmerksam machen und gleichzeitig aktiv etwas für die Tier- und Pflanzenwelt tun. Mit dieser Aktion möchten die Kinder zeigen, dass schon kleine Taten eine große Wirkung haben.
Leinen los, Segel hoch, Wende – einige der Kommandos, die auf der Klassenfahrt der 8c vom 11.-16. Mai 2025 tagsüber häufig zu hören waren: Auf dem Dreimaster „Groote Beer“ verbrachten die 28 Schülerinnen und Schüler mit Klassenlehrerin Frau Engels und Herrn Schippers eine ereignisreiche Woche auf dem Watten- und Ijsselmeer. Nach dem Einschiffen in Harlingen und einer ersten Einweisung durch Skipper Daan und den wunderbaren Matrosen Miguel führte die Fahrt bei Sonne und Wind nach Terschelling, von dort an den nächsten Tagen nach Texel und – mit dem Durchfahren der Schleuse – ins Ijsselmeer und nach Stavoren. Nachmittags hatten dort alle Gelegenheit, die kleinen Hafenorte zu erkunden, am Strand zu toben oder einfach die Seele baumeln zu lassen. Gegen den Nordwind ging es tags darauf zurück an die Küste und nach Harlingen, wo vor dem allabendlichen gemeinsamen Essen an Bord ein Stadtbummel wartete. Was gab es noch? Enge Kojen, selbst zubereitete Mahlzeiten, viele Spiele mit Lachflash und Chillen zu den Klängen der Gitarren von Lotta, Meliha und Miguel. Danke an alle Beteiligten – ihr wart echt klasse!
Das FMG verschenkt 1700 kg eingespartes Kohlenstoffdioxid an die Umwelt.
Mit 10.494 km und 65 aktiven Radlerinnen und Radlern belegte das FMG Platz 12 in der Stadt Mönchengladbach und Rang 6 bei den Schulen.
Julius und Fabian aus der Stufe 10 verbuchten von den gefahrenen Kilometern ungefähr ein Zehntel auf ihr Konto – dabei fiel bei beiden die meiste Strecke auf ihren täglichen Schulweg von ca. 10 km.
Auch Philipp aus der Klasse 7b sieht man bei jedem Wetter überall hin radeln. Hier fällt der Apfel nicht weit vom Stamm – zusammen mit seinen Eltern erradelte Familie Bongartz auch fast 1/10 der FMG-Strecke.
Amrei aus der 6b erzählte, dass sie durchs Stadtradeln motiviert zu der Kinderkommunion ihrer Cousine gefahren sei: Eine Strecke davon ca. 30 km und auch ein Besuch am Rhein sowie in Holland wurde mit dem Rad zurück gelegt. Ihre Eltern unterstützten sie bei diesen Aktionen.
Die Klasse 5a sorgte als Team für die Hälfte der Strecke. Bravo! Konrad, Milan, Luise und Tabitha (zusammen sogar mehr als 1/10) schlugen hierbei ihre Klassenlehrerin Frau Küsters und haben sich somit 2 Kugeln Eis verdient. Toll, dass auch Eltern und Großeltern das Stadtradeln unterstütz haben. Manche sind sogar als Team zusammen geradelt.
Herzlichen Dank dafür und allen allzeit gute Fahrt!
Zum FMG kommen sehr viele Schülerinnen und Schüler mit dem Rad – wenn sich alle anmelden würden, könnten wir locker ein Treppchen auf dem Podest schaffen. Vielleicht im nächsten Jahr…!
Am 20.05.2025 durfte das Franz-Meyers-Gymnasium die Karriere-Messe „Check In Berufswelt 2025“ für Mönchengladbach ausrichten.
In der Mehrzweckhalle am Asternweg stellten zahlreiche Ausbildungsbetriebe ihre Ausbildungsangebote vor, von Praktikumsmöglichkeiten, über Ausbildungsgänge bis hin zu dualen Studiengängen. Schüler*innen und junge Berufseinsteiger hatten auf der „Check In Berufswelt“ die Möglichkeit, sich über Angebote zu informieren, Kontakte zu Firmen zu knüpfen und so ihren passenden Beruf zu finden.
Für Mönchengladbach und die Region nimmt die Berufswahlmesse eine bedeutende Funktion ein: Hier können sich nicht nur Jugendliche über Ausbildungsmöglichkeiten informieren, sondern regionale Betriebe auch gezielt um Nachwuchs werben.
Die beiden Schirmherren Oberbürgermeister Felix Heinrichs sowie Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein, eröffneten die „Check In Berufswelt“ und freuten sich über das große Interesse der jungen Menschen. Rund 1200 Interessierte besuchten die Messe von unterschiedlichen Schulen und aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen.
So schöne bunte Moblies hat die Klasse 5d gebastelt und sie persönlich den Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenzentrums St. Josef in Giesenkirchen überreicht. In den bunten Farbverläufen spiegelt sich die Sonne gerade bei diesem Frühlingswetter herrlich.
Demokratie ist mehr als ein politisches System – sie ist eine Lebensform.
Deshalb darf Demokratiebildung sich nicht darauf beschränken, Institutionen und Abläufe zu vermitteln. Vielmehr braucht es Räume, in denen Schülerinnen und Schüler durch eigene Erfahrung, kritische Reflexion, lebendigen Austausch und kreative Zusammenarbeit erfahren können, was es bedeutet, Demokratie aktiv zu gestalten – und wie sich politische Strukturen und Lebensrealitäten im Sinne der Bürgerinnen und Bürger weiterentwickeln lassen.
Am Montag, den 12. Mai, startete ein innovatives, stadtweites Demokratieprojekt, das genau hier ansetzt. Initiiert von Frau Oellers und Herrn Gewering, gefördert durch das Bundesprogramm Demokratie leben!, den Bildungspark und das Bildungsbüro Mönchengladbach, bringt es Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte verschiedener Schulformen zusammen.
Jugendliche als Multiplikator:innen der Demokratiebildung
Rund 50 Schüler:innen der Jahrgangsstufen 10 und EF aus acht Gymnasien in Mönchengladbach und Jüchen wurden im Rahmen zweier Workshoptage von Joachim Oest vom Deichdenker-Institut zu Multiplikator:innen für Demokratiebildung ausgebildet. Sie lernten, wie mit der Design-Thinking-Methode kreative und zielgerichtete Problemlösungsprozesse entwickelt werden können – und wie sie künftig selbst Projekttage oder Beteiligungsformate an ihren (und anderen) Schulen begleiten oder anleiten können.
Design-Thinking als Schlüssel zu partizipativer Schulentwicklung
Design Thinking ist ein kreativer, nutzerzentrierter Problemlösungsansatz, der ursprünglich aus der Produktentwicklung stammt und heute in Bildung, Gesellschaft und Wirtschaft breite Anwendung findet. Im Zentrum steht dabei immer der Mensch. Die Methode umfasst sechs Phasen:
Verstehen – die Herausforderung erfassen
Beobachten – die Bedürfnisse der Nutzer:innen erkunden
Sichtweise definieren – das Problem konkret und aus Nutzersicht formulieren
Ideen finden – kreative Lösungsideen entwickeln
Prototyp entwickeln – Ideen greifbar machen (z. B. durch Modelle, Skizzen)
Testen – Prototypen ausprobieren und Feedback einholen
Design Thinking fördert Teamarbeit, Perspektivwechsel und das Denken „out of the box“. Es eignet sich besonders gut, um innovative, alltagsnahe Lösungen zu entwickeln.
Neben der aktiven Projektarbeit vermittelte Joachim Oest den Schüler:innen auch theoretisches Hintergrundwissen zu jeder Phase des Prozesses und reflektierte gemeinsam mit ihnen methodische Aspekte sowie Anwendungsmöglichkeiten im schulischen Kontext. Die Teilnehmenden erwarben dadurch nicht nur Anwendungskompetenz, sondern auch ein fundiertes Methodenverständnis.
Nächste Schritte: Lehrkräftefortbildung und stadtweite Projekttage
In der nächsten Projektphase folgt die Qualifizierung von ca. 30 Lehrkräften verschiedener Schulformen. Ziel ist es, die Methode stadtweit verfügbar zu machen, sodass auch an Haupt-, Real- oder Gesamtschulen Projekttage zur Demokratiebildung stattfinden können – unterstützt durch die ausgebildeten Schüler:innen und Lehrkräfte im Tandem.
Ein besonderer Höhepunkt erwartet uns im November bei der Mönchengladbacher Bildungskonferenz: Dort werden einige der entstandenen Ergebnisse öffentlich präsentiert und Einblicke in die Erfahrungen aus dem Demokratieprojekt gegeben.
Projektwoche „Europa erleben und gestalten“ – Schülerinnen und Schüler machen Zukunft
In der Woche vom 24. bis 28. März 2025 fand eine außergewöhnliche Projektwoche an unserer Schule statt, die unter dem Motto „Europa erleben und gestalten“ stand. Für die Jahrgangsstufen 7 bis 10 bedeutete dies: raus aus dem Klassenzimmer – hinein in kreative Werkstätten, lebendige Planspiele, digitale Lernräume und historische Entdeckungsreisen.
Was diese Woche so besonders machte: Dank einer Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum wurden viele der Projekte von 29 Lehramtsstudierenden geplant und geleitet. Unterstützt durch unsere Lehrkräfte entwickelten die Studierenden eigene Konzepte, brachten frische Impulse mit und sorgten für eine dynamische Arbeitsatmosphäre – ein Gewinn für beide Seiten, denn unsere Lehrkräfte konnten sich ausgiebig in die Weiterentwicklung unserer Schule vertiefen und die Zukunft des FMG gestalten.
Vielfalt an Themen – Vielfalt an Methoden: Die insgesamt elf Projekte waren so vielfältig wie Europa selbst. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre individuellen Interessen einbringen, eigene Ideen verwirklichen und neue Perspektiven entdecken. Hier ein paar Highlights:
In „Aus Feinden werden Freunde“ und „Kriege in Europa“ wurde europäische Geschichte mit Planspielen, Rollenspielen und kreativen Aufgaben erfahrbar gemacht.
Projekte wie „Fast Fashion – Slow down“, „RestART“ oder „Die perfekte Stadt“beschäftigten sich mit ökologischen Herausforderungen und luden zu künstlerischer Umsetzung ein – von Modekritik über Stadtmodelle bis hin zu fiktiven NGOs.
Im Projekt „Digitalisierung und KI“ lernten die Teilnehmenden nicht nur Tools und Konzepte der Künstlichen Intelligenz kennen, sondern entwickelten eigene KI-Projekte.
Ob beim Entwurf einer idealen „Eurocity“, beim Durchspielen parlamentarischer Entscheidungsprozesse oder bei einer virtuellen „Reise durch Europa“ – europäische Themen wurden greifbar und kreativ verarbeitet.
Einblicke in die Ergebnisse der Europawoche:
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Der Podcast des Projektes
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Der Podcast des Projektes
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Der Fast-Fashion-Rap
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Die Podcasts des Projektes
Die Jugendlichen planten, forschten, bauten, diskutierten, filmten, erfanden, lachten – und präsentierten am Ende der Woche ihre Ergebnisse mit Stolz. Neben Medienbeiträgen, Modellen, Kunstwerken und Debatten entstand vor allem eines: ein neues Bewusstsein für Europa – als Idee, als Realität und als Zukunftsprojekt.
Diese Projektwoche war mehr als nur eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag. Sie war ein Ort des Entdeckens, Mitgestaltens und des gemeinsamen Lernens.
Europa wurde nicht nur thematisiert – es wurde erlebt.
Mit diesen liebevoll gebastelten Schmetterlingen als Blumenstecker und den bunten Tulpen sind die Schüler*innen der Klasse 8a in der letzten Woche durch die Fußgängerzone in Giesenkirchen gezogen und haben den Bewohnern damit einen schönen ersten Mai gewünscht.
Die Reaktionen der Beschenkten waren sehr durchmischt: Neben großer Freude über diese nette Geste kam die Botschaft der Klasse 8a leider nicht bei allen Bürger*innen so positiv an.
Dieser Enttäuschung zum Trotz ist es der Klasse ein Anliegen, sich auch weiterhin für ein nettes Miteinander einzusetzen.