Category : Fachunterricht

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Müssen Sie auch am Wochenende beten?

Eine spannende Frage, die Sr. Barbara Roßmadl von einem Schüler des Religionskurses der 6bc des Franz-Meyers-Gymnasiums in Mönchengladbach gestellt bekam. Sr. Barbara war von den Kindern und ihrer Lehrerin eingeladen worden, um über ihr Leben, die Gemeinschaft der Steyler Schwestern und vor allem über das Thema „Beten“ zu sprechen. 

Was ist schon ein Arbeitsblatt zum Thema Ordensschwester, wenn man stattdessen eine richtige Ordensschwester in den Unterricht integrieren könnte?! Diesen Gedankengang hatte Relilehrerin Estera Weber vom Franz-Meyers-Gymnasium und fragte bei der Mönchengladbacher Kommunität der Steyler Missionsschwestern nach, ob der Besuch einer Schwester in ihrem Relikurs möglich sei. Natürlich war das möglich!

Und so steht Sr. Barbara Roßmadl Ende Oktober vor 29 Kindern, die in den vergangenen Wochen über das Thema Beten gesprochen haben. Zunächst stellt Sr. Barbara sich und ihren Weg in die Gemeinschaft vor. Sie erzählt von den Gelübden, ihrer Zeit in Sambia und ihrer Aufgabe in Mönchengladbach. Aufmerksam hören die Schülerinnen und Schüler zu und sind sichtlich betroffen, als Sr. Barbara erklärt, dass  Mädchen in Sambia wenig Zugang zu Bildung haben und wie sie mit ihren Mitschwestern diesen Mädchen einen Weg in die berufliche Zukunft geebnet hat.

Jetzt geht die muntere Fragerunde los: „Wie oft beten Sie?“ Sr. Barbara erklärt, dass in der kleinen Gemeinschaft in Mönchengladbach fünf Schwestern leben und alle einem Job oder einem Studium nachgehen, daher bleibt keine Zeit, dass sich die Schwestern fünf Mal am Tag gemeinsam versammeln, wie es etwa ihre älteren Mitschwestern im großen Kloster in Steyl tun. In Mönchengladbach starten in der Regel aber alle gemeinsam mit der Laudes in den Tag. „Was beten Sie da so?“ – „Morgens bete ich zunächst allein in Stille. Ich versuche den Kopf frei zubekommen für den Tag. Möchte an nichts denken. Möchte ganz bei mir und bei Gott sein. Wenn wir Schwestern alle zusammen sind, singen wir Lieder, beten Psalmen, hören das Evangelium und sprechen das Vaterunser“, beantwortet die 47-Jährige Ordensfrau die Frage.

Ein Junge erzählt, dass er schon abends mal beten würde, aber er spürt gar nicht, dass Gott da ist. „Was für Zeichen gibt Gott?“ – „Du darfst nicht die großen Zeichen erwarten. Wir beten doch alle um Frieden, oder?“, fragt Sr. Barbara in die Runde. Die Kinder nicken. „Aber wir können nicht erwarten, dass durch unser Gebet sofort der große Frieden in der Welt eintritt. Gott zeigt sich oft in kleinen Dingen. Wenn sich eine Streitigkeit schlichtet, weil man wieder aufeinander zugeht. Oder auch nur, wenn dich jemand grüßt oder anlächelt. In diesen kleinen Gesten zeigt sich Gott in deinen Mitmenschen. Da entsteht im Kleinen auch Frieden“, versucht Sr. Barbara den Kindern zu vermitteln.

Und dann ist da natürlich noch eine Frage offen: „Müssen Sie auch am Wochenende beten oder haben sie da frei?“ Sr. Barbara lacht. Beten ist kein Job, den man nur wochentags erledigt. „Am Wochenende nehme ich mir sogar noch einmal ganz bewusst Zeit zum Beten. Um meine Beziehung zu Gott zu pflegen, zu vertiefen. Das ist Beziehungsarbeit. Ihr nehmt euch ja auch Zeit für eure beste Freundin oder euren besten Freund – in Gesprächen, im Zusammensein – da tut ihr auch etwas Gutes für eure Beziehung“, schlägt Sr. Barbara die Brücke zur Lebenswelt der Kinder, die nachvollziehen können, was die Ordensschwester meint.

Zum Schluss der Stunde lesen einige Kinder ihre selbstgeschriebenen Gebete vor und laden alle zum Mitbeten ein. In den Dank-, Schutz- und Tischgebeten haben die Kinder ihre persönlichen Anliegen formuliert, die jetzt in ein gemeinsames Gebetsbuch zusammengefasst werden. Mit einem Tischgebet und der Schulklingel verabschieden sich die Kinder in die Frühstückspause und Sr. Barbara zu ihren Mitschwestern. An diesem Tag werden Kinder und Ordensschwester am Mittagstisch viel zu erzählen haben.

Text: Steffi Mager

Italienaustausch 2024

Italienaustausch 2024 zwischen Franz-Meyers-Gymnasium und Maffeo Vegio in Lodi

In der Woche vom 25.09.-02.10.2024 haben 11 Schülerinnen des FMG der JS EF am Italienaustausch teilgenommen. Das Video ist das Resultat einer geneinsamen Arbeit zwischen italienischen und deutschen Schülerinnen über die Zeit, die sie zusammen in Italien verbracht haben.

Cesare Ragazzi

Auf der Suche nach Elektroschrott

Die Klasse 6b sammelt insgesamt vier Wochen beim „E-Waste-Race“ Elektroschrott in Giesenkirchen und Umgebung. Damit nimmt die Klasse an dem erstmals in Mönchengladbach stattfindenden Wettbewerb teil, der von der gemeinnützigen Initiative „Das macht Schule“ aus den Niederlanden nach Deutschland geholt wurde.

Bei dem Projekt setzen sich die Schülerinnen und Schüler aktiv mit dem Thema Recycling auseinander und lernen vieles über dessen Auswirkungen auf die Umwelt. Damit fördert das E-Waste-Race das ökologische Bewusstsein der Teilnehmenden nachhaltig. Sie sollen erkennen, dass jeder durch richtiges Recycling oder ein nachhaltigeres Konsumverhalten einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Die Klasse 6b sammelt noch bis zum 03. Oktober Elektroschrott.

Falls auch Sie nicht mehr genutzten Elektroschrott haben, freut sich die 6b über Ihre Schrott-Spende. Am FMG stehen zwei Sammelkisten bereit, in die Kleinteile gelegt werden können.

Andernfalls können Sie Ihre Elektrogeräte unter www.e-waste-race.de anmelden und einen Abholtermin angeben, damit die Schüler*innen der 6b ihn bei Ihnen zu Hause abholen können. Ihre Adresse wird selbstverständlich nicht veröffentlicht.

Gesammelt werden: Elektroaltgeräte mit einer Kantenlänge von max. 50 cm

Nicht gesammelt werden:

  • Geräte, die Lithium-Ionen-Akkus oder –Batterien enthalten
  • Lose Batterien und Akkus
  • Lampen (also Leuchtmittel)
  • Offensichtlich beschädigte Flachbild-TV/-Monitore
  • Gewerblicher Elektroschrott

Die Klasse, die in Mönchengladbach am meisten Elektro-Produkte sammelt, gewinnt einen Ausflug ins Energeticon nach Alsdorf. Das ist, neben dem Wissen, etwas Gutes für die Umwelt zu leisten, auch ein großer Ansporn für die Klasse 6b.

Ein großer Dank gilt allen, die schon Spenden abgegeben haben und den Eltern der 6b, die ihre Kinder sehr bei dem Projekt unterstützen.

Junior-Europawahl am FMG

„Let’s vote for the EU“. Dieses Motto galt bei uns am FMG nicht nur am Sonntag, sondern bereits in der gesamten letzten Woche. Im Rahmen der Juniorwahl hatten die siebten und zehnten Klassen die Gelegenheit, politische Mitbestimmung hautnah zu erleben und selbst ihre Stimme zur Wahl des europäischen Parlamentes abzugeben.

Nachdem die Wahl sowie die zur Abstimmung stehenden Parteien in den letzten Wochen im Politikunterricht ausführlich thematisiert wurden, ging es dann in unser hauseigenes Wahllokal. Mit Wahlkabinen, echten Wahlzetteln, einer großen versiegelten Urne sowie unseren Schüler:innen als Wahlhelfer:innen wurde eine sehr authentische Wahlstimmung erzeugt.

Aufgrund der Absenkung des Wahlalters für die Europawahl auf 16 Jahre war es insbesondere für die Zehntklässler eine gelungene Möglichkeit eine Wahl zu erleben. Immerhin durften viele von Ihnen am Sonntag das allererste Mal ihr Kreuz setzen. Zurecht wurde eine Wahl von den Schüler:innen als „große Verantwortung, aber coole Möglichkeit der Mitbestimmung“ bezeichnet.

Text: Nele Roelen

Einladung zum Theaterabend der Q1

Der Literaturkurs der Q1 lädt am 26. und 27. Juni 2024 zum Theaterabend ein.

„Es war die Lerche“: Eine „Was wäre wenn“-Geschichte von Ephraim Kishon

Romeo und Julia zählen zweifelsohne zu den größten Liebespaaren der Literaturgeschichte. Ihr kurzes Leben und ihr tragisches Ende bewegte die Theaterbesucher in der ganzen Welt über die Jahrhunderte hinweg bis zum heutigen Tage. Doch was wäre, wenn … sie überlebt hätten? Was, wenn sie dann doch geheiratet und eine Familie gegründet hätten?

Diesen Gedanken spinnt Ephraim Kishon in seiner Satire „Es war die Lerche“ weiter, die am 26. Juni 2024 sowie am 27. Juni 2024 vom Literaturkurs der Q1 des Franz-Meyers-Gymnasiums im Pädagogischen Zentrum in Giesenkirchen als Theaterstück aufgeführt wird. Wie sähe es nach 29 Ehejahren mit der Liebe zwischen Romeo und Julia aus? Wie würden sie ihren Alltag und vor allem den Umgang mit ihrer pubertierenden Tochter meistern? Und inwiefern würde wohl ihr geistiger Vater William Shakespeare erneut Einfluss auf ihr Leben nehmen wollen? Diesen und weiteren spannenden Fragen stellt sich das Ensemble gemeinsam mit den Zuschauer/innen in humorvoller Weise.

Die Regie übernimmt für beide Aufführungen Kursleiter Marco Schüller, die Co-Regie führt die Schülerin Lenya Pfeiffer. Beide werden unterstützt von der Regieassistentin Chantal Nzimenya, ebenfalls Schülerin der Q1.

Für das leibliche Wohl ist an diesem Abend selbstverständlich ebenfalls gesorgt. In der Pause wird es Gelegenheit geben, Snacks und Kaltgetränke zu erwerben.

Karten sind ab sofort zum Preis von 8 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Schüler im Vorverkauf bei Lotto Rosen und im Sekretariat der Schule erhältlich. Eventuelle Restkarten werden zum gleichen Preis an der Abendkasse verkauft. Es gilt freie Platzwahl, so dass empfohlen wird, frühzeitig zu erscheinen, um sich die besten Plätze zu sichern.

Vorstellungszeiten:

  • 26. Juni 2024: Beginn um 19.00 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)
  • 27. Juni 2024: Beginn um 18.00 Uhr (Einlass ab 17.30 Uhr)

Es wird jeweils eine Pause geben.

Kartenpreise: Erwachsene 8 €, Schüler 5 €

Karten-Vorverkauf:

  • Lotto Rosen, Konstantinstraße 166, 41238 Mönchengladbach
  • Sekretariat des Franz-Meyers-Gymnasiums, Asternweg 1, 41238 Mönchengladbach

Restkarten werden über die Abendkasse verkauft.

Text: Cornelia Lange

Ein Tag in der Steinzeit – Besuch im Neanderthalmuseum

Am 22.05.2024 unternahmen alle 5. Klassen unserer Schule einen aufregenden ganztägigen Ausflug ins Neanderthalmuseum. Der Besuch stand ganz im Zeichen der Frühmenschen, einem Thema, das im Geschichtsunterricht dieses Schuljahres intensiv behandelt wurde.

Der Tag begann mit einer interessanten und lehrreichen Museumsführung. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit, mehr über das Leben unserer frühzeitlichen Vorfahren zu erfahren und beeindruckende Exponate zu bestaunen. Die Ausstellung bot einen faszinierenden Einblick in das tägliche Leben, die Werkzeuge und die Umwelt der Neandertaler und anderer Frühmenschen.

Ein besonderes Highlight des Ausflugs war der Workshop in der Steinzeitwerkstatt. Hier konnten die Kinder steinzeitliche Jagdwaffen ausprobieren. Unter fachkundiger Anleitung lernten sie, wie die Neandertaler auf die Jagd gingen. Diese praktische Erfahrung vertiefte das theoretische Wissen aus dem Unterricht und machte Geschichte greifbar und lebendig.

Der Ausflug ins Neanderthalmuseum war nicht nur lehrreich, sondern hat auch allen viel Spaß gemacht. Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert von den vielfältigen Aktivitäten und den spannenden Einblicken in die Steinzeit. Der Tag verging wie im Flug und hinterließ bei allen Teilnehmern bleibende Eindrücke.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Organisatoren und Begleitpersonen, die diesen schönen Ausflug ermöglicht haben. Die Buskosten wurden im Rahmen des Programmes „Heimat-Touren“ von der NRW-Stiftung übernommen. Wir hoffen, dass dieser Besuch im Neanderthalmuseum noch lange in Erinnerung bleibt und das Interesse an Geschichte weiter fördert.

Erfolg bei der BIG BURN Challenge 2023

Die Schülerinnen und Schüler des Biologiekurses der 8. Klasse von Herrn Löffelmann haben sich als wahre Expertinnen und Experten im Bereich UV-Schutz bewiesen. Bei der diesjährigen BIG BURN Challenge 2023, veranstaltet von der Krebsgesellschaft NRW und der BARMER-Krankenkasse, haben sie den dritten Platz erreicht. Die Preisverleihung, bei der Herr Garea den Preis „UV-AHA! – Hautfreundliche Schulen in NRW“ überreichen wird, findet am 25. April statt.

Die BIG BURN Challenge ist ein jährlicher Wettbewerb, bei dem Jugendliche ihr Wissen zum Thema UV-Schutz unter Beweis stellen können. Im Rahmen des Projekts „The Big Burn Theory“ haben die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre Kenntnisse erweitert, sondern auch aktiv zur Prävention von Hautkrebs beigetragen.

Hautkrebs ist eine alarmierende Gesundheitsgefahr, die jährlich viele Menschen betrifft. Die Krebsgesellschaft NRW e.V. engagiert sich daher nicht nur für die Versorgung von Krebspatienten, sondern auch für die Aufklärung und Prävention von Hautkrebs.

Die Sonne hat zweifellos positive Auswirkungen auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Jedoch birgt die UV-Strahlung auch Risiken, die zu Hautschäden und Hautkrebs führen können. Aus diesem Grund haben die Krebsgesellschaft NRW und die BARMER die Initiative ergriffen, um durch Projekte wie „The BIG BURN Theory“ das Bewusstsein für UV-Schutz zu schärfen.

Die BIG BURN Challenge bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, ihr Wissen über UV-Strahlung zu vertiefen und praktisch anzuwenden. Durch interaktive Stationen, darunter ein Wissensquiz, informative Videos und unterhaltsame Spiele, können sie Punkte sammeln und als UV-Schutz-Expertinnen und -Experten ausgezeichnet werden.

Der Erfolg des Biologiekurses Klasse 8 bei der BIG BURN Challenge 2023 ist ein Beweis für ihr Engagement und ihre Kenntnisse im Bereich des UV-Schutzes. Das FMG gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu diesem großartigen Erfolg und bedankt sich bei Herrn Löffelmann für sein Engagement.

Alice schreibt Bob – nicht nur eine verschlüsselte Überschrift

Aufgrund der großen Interessenslage im Q2 Physik-Leistungskurs für ein Informatikstudium ermöglichte es Prof. Dr. Ralf Küsters vom Lehrstuhl für Informationssicherheit der Universität in Stuttgart (www.uni-stuttgart.de) den Leistungskursen Mathematik und Physik der Q1 und Q2 einen interessanten Einblick in sein Fachgebiet und das Informatikstudium an der Universität Stuttgart zu bekommen. Hierzu fand ein Meeting über Teams statt in der man sowohl eine gute Einführung in die IT Sicherheit bekam als auch eine Ahnung davon erhielt wie eine Vorlesung verläuft. Dazu wollte Alice Bob eine Nachricht übermitteln, die sonst keiner lesen darf. Neben dem passenden Schlüssel und seinem Austausch wissen wir nun etwas über zyklische Gruppen und deren Generatoren. Das Rechnen in dieser Gruppe konnten viele umgehend umsetzen. Auch Wahrscheinlichkeitsberechnungen und Grenzwertbetrachtungen kamen zum Tragen. Wie viele nun ein Informatikstudium ergreifen werden, bleibt uns aber noch verschlüsselt – nur Alice und Bob, die werden es wahrscheinlich wissen!

Text: Andrea Küsters

Malwettbewerb – Friede, Freude, Fantasie!

Die Klasse 6c hat am Malwettbewerb des Mönchengladbacher Karnevalsband und der Marketinggesellschaft MG teilgenommen. Das diesjährige Motto hat die SchülerInnen sehr inspiriert und es sind viele unterschiedliche Ideen in die große Gemeinschaftsarbeit eingeflossen. 

Friedensboten in Form einer Taube und eines Einhorns fliegen über unsere Erde, die von einer Menschenkette jeglicher Couleur gesäumt wird. Ob groß oder klein, dünn oder dick, dunkel oder hell – alle stehen zusammen, halten sich an den Händen und bilden eine Einheit. Es könnte so schön sein, aus zuckerwattigen freundlichen Wolken regnet es Bonbons und Zuckerstangen. Planeten werden über einen Regenbogen miteinander verbunden. Gewiss kein Zufall, ist doch der Regenbogen seit jeher ein Zeichen für Hoffnung, Frieden und Vielfalt.

Besonders sticht das phantastische, pinke Einhorn hervor, welches die Flaggen der Länder tätowiert hat, in denen gerade Gewalt und Krieg herrscht. Rote Herzchen tanzen zwischen den feindlichen Ländern – so einfach und doch so eine schöne Antwort der SchülerInnen! Das Wort FriEDEN steht in großen blutigen Lettern am linken oberen Bildrand. Eden – die Vorstellung einer friedvollen Welt scheint gerade so unerreichbar wie das Paradies selbst… aber wir müssen es uns unbedingt jeden Tag aufs Neue wünschen und daran arbeiten, finden die SchülerInnen der 6c! Das habt ihr toll gemacht!

Daniela Schmitz-Heß

Weitere Kunstwerke unserer Schülerinnen und Schüler können in der Kunstgalerie angeschaut werden.

Fußballerin und Ordensschwester – der eigenen Passion folgen!

Am 31.10.23 kam Bettina Berens, eine Ordensschwester und Fußballerin, zu Besuch ans FMG und erzählte uns von ihrem Leben als Kind, auf dem Fußballplatz und im Orden. Schwester Bettina wurde in Bitburg geboren und fing schon früh mit dem Fußball an. Bettinas Vater, der leider vor ihrer Geburt verstorben war, hatte auch Fußball gespielt. Schon sehr bald erkannten ihre Lehrer, dass sie ein Talent für Fußball hat. Ab da speilte sie bei den Jungs mit und man sah, dass es ausgeglichen war. Als sie ungefähr 14-16 war, wechselte sie zum TUS Aarbach. Mit 20 spielte sie ein internationales Fußballspiel in Rom, für die Deutsche Nationalmannschaft der Frauen mit Martina Voss-Tecklenburg. Das war an Ostern und ein wichtiger Moment in ihrem Leben. 

Fußball bedeutet Bettina viel und hat ihr geholfen, in ihrem Leben viel zu verarbeiten, zum Beispiel auch den Verlust ihres Vaters und einer engen Freundin. Trotzdem war ihr Leben mit dem Fußball nicht immer perfekt: Bettina hatte häufig Probleme mit dem Sprunggelenk und ihr Arzt sagte, es sehe aus wie das einer 80jährigen, als sie noch jung war. Mit 22 hatte sie dann eine schlimme Verletzung. Danach spielte sie zwar noch etwas weiter, mit 28 hörte sie aber mit Fußball auf. Sie trat in einen Orden ein und half Kindern in der Welt, die nicht so viel hatten. Bettina erzählte uns, dass sie durch eine Freundin zur Ordensschwester wurde. Sie ermutigte uns, dass wir immer an uns und unsere Träume glauben sollen! 

Text von: Ben Büngers, Enya und Lena Klamke, Greta Oczko und Sofie Schmitz (7. Klasse im Fach Religion bei Frau Hochstrat)