“Jugend forscht”: FMG-Schüler holen zweiten Platz und Sonderpreis

“Jugend forscht”-Wettbewerbe 2019

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Foto: T. Peters

Alle Brillen sollen „ruckzuck sauber!“ sein, findet Mattis Schulte-Hermann (Kl. 7c) und entwickelte einen Brillenputzer, den er am 20. Februar beim Jugend forscht Wettbewerb in Düsseldorf vorstellte. Ein Jurymitglied probierte den Brillenputzer sofort aus. Mattis nahm am Wettbewerb in Düsseldorf teil, weil er am 12. März mit seiner Klasse zur Skifreizeit unterwegs war, als der Jugend forscht Wettbewerb Niederrhein in Krefeld stattfand.

An diesem nahmen neun weitere Schülerinnen und Schüler unserer Jugend-forscht -AG in vier Gruppen teil. Leon Peters und Maurice Brozi  (Klasse 8c) entwickelten eine „Haus- und Garten-Automatisierung: Garten (Topf-) Bewässerung“, Lina Albrecht (Klasse 6d) wollte wissen „Kunstschleim – welche Eigenschaften hat er?“, Florian Hütten, Jaris Hillig und Maximilian Heiligenberg (Klassen 5) entspannen demnächst mit dem von ihnen hergestellten “Anti-Stress-Ball“ und Dominik Masternak, Tobias Moltzan und Christopher Wüstemann (Kl. 6a) wissen nun, wie sie sich zum Spielen ihren „Schleim selber herstellen”.

Foto: Unternehmerschaft Niederrhein

Leon und Maurice erreichten einen zweiten Platz und gewannen den Sonderpreis “Design”!

Foto: Frau Peters

Wir gratulieren unseren Teilnehmern ganz herzlich!

A. Meyer

 

Hier die Pressemitteilung der Unternehmerschaft Niederrhein:

PRESSEMITTEILUNG

Krefeld, 18. März 2019

Jugend forscht und gewinnt

Erfolgreiche Schülerinnen und Schüler aus Mönchengladbach bei Deutschlands größtem Wettbewerb für Forschernachwuchs

„Frag Dich!“ – Das ist das Motto der diesjährigen Wettbewerbsrunde von Jugend forscht – Deutschlands größtem Wettbewerb für Nachwuchsforscher in Naturwissenschaften und Technik. Beim niederrheinischen Regionalwettbewerb, der in diesem Jahr zum 24. Mal durch die Unternehmerschaft Niederrhein in Krefeld ausgerichtet wurde, hatten sich 290 Jungforscherinnen mit 150 Wettbewerbsarbeiten angemeldet. Am 12. März stellten sie ihre Wettbewerbsbeiträge vor und wurden von einer Fachjury bewertet.Der Vorsitzende der Unternehmerschaft Niederrhein, Ralf Schwartz, begrüßte pünktlich um 17 Uhr die rund 1.000 Gäste im vollbesetzten Seidenweberhaus zur Feierstunde und übergab den ersten Sonderpreis des Abends – den Preis der Unternehmerschaft Niederrhein – an den Kempener Lukas Weghs. Der fünfzehnjährige Schüler vom Städtischen Gymnasium Thomaeum war der Abräumer des Abends. Er war gleich mit zwei Arbeiten gestartet und holte sich mit dem Bau einer Robotermontierung für ein kleines Newtonteleskop nicht nur den Preis der Unternehmerschaft Niederrhein sondern auch den 1. Platz im Fachgebiet Technik.  Er darf nun beim Landeswettbewerb in Leverkusen an den Start gehen.  Mit seiner zweiten Arbeit im Fachgebiet Physik hatte er sich mit der Berechnung und dem Bau einer Experimentalplattform zur Solarthermie beschäftigt und holte sich hier einen zweiten Platz und den Sonderpreis der Hochschule Niederrhein “Makerspace”. Er wird hier an einem eintägigen Workshop in der High-Tech-Werkstatt “Makerspace” teilnehmen.Wettbewerbsleiter Dr. Thomas Zöllner gab in der rund zweistündigen Feierstunde bekannt, wer bei seinen Forschungsaktivitäten besonders innovativ war und die Jury überzeugen konnte. Insgesamt 81 Preise wurden ausgelobt und verlesen. Die Besten in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik erhielten erste Preise und dürfen nun bei den Landeswettbewerben starten. Die Erstplatzierten erhalten neben der Berechtigung zum Start am Landeswettbewerb auch einen Geldpreis in Höhe von 75 €; die Zweitplatzierten erhalten 60 €.Aus Mönchengladbach waren insgesamt 36 Wettbewerbsbeiträge von 73 Schülerinnen und Schülern dabei. Die Bischöfliche Marienschule ging mit 24 Wettbewerbsbeiträgen an den Start, das Franz-Meyers-Gymnasium und das Hugo-Junkers-Gymnasium mit jeweils vier Beiträgen, das Städtische Mathematisch-Naturwissenschaftliche Gymnasium mit drei Arbeiten und das Stiftische Humanistische Gymnasium mit einer Wettbewerbsarbeit.

Die Bischöfliche Marienschule kann sieben Preisträger vermelden: Zwei Regionalsieger, vier zweite Plätze und einen Sonderpreis:

Sieger in der Altersparte der jüngeren Teilnehmer/innen Schüler experimentieren wurden im Fach Biologie Jolina Pfeifer, Nina-Sofie Marek und Sophie Marker mit ihrer Untersuchung der Auswirkung von Mikroplastik aus Kosmetika auf Wasserflöhe. Im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften holten sich Ben Lassonczyk, Felix Kuß und Johannes Meuters mit ihrer Arbeit über Kunststoffabbau mit Wachslarven ebenfalls den Regionalsieg. Beide Teams starten nun beim Landeswettbewerb von Schüler experimentieren in Essen.

Zweite Preise bei Schüler experimentieren gab es für die Physikarbeit von Tom Terhaag, Elisabeth Pfeiffer und Malte Martens und für ihre Entdeckung, dass man Abwasser zur Energiegewinnung nutzen kann.
Mit dem Aufbau und der Reißfestigkeit von Haaren haben sich Jil Hendricks, Louisa Franken und Emily Steinkuhl im Fachgebiet Biologie beschäftigt. Sie untersuchten Haare von Menschen und unterschiedlichen Tieren mikroskopisch und dokumentierten ihre Arbeit so gut, dass sie von der Jury mit einem zweiten Preis belohnt wurden.
Auch Niklas Kronig holte sich mit seiner Arbeit im Fachbereich Technik “Entwicklung eines intelligenten Kräuterbeetes mit zwei Klimazonen für ganzjährige Nutzung” einen zweiten Preis.
In der Alterssparte der älteren Teilnehmer Jugend forscht war Johannes Schaffer im Fachbereich Mathematik/Informatik an den Start gegangen. Er hat eine Methode entwickelt, wie man akustisch den Füllstand von Camping-Gasflaschen bestimmen kann. Auch er wurde Zweiter.

Für die Untersuchung, wie gut Waschmittel sind und wie sie sich weiter optimieren lassen, erhielten die Schülerinnen Lea Jennissen, Gina Maria Robertz und Viola Antonythas als Sonderpreis ein Jahresabonnement der Zeitschrift GEO.

Auch Schülerinnen und Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums beteiligten sich wieder erfolgreich an Jugend forscht. Zwei Regionalsiege und zwei Sonderpreise konnten erzielt werden:

Benjamin Sikiric hatte sich mit Plastik in Gewässern beschäftigt und konnte die Technik-Jury in der Kategorie der jüngeren Teilnehmer/innen überzeugen. Er darf beim Landeswettbewerb Schüler experimentieren in Essen an den Start gehen. Außerdem wurde er für seine Arbeit mit dem Sonderpreis Umwelttechnik, gestiftet von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, ausgezeichnet.

Fabian-Faraz Farid und Jonas Michael Broeckmann beteiligten sich im Fachgebiet Mathematik/Informatik mit dem von ihnen entwickelten Spiel “Two Men Dungeon”. Mit diesem Spiel wollen sie Schülern mit Autismus helfen. Sie erhalten dafür den ersten Preis und somit die Berechtigung zur Teilnahme am Landeswettbewerb Anfang April in Leverkusen sowie den Sonderpreis für User Centered Design – gestiftet von der CODUCT GmbH.

Vom Franz-Meyers-Gymnasium hatten die beiden dreizehnjährigen Schüler Leon Peters und Maurice Brozi eine Arbeit im Fachgebiet Technik dabei. Sie präsentierten eine automatisierte Gartenbewässerungsanlage und erreichten einen zweiten Preis sowie ebenfalls den Sonderpreis für User Centered Design – gestiftet von der CODUCT GmbH.

Fynn Thierling vom Städtischen Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Gymnasium Mönchengladbach hatte sich mit der Relativitätstheorie beschäftigt und erhielt dafür als Sonderpreis ein Jahresabonnement der Zeitschrift “bild der wissenschaft”.

Über Jugend forscht und die Unternehmerschaft Niederrhein

Aus Anlass ihres 50-jährigen Bestehens im Jahre 1995 beschloss die Unternehmerschaft Niederrhein, in Zukunft den Wettbewerb „Jugend forscht“ am Niederrhein dauerhaft zu fördern und in jedem Jahr zu organisieren. Jugend forscht ist Deutschlands größter Wettbewerb im Bereich Naturwissenschaften und Technik. Pro Jahr beteiligen sich deutschlandweit mehrere Tausend Jugendliche mit ihren Forschungsarbeiten in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo-/Raumwissenschaften, Mathe/Informatik, Technik und Physik.

Es gibt zwei Alterssparten: die jüngeren Teilnehmer bis 14 Jahre starten in der Kategorie „Schüler experimentieren“; die älteren zwischen 15 und 21 Jahre in der Kategorie „Jugend forscht“. Im Spätsommer 2018 wurde der Regionalwettbewerb für Schüler/innen und Auszubildende in Krefeld und Mönchengladbach, in den Kreisen Heinsberg, Kleve, Neuss, Wesel (linksrheinisch) und Viersen zum 24. Mal ausgeschrieben. Der Unternehmerschaft Niederrhein ist es wie in den vergangenen Jahren gelungen, zur Teilnahme am Wettbewerb in ungewöhnlicher Breite zu motivieren. 290 Jugendliche beteiligen sich mit 150 Forschungsarbeiten. Sie kommen von Real- und Gesamtschulen, Gymnasien sowie Berufskollegs und einem Ausbildungsbetrieb.

Am 12. März 2019 wurden die Wettbewerbsbeiträge im Seidenweberhaus in Krefeld einer unabhängigen Jury zur Bewertung vorgestellt. Die Jury setzt sich aus Experten der sieben Fachbereiche aus Hochschulen, Schulen und Unternehmen zusammen. Der unabhängig tätigen Jury steht Studiendirektor Dr. Thomas Zöllner, stellvertretender Schulleiter im Gymnasium am Moltkeplatz Krefeld, vor. Geschäftsführer Dr. Ralf Wimmer und das Team der Unternehmerschaft Niederrhein organisieren den Regionalwettbewerb in Krefeld.

Der Landeswettbewerb Jugend forscht findet vom 1. bis 3. April 2019 bei der Bayer AG in Leverkusen statt; der Landeswettbewerb Schüler experimentieren wird am 3. und 4. Mai 2019 von der innogy SE in Essen ausgerichtet.

Verleihung der DELF-Diplome

Vor den Weihnachtsferien überreichte Herr Bruder allen Schülerinnen und Schülern, die im vergangenen Sommer die DELF-Prüfung im Niveau B1 absolviert hatten, ihre Diplome.

Ein besonderer Glückwunsch geht an Laura Kaiser (ehemals 9b, jetzt EF), die als Punktbeste im Niveau B1 abschloss.

IMG_2765editHerzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Die Fachschaft Französisch freut sich auf ein spannendes Jahr 2019 mit weiteren erfreulichen DELF-Ergebnissen und vielen interessanten Begegnungen!

Sabine Hommen

Das FMG zeigt Solidarität – ein Geographie-Projekt zu den Naturkatastrophen auf Sulawesi

Zu Beginn des ersten Halbjahres der EF beschäftigten sich 19 Schülerinnen und Schüler des Geographie-Grundkurses unter Leitung von Frau Waltermann lehrplangemäß mit den „endogenen Kräften“ unserer Erde, also mit dem Vulkanismus, der Entstehung und den Auswirkungen von Erdbeben, mit Tsunamis etc. Hierbei werden auch immer aktuelle Ereignisse thematisiert. Ganz im Stile moderner „Hazard-Forschung“ rückten die aktuellen Phänomene auf Sulawesi, Indonesien in den Focus.

Für die Kursmitglieder war es erschreckend, dass sie trotz der Schwere der Katastrophen kaum oder gar nicht über das Thema Bescheid wussten. Schnell entschied sich der Kurs daher, das ganze FMG über die Ereignisse auf Sulawesi zu informieren. Die Grundlage für die Projektarbeit war gelegt. Innerhalb von fünf Unterrichtsstunden haben die Schülerinnen und Schüler dann selbstständig und äußerst motiviert dieses Info-Projekt geplant, erarbeitet, präsentiert und anschließend ausgewertet.

Ein erstes Ergebnis ist ein Faltblatt, auf welchem die Kursmitglieder die wichtigsten Informationen über Sulawesi und die Katastrophen zusammengefasst haben. Gleichzeitig wird auch die unzureichende Medienberichterstattung über die menschlichen Tragödien und die Tatsache, dass die Gesellschaft anscheinend gegenüber Katastrophen empathieloser wird, kritisch beleuchtet. Zudem informiert das Faltblatt über Spendenmöglichkeiten.

EK GK1 WAN 201819Der fertige Flyer wurde schließlich von den Kursmitgliedern in den verschiedenen Klassen des Franz-Meyers-Gymnasiums präsentiert. Im darauffolgenden ersten Auswertungsgespräch waren sich dann alle Mitglieder des Geographie-Grundkurses einig: Das Projekt ist nicht nur ein voller Erfolg, sondern auch eine willkommene Abwechslung zu normalem Unterricht!

Ira Waltermann

Produktdesign im Kunstunterricht

Im zweiten Halbjahr der EF beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der GK2 und GK3 unter der Leitung von Frau Branscheid mit dem Thema Produktdesign.

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Nachdem wesentliche Aspekte wie Bereiche, Funktionen und Prozesse von Design besprochen wurden, setzten die Schülerinnen und Schüler ihre kreativen Ideen nun praktisch um und entwarfen äußerst gelungene Designobjekte zum Schwerpunkt „Lampen – Leuchten – Licht“.

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Weitere sehenswerte Objekte lassen sich am kommenden Tag der offenen Tür (November 2018) bestaunen.

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Die 7c kämpft gegen Menschenrechtsverletzungen bei der Handyproduktion

Blut im Handy – nicht mit uns!

Seit Montag, dem 25.6.2018, steht die Handy-Sammelstelle der 7c am FMG bereit. Die ganze Woche noch können nicht mehr genutzte Handys abgegeben werden, um so aktiv zum Menschenrechtsschutz beizutragen.

Wie bitte? Was sollte denn das verstaubte Handy in der Schublade mit Menschenrechtsverletzungen zu tun haben? Die 7c fand es im Politikunterricht heraus:

Menschenrechtsverletzungen werden bei jedem Produktionsschritt begangen: Von der Mineralienförderung, vor allem im Kongo, über die Zusammensetzung der Handys in riesigen Fabriken in China und nicht zuletzt beim ungeschützten, lebensgefährlichen Recycling in Indien oder Ghana.

Wer sein Handy abgibt, liefert Rohstoffe, die dann nicht unter menschenunwürdigen Bedingungen im Kongo gefördert werden müssen. Recycelte Handys müssen nicht unter inhumanen Arbeitsumständen neu zusammengesetzt werden und das Recycling wird hier in Deutschland unter Umweltstandards fachgerecht durchgeführt – und nicht in Entwicklungsländern, wo Menschen und Umwelt erheblichen Schäden nehmen.

Die eingesammelten Handys gehen an den NABU, der die Daten auf den Handys fachgerecht löscht und den Erlös der Althandys (pro Handy 1,60€) in die Renaturierung der Havel fließen läßt.

c5829431-7426-47ec-9e71-77465f69c3eaAm Stand selbst gibt es viel zu entdecken: Die einzelnen Produktionsschritte und die Menschenrechtsverletzungen, die damit einhergehen, aber auch eine eigens gestaltete Website zum Thema und ein Online-Spiel!

Kommt vorbei und macht mit!

FMG Schülerinnen und Schüler coachen an der Grundschule

Ab dem 25.06. werden einige Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen der benachbarten Grundschule coachen.

Wie läuft das genau ab?

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Am ersten Mai-Wochenende fand unter der Leitung von Frau Oellers und Frau Hommen ein Vorbereitungswochenende im Sportdorf in Hinsbeck statt. 24 Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen haben sich in Kleingruppen motiviert und engagiert in verschiedene Themengebiete, wie Motivation, Lerntechniken, Konzentration und Organisation, eingearbeitet. Dabei gab es neben kleinen Input-Phasen auch immer wieder die Möglichkeit, einzelne Methoden selbst auszuprobieren und zu bewerten. Glücklicherweise war das Wetter sehr gut, sodass viele Übungen und Teamspiele auch nach draußen verlegt werden konnten.

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Nach diesem Ausbildungswochenende sind alle Coaching-Gruppen nun gespannt auf ihre Arbeit in der Grundschule Giesenkirchen: Welche Methoden werden funktionieren? Was wird den Grundschülerinnen und Grundschülern Spaß machen? Wo brauchen sie unsere Hilfe?

Wir freuen uns auf diese ersten Eindrücke vor den Sommerferien!

Die Europawoche am FMG: Europapolitik ganz nah

Einer Europawoche kommt an einer Europaschule eine besondere Bedeutung zu. So freute sich das Franz-Meyers-Gymnasium außerordentlich, mehrere für Mönchengladbach bedeutende Politikerinnen und Politiker an der Schule begrüßen zu dürfen. Die Jahrgangsstufen 7, 9 und Q1 bereiteten hierzu mit ihren Lehrerinnen und Lehrern Fragestunden, Projekte und Diskussionen vor.

Den Anfang machten am Freitag (04.05.2018) Gülistan Yüksel (MdB, SPD) und Jochen Klenner (MdL, CDU), die sich als Interviewpartner für die 9. Klassen des Franz-Meyers-Gymnasiums zur Verfügung stellten. Während bei Frau Yüksel nach einem EU-Quiz vor allem Fragen zu aktueller Politik beantwortet wurden, stellte Herr Klenner die Frage in den Mittelpunkt, was Politik überhaupt ist und bedeutet. Beide machten mit viel Herzlichkeit deutlich, dass Politik nicht einfach nur „dort oben“ oder „weit weg“ stattfindet, sondern direkt vor Ort, mitten unter uns. Mit viel Einsatz warben sie vor allem für mehr politisches und gesellschaftliches Engagement bei der Jugend.

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Herr Klenner im Interview

Frau Yüksel verwies auf die Bedeutung von Wahlen, gab aber zudem ganz praktische Beispiele, wie auch Jugendliche ihre Interessen in die Politik weitertragen könnten: So gäbe es Jugendorganisationen von jeder Partei, aber Politiker und Politikerinnen seien auch immer Ansprechpartner und freuten sich über Briefe. Herr Klenner machte deutlich, dass sich viele Schülerinnen und Schüler bereits engagierten und ihnen einfach nur nicht bewusst sei, wie politisch ihre Arbeit ist. Denn, so die Quintessenz, wenn Politik die Regeln unseres Zusammenlebens gestaltet, ist dann nicht jegliches Engagement politisch? Das Feedback der Schülerinnen und Schüler jedenfalls war durchweg positiv und einige schienen ermutigt, schon bald Stift und Papier in die Hand zu nehmen und die eine oder andere Frage per Brief an die Politiker zu stellen.

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Frau Yüksel stellt sich und Europa vor.

Am Montag (07.05.2018) nahmen sich zu diesem Anlass Frau Petra Kammerevert (MdEP, SPD, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung) und Herr Dr. Günter Krings (MdB, CDU) die Zeit, an unsere Schule zu kommen. Moderiert vom Leistungskurs Sozialwissenschaften der Q1 stand bei Frau Kammerevert das Thema der Europäischen Identität im Mittelpunkt, beziehungsweise die Frage, wie Menschen für ein Mehr an Europa gewonnen werden können – gerade in Zeiten eines erstarkenden Nationalismus innerhalb Europas. Mit viel Gespür für die Interessen und Sprache der Schülerinnen und Schüler brachte Frau Kammerevert ihnen die EU näher, machte sie konkreter und greifbarer. Deutlich betonte sie, dass ein Heimatgefühl einerseits und ein Zugehörigkeitsgefühl zur EU andererseits keinesfalls ein Gegensatzpaar bilden, sondern vielmehr eine Symbiose, die zusammen eine Europäische Identität gestalten. Alte Identitäten zu wahren und neue zuzulassen, sich über gemeinsame Geschichte und Kultur zu definieren, ohne Unterschiede gleich zu machen, sei ihre Herangehensweise. Und so sprach sie sich auch gegen Englisch als Amtssprache im Parlament aus.

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Frau Kammerevert im Gespräch mit unserern Schülern

Mit einem Herz für die Region („Natürlich war ich gestern bei der Fortuna im Stadion!“) und einer Leidenschaft für die EU („Der Reiz an EU-Politik ist, mit den unterschiedlichen Mentalitäten gemeinsam gute Lösungen für Bürgerinnen und Bürger zu finden!“) transportierte sie diesen Gedanken der Symbiose authentisch und lebendig. Auf die Frage, welche der Zukunftsvisionen des Kommissionspräsidenten Juncker sie selbst präferieren würde, antwortete sie mit einem eigenen Modell: Dort verstärkt EU-Politik zu betreiben, wo es notwendig ist, beispielsweise in der Steuer- und Sozialpolitik, die Regelungswut der EU in anderen Bereichen jedoch zurückzunehmen und nationalen und kommunalen Ebenen hier mehr zu vertrauen.

Was jedoch können nun Schülerinnen und Schüler für ein starkes Europa leisten? Auch hier wusste Frau Kammerevert konkrete Lösungen: Zivilcourage zeigen gegen Rassismus und Populismus, sich in Gesprächen für eine Weiterentwicklung der EU stark machen, sich engagieren in parteilichen und überparteilichen Organisationen und die Angebote der EU, wie zum Beispiel das Erasmus Plus-Projekt, wahrnehmen.

Kammerevert4Nach 60 Minuten in sehr angenehmer Atmosphäre verabschiedete sich Frau Kammerevert und hinterließ Interesse, Neugier, konkrete Handlungsvorschläge und Vorfreude auf den Besuch des EU-Parlaments der Sozialwissenschaftskurse im November.

Kammerevert2Herr Dr. Krings verriet dem Leistungskurs Geschichte der Q1während einer kurzen Vorstellungsrunde, dass er auch ein paar Semester Geschichte studiert hat und stellte die Nähe von Politik und Geschichte in den Vordergrund.

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Herr Dr. Krings mit den Moderatoren

Die moderierenden Schülerinnen und Schüler leiteten dann zu den inhaltlichen Schwerpunkten über: Europapolitik und europäische Geschichte. Herr Dr. Krings vermochte es, die Schülerinnen und Schüler in das Gespräch einzubinden und ging stets auf die Lebenssituation und die Interessen seiner Gesprächspartner ein. So wurde beispielsweise über den europäischen Einigungsprozess, die Bedeutung der Weltkriege, sowie über Nationalismus und Antisemitismus debattiert. Auch der internationale Terrorismus, die innere Sicherheit und der Themenbereich Migration stellten Diskussionspunkte dar.

Krings4Es fand ein ausgewogener und sachlicher Gedankenaustausch in lockerer Atmosphäre zwischen Schülerinnen und Schülern und ihrem Gastredner statt. Die Schülerinnen und Schüler waren jedenfalls begeistert.

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Am Mittwoch wird noch Herr Frank Boss (MdL, CDU) mit den siebten Klassen an einem Europaprojekt mitwirken, um zu zeigen, dass politische Bildung auch schon bei den jüngeren Schülerinnen und Schülern beginnen kann.

Die Gespräche zur Europawoche am FMG waren demnach sehr ertragreich für alle Beteiligten. Wir freuen uns auf eine Wiederholung!

Reaktion Frau Yüksel: https://mg-heute.de/diskussion-in-giesenkirchen-ich-wuensche-mir-einen-aufbruch-zu-einem-solidarischen-europa/

Katja Vollbach und Markus Köhn

FMG-Schüler im Radio – Europa goes “ON AIR”

Die beiden Q2 Zusatzkurse Geschichte des Franz-Meyers-Gymnasiums haben in Kooperation mit dem Internetradiosender „Gladbach Plus“ unterschiedliche Beiträge zum Thema „Europa in historischer Perspektive“ aufgenommen. Dabei sollten die Schülerinnen und Schüler ein selbst gewähltes historisches Themengebiet so aufarbeiten, dass ein für die Zuhörer interessanter Beitrag entsteht. Die Besonderheit dabei ist die europäische Perspektive, mit der die Schülerinnen und Schüler historische Probleme und Phänomene mit aktuellem Bezug erarbeiten sollten. Neben Interviews entwickelten die Schülerinnen und Schüler Gedichte, Diskussionen, historische Erzählungen und vieles mehr, die einen Einblick in wichtige (aber bei weitem nicht alle) Stationen der für uns noch heute bedeutenden Europäischen Geschichte bieten sollen.

29496222_1825180904200671_8931753732150743932_nDer erste Teil wird am Sonntag, dem 18.03.2018 um 13.00 Uhr bei gladbach-plus.de ausgestrahlt. Der zweite Teil folgt am  25.03.2018 um die gleiche Zeit.

Ein besonderer Dank gilt Herrn Schiro von gladbach-plus.de, der durch seine Kompetenz und seinen Einsatz dieses Projekt erst möglich machte.

 Thomas Rettwitz

Das FMG erreicht den 2. Platz in NRW bei der Hautkrebsvorsorge

Unsere Schülerinnen und Schüler sind gewappnet: Kein Big Burn, und vor allem kein Hautkrebs!

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Im letzten Schuljahr ging es los: Frau Anette Meyer organisierte mit der damaligen Klasse 9c im Rahmen des Biologie-Unterrichts ein Unterrichtsprojekt, das der Hautkrebsvorsorge und der -aufklärung dienen sollte. Dazu nahmen sie an einem Wettbewerb der Krebsgesellschaft NRW und der Barmer, der „ BigBurn-Theory“, teil. Der Hautkrebsvorsorgewettbewerb ist für Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 – 16 Jahren an Schulen in Nordrhein-Westfalen konzipiert.

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In diesem Schuljahr nun das hervorragende Ergebnis: Die Klasse 9c des FMG belegte in ganz NRW den 2. Platz!

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Der Preis wurde von Herrn Prof. Dr. med. Ullrich Graeven, Vorstand der Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e. V., Frau Irina Brieden, Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e. V., und Herrn Marcel Küsters, Regionalgeschäftsführer der Barmer, im Franz-Meyers-Gymnasium überreicht.

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Die Schülerinnen und Schüler der ehemaligen Klasse 9c freuen sich über einen Ausflug in einen Kletterwald, ein Antistress-Seminar, zwei Fußbälle und ein Überraschungspaket der Barmer für jeden Schüler.

Das FMG gratuliert ganz herzlich zu diesem Erfolg!

Wer etwas über die Wirkung der UV-Strahlen auf die Haut und Vorbeugung gegen Hautkrebs erfahren möchte, findet Informationen unter www.bigburn.de.

Anette Meyer

Das FMG nimmt am “Chem-pions-Wettbewerb” teil!

In den Chemieräumen des FMG wird jetzt auch zusätzlich nachmittags geforscht, denn ein neuer Wettbewerb lockt einige Schülerinnen und Schüler an die Reagenzgläser, oder in diesem Fall an die Zip-Beutel!

Der von der Bezirksregierung Köln im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW initiierte „Chem-pions-Wettbewerb“ soll jüngere Schülerinnen und Schüler aus den fünften bis siebten Klassen näher an das Fach Chemie heranführen.

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Frau Meyer und Frau Küsters boten hierzu vor den Ferien einen Experimentiernachmittag an. So mischten Edda und Jonas aus der 7b verschiedene Kombinationen aus Zucker, Hefe, Wasser und Kaugummi bei variierender Temperatur in Zip-Beuteln zusammen, um die dabei entstehenden Gase experimentell nachzuweisen. Sie notierten und fotografierten ihre Beobachtungen sorgfältig. Während der Ferien fertigen sie eine Auswertung an, die sie dann in das Portal „Chem-pion” hochladen werden. Vielleicht erreichen sie ja einen der vorderen Plätze und gewinnen einen Preis!

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Wer auch etwas gewinnen und selbständig experimentieren möchte, kann noch bis zum 15.11.2017 eigene Versuche durchführen. Wir würden uns über weitere Teilnehmer der Klassen 5-7 sehr freuen. Die Experimente können problemlos zu Hause durchgeführt werden.

Die Anmeldung hierzu findet Ihr unter https://www.chem-pions.de/ .

Einsendeschluss ist der 15.11.2017.