Category : Exkursionen

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Exkursion – Auf den Spuren der Römer

Am 23. September machten sich die beiden Lateinkurse der Jahrgangsstufe 9 gemeinsam mit Herrn Warner, Frau Klein und Frau Buch auf den Weg nach Xanten, um dort auf den Spuren der Römer zu wandeln.

Zu Beginn besuchten sie das Römer-Museum, das sie im Rahmen einer Führung genauer kennenlernen konnten. Dabei erfuhren sie viel Wissenswertes über das Alltagsleben der Menschen in der Colonia Ulpia Traiana, einer bedeutenden römischen Stadt, die sich einst auf dem Gebiet des heutigen Xanten befand. Die zahlreichen Funde und anschaulichen Rekonstruktionen vermittelten ihnen einen lebendigen Eindruck davon, wie die Menschen vor rund 2.000 Jahren lebten.

Anschließend hatten sie Zeit, bei schönem Wetter den Archäologischen Park auf eigene Faust zu erkunden. Dort konnten sie unter anderem rekonstruierte römische Gebäude und weitere Spuren der antiken Stadt entdecken und so vieles von dem, was sie aus dem Lateinunterricht kennen, einmal ganz unmittelbar erleben.

Die Exkursion bot ihnen damit eine abwechslungsreiche Gelegenheit, die römische Geschichte außerhalb des Klassenzimmers kennenzulernen und einen Einblick in das Leben in einer römischen Stadt zu gewinnen

Exkursion nach Lüttich

Französischkurse der 9. Klassen erkunden Lüttich

In der vergangenen Woche machten sich die Französischkurse der 9. Klassen auf den Weg ins belgische Lüttich. Bei bestem Wetter hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, ihre Französischkenntnisse einmal außerhalb des Klassenzimmers anzuwenden und zugleich die Stadt näher kennenzulernen.

Den Auftakt bildete eine Rallye durch Lüttich, bei der die Schülerinnen und Schüler verschiedene Aufgaben lösten und dabei zahlreiche Eindrücke von der Stadt und dem französischsprachigen Teil Belgiens sammelten. Anschließend stand ein gemeinsamer Besuch der Kathedrale auf dem Programm.

Natürlich durfte auch eines der bekanntesten Wahrzeichen Lüttichs nicht fehlen: die Montagne de Bueren. Gemeinsam erklomm die Gruppe die berühmte Treppe mit ihren 374 Stufen und wurde oben mit einem schönen Blick über die Stadt belohnt.

Begleitet wurden die Französischkurse von Frau Adams, Herrn Haupt und Herrn Löffelmann. Nach einem abwechslungsreichen und erlebnisreichen Tag mit vielen neuen Eindrücken trat die Gruppe schließlich die Rückfahrt nach Mönchengladbach an.

Ein gelungener Ausflug, bei dem Sprache, Kultur und gemeinsames Erleben auf besondere Weise miteinander verbunden wurden.

Erdkunde-Exkursion zum Bergbau im Ruhrgebiet

Am 29. Januar unternahmen die Erdkundekurse eine eintägige Exkursion zum deutschen Bergbaumuseum in Bochum mit späterer Besichtigung des Phönixsees in Dortmund. Diese Region des Ruhrgebiets ist maßgeblich durch den Kohleabbau geprägt, der den Aufschwung der Region im Laufe des 19. bis 20. Jahrhundert überhaupt ermöglichte. Darüber hinaus bildet das Gebiet die bedeutende Möglichkeit, die anhaltende Tertiärisierung und den modernen wirtschaftlichen Wandel live zu erleben. Ziel des Ausflugs war es, das Verständnis über die Bedeutung der Kohle- und Stahlindustrie der Region im Laufe der Industrialisierung und dessen Einfluss auf moderne Entwicklungen zu vertiefen.

Unmittelbar nach der Ankunft im deutschen Bergbaumuseum besuchten die Kurse zunächst die Dauerausstellung, in welcher hauptsächlich die Themen rund um Steinkohle, Bergbau Georessourcen und Kunst der Industrialisierung interaktiv vermittelt wurden. Dieser Rundgang bildete die Grundlage für die darauffolgende Führung durch das Anschauungsbergwerk des Museums, welches sich in 20 Metern Tiefe befindet. Dort wurde den Schüler*innen sowohl die Entwicklung der Bergbautechniken über die Jahre der Industrialisierung, als auch die persönliche Erfahrung des mühsamen Alltags eines Kumpels in der Mine nahe gelegt. Die gesammelten Eindrücke der dargestellten Lautstärke, der Enge und des Lebens im Bergwerk trugen unteranderem auch dazu bei, die sozialen Diskrepanzen der Industrialisierung und dessen gesundheitlichen Folgen tiefgreifend zu verstehen und zu analysieren. Besonders überraschend war die Erfahrung im Seilfahrtssimulator, der das sogenannte Abfahren in die Mine für alle Schüler*innen realistisch nachstellte.

Ein weiteres spannendes Erlebnis war die Besichtigung des Förderturms ,,Germania- grüne‘‘, der allen Schüler*innen die perfekte Gelegenheit bot, die Region einmal aus rund 50 Metern Höhe zu erkunden.

Um dennoch einen Gegenwartsbezug zu erlangen, ging es für die Schüler*innen weiter zum 30 Minuten entfernten Phönix See in Dortmund. Dieser Ort ist das Paradebeispiel für den Strukturwandel der Tertiärisierung und lädt darüberhinaus durch den künstlich erzeugten See zum verweilen ein. Dort absolvierten die Schüler*innen ein digitales Quiz in Form einer Schnitzeljagd, das ihnen die Entwicklung der für diesen Ort bedeutenden Schwerindustrie und dessen Modernisierung zu einem Wohn- und Naherholungsgebiet darlegte. Im Anschluss verbrachten die Schüler*innen ihre Mittagspause in einen der zahlreichen gemütlichen Cafés, welche sich in unmittelbarer Nähe zum See befinden, bevor danach die rund zweistündige Heimreise angetreten wurde. Abschließend kann gesagt werden, dass der Ausflug auch aus Sicht der Schüler*innen ein Erfolg war, da dieser bereits behandelte Themen aus dem Geographieunterricht verband und tiefer analysierte. Anders als im Klassenzimmer konnte so ein persönlicher Bezug zu den Themen geschaffen werden, sodass diese weiterhin die Interessen der Schüler*innen bestärken.

Text: Anna K. (Q1)

Fotos: Carolin Sampels und Ricarda Schellen

Exkursion der 10. Klassen nach Straßburg

Begegnung, Europa und Geschichte

Vom 15. bis 17. Dezember nahmen 40 Schülerinnen und Schüler aus den verschiedenen 10. Klassen des Franz-Meyers-Gymnasium gemeinsam mit ihrer Partnerschule, dem Lycée Jean Monnet aus Cognac, an einer Drittortbegegnung in Straßburg teil. Die Fahrt stand im Zeichen Europas und verband Begegnung, politische Bildung und historische Erinnerung in einem fächerübergreifenden Projekt, das die Fächer Geschichte, Politik und Französisch zusammenführte und damit den besonderen Auftrag des FMG als Europaschule sichtbar machte. Begleitet und durchgeführt wurde die Fahrt von den Lehrkräften Frau Klein, Frau Schmitz-Heß und Herrn Haupt.

Ein zentraler Programmpunkt war der Besuch des Europäisches Parlament, bei dem die deutschfranzösische Gruppe Einblicke in die Arbeit der europäischen Institutionen erhielt und eine Plenarsitzung von der Besuchertribüne aus verfolgen konnte. Die gemeinsame Zeit in der Straßburger Altstadt bot darüber hinaus zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch und zur Begegnung.

Gerade in der Vorweihnachtszeit entfaltete die Stadt ihren besonderen Reiz: Als Weihnachtshauptstadt Frankreichs bot Straßburg mit seinen festlich geschmückten Plätzen und Weihnachtsmärkten eine besondere Atmosphäre, die den Aufenthalt prägte und den gemeinsamen Austausch in informellem Rahmen förderte.

Ein besonderer Moment des Kennenlernens war das gemeinsame Abendessen in einem Flammkuchenlokal. In gemischten deutsch-französischen Gruppen kamen die Schülerinnen und Schüler zusammen, probierten verschiedene Speisen und nutzten die entspannte Atmosphäre für Gespräche.

Im Rahmen des Programms besuchten die Schülerinnen und Schüler außerdem die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof. → Einen ausführlichen Bericht zu diesem Programmpunkt finden Sie hier.

Abgerundet wurde die Fahrt durch einen gemeinsamen Ausflug nach Baden-Baden sowie weitere Programmpunkte, die das Miteinander in gemischten deutsch-französischen Gruppen stärkten.

Die Drittortbegegnung bot den Schülerinnen und Schülern vielfältige Einblicke in europäische Politik, gemeinsame Geschichte und gelebte Partnerschaft. Eine Schülerin brachte ihre Eindrücke abschließend so auf den Punkt: Die Fahrt habe ihr noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie viel Sinn Europa mache.

Text/Fotos: Stefan Haupt, Daniela Schmitz-Heß

Besuch des ehemaligen KZ Natzweiler-Struthof

Erfahrungsbericht:

Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof im Rahmen der Drittortbegegnung des Franz-Meyers-Gymnasiums mit dem Lycée Jean Monnet in Cognac, die vom 15. bis 17. Dezember stattfand, besuchten die deutsch-französischen Schülergruppen das ehemalige Konzentrationslager Natzweiler-Struthof im Elsass. Die gesamte Fahrt stand im Zeichen Europas und folgte einem fächerübergreifenden Ansatz, in dem historische, politische und gesellschaftliche Fragestellungen miteinander verbunden wurden.

Die Führung durch das ehemalige Konzentrationslager wurde von den Lehrkräften Herrn Haupt, Frau Schmitz-Hess und Frau Klein durchgeführt. Inhaltlich war der Besuch bereits im Geschichtsunterricht der 10. Klassen vorbereitet, sodass die Schülerinnen und Schüler den Ort vor dem Hintergrund historischer Zusammenhänge erschließen konnten.

Der Besuch begann am Eingang des Lagers, das ab Mai 1941 in Betrieb genommen wurde. Heute ist Natzweiler-Struthof ein Erinnerungsort, zugleich jedoch ein historischer Tatort nationalsozialistischer Gewalt. Ursprünglich für politische Häftlinge vorgesehen, entwickelte sich das Lager im Verlauf des Krieges zu einem zentralen Bestandteil eines weit verzweigten Systems von Haupt- und Nebenlagern beiderseits des Rheins. Ein Blick über das terrassenförmig am Hang angelegte Gelände machte die besondere Topografie des Lagers sichtbar. Die klar gegliederte Barackenstruktur sowie Zäune und Wachtürme verdeutlichen den vollständigen Kontrollanspruch der Lagerorganisation. Der Appellplatz bildete das Zentrum des Lageralltags. Regelmäßige Zählappelle sowie die unmittelbare Nähe des Richtplatzes verweisen auf die allgegenwärtige Präsenz von Gewalt im Lager. Auch die Zwangsarbeit, insbesondere im Zusammenhang mit dem Granitabbau, war ein fester Bestandteil des Lageralltags. Das Krematorium und der Gefängnisblock machen die enge räumliche Verbindung von Lageralltag, Strafsystem und Tod sichtbar. Ein deutlicher Kontrast zeigt sich an der Kommandantur-Villa, dem Wohn- und Lebensbereich der Lagerleitung, der sich in unmittelbarer Nähe zu den Orten des Leidens der Häftlinge befand.

Den Abschluss bildete der Besuch der Nécropole und des Mahnmals oberhalb des ehemaligen Lagers. Als nach dem Krieg entstandener Gedenkort steht dieser Bereich für den Wandel vom historischen Tatort zu einem Ort der Erinnerung. Für die Schülerinnen und Schüler war der Besuch ein sehr prägendes und eindrückliches Erlebnis, das den historischen Ort und seine Bedeutung nachhaltig vor Augen geführt hat.

Text/Fotos: Stefan Haupt, Daniela Schmitz-Heß

Besuch des Museum Folkwang in Essen

Kurz vor den Ferien waren die Grundkurse Kunst der Q1 im Museum Folkwang in Essen, um die beeindruckende Ausstellung „William Kentridge: Listen to the Echo“ zu besuchen. Der südafrikanische Künstler William Kentridge fasziniert mit seinen kraftvollen Animationen, Kohlezeichnungen und Installationen, die sich mit Themen wie Erinnerung, Geschichte und sozialer Gerechtigkeit auseinandersetzen. Die Werke regen zum Nachdenken an und eröffnen neue Perspektiven auf die Welt. Ein inspirierender Vormittag für uns, der viele kreative Ideen weckte und spannende Diskussionen anstieß, z.B, dass es wichtig ist, im künstlerischen Prozess offen zu bleiben. Listen to the Echo – in diesem Sinne hoffen wir, dass die Ausstellung noch etwas nachhallen wird.


Text/Fotos: Daniela Schmitz-Heß

Chemiekurse der Q1 bei der Museumsuni

Lacke aus Blüten
In einem unterhaltsamen Experimantalvortrag von Professor Christian Schmitz von der Hochschule Niederrhein konnten die Chemiekurse der Q1 erfahren, wie man aus Blüten Lacke herstellen kann. Dazu verwendete Herr Schmitz Rosen und Chemikalien aus dem alltäglichen Gebrauch. Mit Backpulver und Rasierstift kann man den notwenigen pH-Wert einstellen und das Farbpigment ausfällen. Mit vielen anderen Blüten und bunten Gemüsesorten ist dieses ebenfalls möglich. Das Experiment werden wir in der Q2 dann farbenfroh nachstellen, mit geeigneten Chemikalien aus der Sammlung und mit Quark und Leinöl auch die richtige Basis schaffen um die Pigmente dann als Farben zu nutzen. Neugierig geworden? Wir auch! Wir sind gespannt auf die Resultate.

Imposante Bäume erzählen Geschichte

Die 5a war eingeladen, die 30 unter Naturdenkmalschutz gestellten Bäume im Anwesen am Breskespark anzuschauen. Wir durften den wunderbaren Park hinter den Mauern erkunden. Buchen, Eichen, Platanen, Trauerweiden, Linden, Mammutbäume und viele weitere Bäume gab es zu bestaunen. Manche Bäume waren über 200 Jahre alt und beeindruckten uns mit ihrer Größe und Geschichten, die sie uns zu erzählen hatten. An der Buchenallee ließ sich beispielsweise der Klimawandel gut erkennen oder wie ein Ahornbaum wieder neue Triebe erhalten hat. Toll war es auch die Vielfalt an Tieren auf dem Teich in der Mitte der schönen Anlage zu entdecken. 

Im Anschluss bekamen wir noch einen Einblick in das Gestüt Haus Zoppenbroich. Hier hatten wir große Freude die „pensionierten“ Rennpferde zu streicheln. Es war ein wunderbarer und lehrreicher Nachmittag für den wir sehr dankbar sind.  

Fotos / Text: Andrea Küsters

Auf den Spuren der Menschheitsgeschichte

Q2 Exkursion ins Neanderthal Museum

Kurz vor dem Abitur hat die Q2 ihre letzte Exkursion unternommen – ein ganz besonderer Ausflug ins Neanderthalmuseum in Mettmann. Im Rahmen des Biologieunterrichts tauchten der Leistungskurs und viele Schüler*innen aus den Grundkursen tief in das Thema Humanevolution ein.

Nach einer spannenden Führung durch das Museum hatten die Schüler*innen die Gelegenheit, die beeindruckenden Nachbildungen unserer Vorfahren aus nächster Nähe zu betrachten. Besonders die Figuren des Neandertalers und anderer Frühmenschen wirkten erstaunlich lebensecht. Im anschließenden Workshop wurde es dann richtig praktisch: Die Schüler*innen untersuchten und verglichen verschiedene Schädel und diskutierten Fachbegriffe wie Überaugenwülste, Jochbögen und das Hinterhauptloch – Begriffe, die den Lernenden noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Bei strahlendem Sonnenschein genossen die Q2-Schüler*innen diesen besonderen Tag, der nicht nur lehrreich, sondern auch ein schöner Abschluss der gemeinsamen Schulzeit war.

Nun heißt es für die Q2: Endspurt Richtung Abitur!

Fotos und Text: Nele Roelen

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Exkursion zum Europaparlament

Für das FMG als  Europaschule ist der Besuch des europäischen Parlamentes immer wieder eine spannende Gelegenheit, um Einblicke in die Europapolitik zu ermöglichen.

In der letzten Woche haben unsere SoWi-Schüler*innen der Jahrgangsstufe Q2 eine Exkursion zum Europaparlament nach Brüssel unternommen.

Mit dem Reisebus ging es in aller Frühe auf nach Brüssel. Den Verkehr der belgischen Hauptstadt erfolgreich durchquert, startete die Führung durch das Parlament. Neben zahlreichen Informationen über die Arbeit der Abgeordneten im Europäischen Parlament, erhielten die Schüler*innen auch interessante Informationen über eine weitere dort arbeitende Berufsgruppe: die Dolmetscher. Es ist ganz schön beeindruckend, wie sie es schaffen, die 24 Amtssprachen Europas in Sekundenschnelle zu übersetzen, sodass alle Abgeordneten sich während einer Sitzung im Plenarsaal verstehen können. 

Natürlich gab es im Anschluss noch ausreichend Zeit, um die schöne Innenstadt Brüssels zu erkunden. Dabei wurden selbstverständlich einige belgische Pommes und belgische Waffeln getestet. 

Wir freuen uns, dass die Exkursion zum Europaparlament fest am FMG verankert ist. Unsere Schule, die erst kürzlich erneut die Rezertifizierung als Europaschule  erhalten hat, setzt sich bewusst für das Leben des europäischen Gedankens z. B. durch Exkursionen, Auslandsaufenthalte oder ein erweitertes Fremdsprachenangebot ein.

Text und Fotos: Nele Roelen