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Wahl der Differenzierungskurse über IServ

Direkt im Schüleraccount in IServ aufrufen:
„Alle Module“ > „Kurswahlen“

Anleitung:

1. Wahl in IServ über das Modul „Kurswahlen“ öffnen.
2. „Jetzt wählen“ anklicken, Erst-, Zweit- und Drittwunsch wählen und auf „Abschicken“ klicken.
3. Bis zum Ende des Wahlzeitraumes kann die eigene Wunschvergabe über „Wahl ändern“ bearbeitet werden.

Erdkunde-Exkursion zum Bergbau im Ruhrgebiet

Am 29. Januar unternahmen die Erdkundekurse eine eintägige Exkursion zum deutschen Bergbaumuseum in Bochum mit späterer Besichtigung des Phönixsees in Dortmund. Diese Region des Ruhrgebiets ist maßgeblich durch den Kohleabbau geprägt, der den Aufschwung der Region im Laufe des 19. bis 20. Jahrhundert überhaupt ermöglichte. Darüber hinaus bildet das Gebiet die bedeutende Möglichkeit, die anhaltende Tertiärisierung und den modernen wirtschaftlichen Wandel live zu erleben. Ziel des Ausflugs war es, das Verständnis über die Bedeutung der Kohle- und Stahlindustrie der Region im Laufe der Industrialisierung und dessen Einfluss auf moderne Entwicklungen zu vertiefen.

Unmittelbar nach der Ankunft im deutschen Bergbaumuseum besuchten die Kurse zunächst die Dauerausstellung, in welcher hauptsächlich die Themen rund um Steinkohle, Bergbau Georessourcen und Kunst der Industrialisierung interaktiv vermittelt wurden. Dieser Rundgang bildete die Grundlage für die darauffolgende Führung durch das Anschauungsbergwerk des Museums, welches sich in 20 Metern Tiefe befindet. Dort wurde den Schüler*innen sowohl die Entwicklung der Bergbautechniken über die Jahre der Industrialisierung, als auch die persönliche Erfahrung des mühsamen Alltags eines Kumpels in der Mine nahe gelegt. Die gesammelten Eindrücke der dargestellten Lautstärke, der Enge und des Lebens im Bergwerk trugen unteranderem auch dazu bei, die sozialen Diskrepanzen der Industrialisierung und dessen gesundheitlichen Folgen tiefgreifend zu verstehen und zu analysieren. Besonders überraschend war die Erfahrung im Seilfahrtssimulator, der das sogenannte Abfahren in die Mine für alle Schüler*innen realistisch nachstellte.

Ein weiteres spannendes Erlebnis war die Besichtigung des Förderturms ,,Germania- grüne‘‘, der allen Schüler*innen die perfekte Gelegenheit bot, die Region einmal aus rund 50 Metern Höhe zu erkunden.

Um dennoch einen Gegenwartsbezug zu erlangen, ging es für die Schüler*innen weiter zum 30 Minuten entfernten Phönix See in Dortmund. Dieser Ort ist das Paradebeispiel für den Strukturwandel der Tertiärisierung und lädt darüberhinaus durch den künstlich erzeugten See zum verweilen ein. Dort absolvierten die Schüler*innen ein digitales Quiz in Form einer Schnitzeljagd, das ihnen die Entwicklung der für diesen Ort bedeutenden Schwerindustrie und dessen Modernisierung zu einem Wohn- und Naherholungsgebiet darlegte. Im Anschluss verbrachten die Schüler*innen ihre Mittagspause in einen der zahlreichen gemütlichen Cafés, welche sich in unmittelbarer Nähe zum See befinden, bevor danach die rund zweistündige Heimreise angetreten wurde. Abschließend kann gesagt werden, dass der Ausflug auch aus Sicht der Schüler*innen ein Erfolg war, da dieser bereits behandelte Themen aus dem Geographieunterricht verband und tiefer analysierte. Anders als im Klassenzimmer konnte so ein persönlicher Bezug zu den Themen geschaffen werden, sodass diese weiterhin die Interessen der Schüler*innen bestärken.

Text: Anna K. (Q1)

Fotos: Carolin Sampels und Ricarda Schellen

Gewinner der Stadtmeisterschaften im Basketball

Stadtmeister 2026 - Unsere U20 Basketballmannschaft triumphiert!

Mit großem Einsatz, Teamgeist und sportlicher Klasse hat unsere U20_Basketballmannschaft in ihrem letzten Wettkampfsjahr die Stadtmeisterschaft in Mönchengladbach gewonnen.

Auf dem Weg zum Titel setzte sich unser starkes Team in drei spannenden Begegnungen gegen das Gymnasium an der Gartenstraße, die Realschule an der Niers sowie das Stift.-Huma.-Gymnasium durch – teilweise in denkbar knappen Spielen. 

Im Finale wartete mit der ebenfalls ungeschlagenen Gesamtschule Hardt ein besonders anspruchsvoller Gegner. Trotz eines Spielers aus der 2. Bundesliga in den Reihen der Hardter ließ sich unsere Mannschaft nicht beeindrucken. Unter der Leitung von Herrn Gnielka bewiesen unsere Spieler großen Kampfgeist und sicherten sich mit einem Vorsprung von neun Punkten verdient den Titel.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

Ein herzliches Dankeschön an alle Spieler, Herrn Gnielka sowie alle Unterstützer*innen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. 

Elternsprechtagstermine über IServ buchen

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So nimmst du über IServ an den LeA-Wahlen teil

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1. LeA-Wahl in IServ über das Modul „Kurswahlen“ öffnen.
2. „Jetzt wählen“ anklicken, Erst-, Zweit- und Drittwunsch wählen und auf „Abschicken“ klicken.
3. Bis zum Ende des Wahlzeitraumes kann die eigene Wunschvergabe über „Wahl ändern“ bearbeitet werden.

Der Wegfall der verpflichtenden LeA-Teilnahme stellt eine einmalige Ausnahmeregelung dar und gilt ausschließlich für das kommende Schulhalbjahr.
Daher wird im zweiten Schulhalbjahr für die Jahrgangsstufen 7, 8 und 9 ein reines Wahl-LeA-Programm stattfinden.

LeA-Übersicht für das 2. Halbjahr 2025/26:

Sieger der Mathematikolympiade

Glückliche Gewinner im glücklichen Jahr 2026

Bei der Preisverleihung der Mathematikolympiade erfuhren unsere drei Preisträger, dass die Zahl 2026 eine glückliche Zahl ist, da die Quersumme ihrer Quadrate bei Iteration irgendwann 1 ergibt.

Dieses ist der Beweis dafür: 

2²+0²+2²+6² = 44 und 4²+4²=32 sodann 3²+2²=13 führt zu 1²+3² = 10 und zum Glück dann zu 1² + 0² = 1.

Fabian und Marvin konnten sich beide über einen dritten Platz in Klasse 5 und 6 freuen und Jakob über den ersten Platz in Klasse 10 sowie der Qualifikation für das Landesseminar. Eine hervorragende Leistung, die von unserem Oberbürgermeister Heinrichs gewürdigt wurde. Er freute sich, dass er beim Gemeinschaftsfoto mit lauter schlauen Köpfen stehen durfte. 

Neugierig geworden? Dann finde weitere glückliche Zahlen oder mache mit bei der nächsten Runde der Mathematikolympiade … oder beim Mönchengladbacher „Tag der Mathematik“, der dieses Jahr an unserer Schule am 25.4.26 stattfinden wird.

Schreibwettbewerb in Englisch

Schreibwettbewerb im Englischunterricht - Klasse 7

Passend zur Weihnachtszeit wurde in der Jahrgangsstufe 7 unter Anleitung von Frau Schellen und Frau Eisnach ein kreativer Schreibwettbewerb durchgeführt. Dabei sollten die Geschichten, die auf Englisch verfasst wurden, zur Weihnachtszeit passen.

Ziel war es, besonders engagierte und interessierte Schüler*innen, die außerdem Spaß am Englischen haben, zu kreativem Schreiben zu motivieren.

Die Ergebnisse zeichneten sich nicht nur durch interessante und lustige Inhalte aus, sondern auch durch ihre sprachliche Ausdrucksstärke. Die besten Ergebnisse wurden von der Fachjury ermittelt und die Sieger mit einer Schneekugel und Schokolade gekürt.

Der Gewinnertext von Niclas:

Max, where are you?

Dear readers, I want to tell you a story about Christmas (ugh) and friendship, but first you should know who I am. My name is Grinch, I am and I live green creature, and with my loyal dog Max quite alone in a Cave high up in the mountains, and that’s the reason for it: The people down in the valley don’t like me and they and laugh at me because I’m different from them.

And do you know, what I’ve hated the most ever since – CHRISTMAS: lights, songs, presents, happy families – YUCK!!! But now I’m finally starting my story.

When I woke up on a Christmas morning, I thought ‘Christmas, already again. I hope it will be

Over soon!’

“Hey, Max,” I called, “where is my coffee?”

Silence… “Max, where are you? No jokes this morning.”

The cave was terribly quiet. I looked for my dog everywhere, behind boxes, under covers, I called for him even outside, but my little and only friend had disappeared. Without him the cave felt empty and Christmas was even worse than before.

I started to cry, when I heard a noise. What a joy! Max was standing in front of the door. He was carrying a large white pillow.

“Max? Where have you been?”

I was so happy. Max put the pillow in my lap. There was a photo of the two of us on it and some words:

Merry Christmas. You are not alone.

At first I wanted to throw the pillow away, MERRY CHRISTMAS, that’s out of question, but

then my heart suddenly felt… warm.

I pulled Max in my arms and whispered: “You’re right, Max, I’m not alone, I have the best friend in the world.”

That evening we slept side by side on our new pillow.

Turn-Lea beim Winterzirkus in Hückelhoven

Unsere Turn-Lea nimmt am diesjährigen Winterzirkus „Pepperoni and Friends“ in Hückelhoven teil. Wir freuen uns sehr über diesen besonderen Auftritt unserer Schülerinnen und Schüler und laden alle herzlich ein, vorbeizukommen und sie zu unterstützen.

Wann: Freitag, 06.02.2026, Einlass ab 18.30 Uhr
Wo: Ala des Gymnasiums Hückelhoven

Kommen Sie vorbei und genießen Sie einen unterhaltsamen Winterzirkus voller beeindruckender Darbietungen!

 

Sabrina Vorwerk

Exkursion der 10. Klassen nach Straßburg

Begegnung, Europa und Geschichte

Vom 15. bis 17. Dezember nahmen 40 Schülerinnen und Schüler aus den verschiedenen 10. Klassen des Franz-Meyers-Gymnasium gemeinsam mit ihrer Partnerschule, dem Lycée Jean Monnet aus Cognac, an einer Drittortbegegnung in Straßburg teil. Die Fahrt stand im Zeichen Europas und verband Begegnung, politische Bildung und historische Erinnerung in einem fächerübergreifenden Projekt, das die Fächer Geschichte, Politik und Französisch zusammenführte und damit den besonderen Auftrag des FMG als Europaschule sichtbar machte. Begleitet und durchgeführt wurde die Fahrt von den Lehrkräften Frau Klein, Frau Schmitz-Heß und Herrn Haupt.

Ein zentraler Programmpunkt war der Besuch des Europäisches Parlament, bei dem die deutschfranzösische Gruppe Einblicke in die Arbeit der europäischen Institutionen erhielt und eine Plenarsitzung von der Besuchertribüne aus verfolgen konnte. Die gemeinsame Zeit in der Straßburger Altstadt bot darüber hinaus zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch und zur Begegnung.

Gerade in der Vorweihnachtszeit entfaltete die Stadt ihren besonderen Reiz: Als Weihnachtshauptstadt Frankreichs bot Straßburg mit seinen festlich geschmückten Plätzen und Weihnachtsmärkten eine besondere Atmosphäre, die den Aufenthalt prägte und den gemeinsamen Austausch in informellem Rahmen förderte.

Ein besonderer Moment des Kennenlernens war das gemeinsame Abendessen in einem Flammkuchenlokal. In gemischten deutsch-französischen Gruppen kamen die Schülerinnen und Schüler zusammen, probierten verschiedene Speisen und nutzten die entspannte Atmosphäre für Gespräche.

Im Rahmen des Programms besuchten die Schülerinnen und Schüler außerdem die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof. → Einen ausführlichen Bericht zu diesem Programmpunkt finden Sie hier.

Abgerundet wurde die Fahrt durch einen gemeinsamen Ausflug nach Baden-Baden sowie weitere Programmpunkte, die das Miteinander in gemischten deutsch-französischen Gruppen stärkten.

Die Drittortbegegnung bot den Schülerinnen und Schülern vielfältige Einblicke in europäische Politik, gemeinsame Geschichte und gelebte Partnerschaft. Eine Schülerin brachte ihre Eindrücke abschließend so auf den Punkt: Die Fahrt habe ihr noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie viel Sinn Europa mache.

Text/Fotos: Stefan Haupt, Daniela Schmitz-Heß

Besuch des ehemaligen KZ Natzweiler-Struthof

Erfahrungsbericht:

Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof im Rahmen der Drittortbegegnung des Franz-Meyers-Gymnasiums mit dem Lycée Jean Monnet in Cognac, die vom 15. bis 17. Dezember stattfand, besuchten die deutsch-französischen Schülergruppen das ehemalige Konzentrationslager Natzweiler-Struthof im Elsass. Die gesamte Fahrt stand im Zeichen Europas und folgte einem fächerübergreifenden Ansatz, in dem historische, politische und gesellschaftliche Fragestellungen miteinander verbunden wurden.

Die Führung durch das ehemalige Konzentrationslager wurde von den Lehrkräften Herrn Haupt, Frau Schmitz-Hess und Frau Klein durchgeführt. Inhaltlich war der Besuch bereits im Geschichtsunterricht der 10. Klassen vorbereitet, sodass die Schülerinnen und Schüler den Ort vor dem Hintergrund historischer Zusammenhänge erschließen konnten.

Der Besuch begann am Eingang des Lagers, das ab Mai 1941 in Betrieb genommen wurde. Heute ist Natzweiler-Struthof ein Erinnerungsort, zugleich jedoch ein historischer Tatort nationalsozialistischer Gewalt. Ursprünglich für politische Häftlinge vorgesehen, entwickelte sich das Lager im Verlauf des Krieges zu einem zentralen Bestandteil eines weit verzweigten Systems von Haupt- und Nebenlagern beiderseits des Rheins. Ein Blick über das terrassenförmig am Hang angelegte Gelände machte die besondere Topografie des Lagers sichtbar. Die klar gegliederte Barackenstruktur sowie Zäune und Wachtürme verdeutlichen den vollständigen Kontrollanspruch der Lagerorganisation. Der Appellplatz bildete das Zentrum des Lageralltags. Regelmäßige Zählappelle sowie die unmittelbare Nähe des Richtplatzes verweisen auf die allgegenwärtige Präsenz von Gewalt im Lager. Auch die Zwangsarbeit, insbesondere im Zusammenhang mit dem Granitabbau, war ein fester Bestandteil des Lageralltags. Das Krematorium und der Gefängnisblock machen die enge räumliche Verbindung von Lageralltag, Strafsystem und Tod sichtbar. Ein deutlicher Kontrast zeigt sich an der Kommandantur-Villa, dem Wohn- und Lebensbereich der Lagerleitung, der sich in unmittelbarer Nähe zu den Orten des Leidens der Häftlinge befand.

Den Abschluss bildete der Besuch der Nécropole und des Mahnmals oberhalb des ehemaligen Lagers. Als nach dem Krieg entstandener Gedenkort steht dieser Bereich für den Wandel vom historischen Tatort zu einem Ort der Erinnerung. Für die Schülerinnen und Schüler war der Besuch ein sehr prägendes und eindrückliches Erlebnis, das den historischen Ort und seine Bedeutung nachhaltig vor Augen geführt hat.

Text/Fotos: Stefan Haupt, Daniela Schmitz-Heß