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Exkursion der 10. Klassen nach Straßburg

Begegnung, Europa und Geschichte

Vom 15. bis 17. Dezember nahmen 40 Schülerinnen und Schüler aus den verschiedenen 10. Klassen des Franz-Meyers-Gymnasium gemeinsam mit ihrer Partnerschule, dem Lycée Jean Monnet aus Cognac, an einer Drittortbegegnung in Straßburg teil. Die Fahrt stand im Zeichen Europas und verband Begegnung, politische Bildung und historische Erinnerung in einem fächerübergreifenden Projekt, das die Fächer Geschichte, Politik und Französisch zusammenführte und damit den besonderen Auftrag des FMG als Europaschule sichtbar machte. Begleitet und durchgeführt wurde die Fahrt von den Lehrkräften Frau Klein, Frau Schmitz-Heß und Herrn Haupt.

Ein zentraler Programmpunkt war der Besuch des Europäisches Parlament, bei dem die deutschfranzösische Gruppe Einblicke in die Arbeit der europäischen Institutionen erhielt und eine Plenarsitzung von der Besuchertribüne aus verfolgen konnte. Die gemeinsame Zeit in der Straßburger Altstadt bot darüber hinaus zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch und zur Begegnung.

Gerade in der Vorweihnachtszeit entfaltete die Stadt ihren besonderen Reiz: Als Weihnachtshauptstadt Frankreichs bot Straßburg mit seinen festlich geschmückten Plätzen und Weihnachtsmärkten eine besondere Atmosphäre, die den Aufenthalt prägte und den gemeinsamen Austausch in informellem Rahmen förderte.

Ein besonderer Moment des Kennenlernens war das gemeinsame Abendessen in einem Flammkuchenlokal. In gemischten deutsch-französischen Gruppen kamen die Schülerinnen und Schüler zusammen, probierten verschiedene Speisen und nutzten die entspannte Atmosphäre für Gespräche.

Im Rahmen des Programms besuchten die Schülerinnen und Schüler außerdem die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof. → Einen ausführlichen Bericht zu diesem Programmpunkt finden Sie hier.

Abgerundet wurde die Fahrt durch einen gemeinsamen Ausflug nach Baden-Baden sowie weitere Programmpunkte, die das Miteinander in gemischten deutsch-französischen Gruppen stärkten.

Die Drittortbegegnung bot den Schülerinnen und Schülern vielfältige Einblicke in europäische Politik, gemeinsame Geschichte und gelebte Partnerschaft. Eine Schülerin brachte ihre Eindrücke abschließend so auf den Punkt: Die Fahrt habe ihr noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie viel Sinn Europa mache.

Text/Fotos: Stefan Haupt, Daniela Schmitz-Heß

Besuch des ehemaligen KZ Natzweiler-Struthof

Erfahrungsbericht:

Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof im Rahmen der Drittortbegegnung des Franz-Meyers-Gymnasiums mit dem Lycée Jean Monnet in Cognac, die vom 15. bis 17. Dezember stattfand, besuchten die deutsch-französischen Schülergruppen das ehemalige Konzentrationslager Natzweiler-Struthof im Elsass. Die gesamte Fahrt stand im Zeichen Europas und folgte einem fächerübergreifenden Ansatz, in dem historische, politische und gesellschaftliche Fragestellungen miteinander verbunden wurden.

Die Führung durch das ehemalige Konzentrationslager wurde von den Lehrkräften Herrn Haupt, Frau Schmitz-Hess und Frau Klein durchgeführt. Inhaltlich war der Besuch bereits im Geschichtsunterricht der 10. Klassen vorbereitet, sodass die Schülerinnen und Schüler den Ort vor dem Hintergrund historischer Zusammenhänge erschließen konnten.

Der Besuch begann am Eingang des Lagers, das ab Mai 1941 in Betrieb genommen wurde. Heute ist Natzweiler-Struthof ein Erinnerungsort, zugleich jedoch ein historischer Tatort nationalsozialistischer Gewalt. Ursprünglich für politische Häftlinge vorgesehen, entwickelte sich das Lager im Verlauf des Krieges zu einem zentralen Bestandteil eines weit verzweigten Systems von Haupt- und Nebenlagern beiderseits des Rheins. Ein Blick über das terrassenförmig am Hang angelegte Gelände machte die besondere Topografie des Lagers sichtbar. Die klar gegliederte Barackenstruktur sowie Zäune und Wachtürme verdeutlichen den vollständigen Kontrollanspruch der Lagerorganisation. Der Appellplatz bildete das Zentrum des Lageralltags. Regelmäßige Zählappelle sowie die unmittelbare Nähe des Richtplatzes verweisen auf die allgegenwärtige Präsenz von Gewalt im Lager. Auch die Zwangsarbeit, insbesondere im Zusammenhang mit dem Granitabbau, war ein fester Bestandteil des Lageralltags. Das Krematorium und der Gefängnisblock machen die enge räumliche Verbindung von Lageralltag, Strafsystem und Tod sichtbar. Ein deutlicher Kontrast zeigt sich an der Kommandantur-Villa, dem Wohn- und Lebensbereich der Lagerleitung, der sich in unmittelbarer Nähe zu den Orten des Leidens der Häftlinge befand.

Den Abschluss bildete der Besuch der Nécropole und des Mahnmals oberhalb des ehemaligen Lagers. Als nach dem Krieg entstandener Gedenkort steht dieser Bereich für den Wandel vom historischen Tatort zu einem Ort der Erinnerung. Für die Schülerinnen und Schüler war der Besuch ein sehr prägendes und eindrückliches Erlebnis, das den historischen Ort und seine Bedeutung nachhaltig vor Augen geführt hat.

Text/Fotos: Stefan Haupt, Daniela Schmitz-Heß

Erfahrungsbericht zum Frankreichaustausch

Ich bin Marilou und besuche zurzeit die 8b des Franz-Meyers-Gymnasiums. Dieses Jahr habe ich endlich über das Brigitte-Sauzay-Programm einen Austausch nach Frankreich machen können.

Da ein Teil meiner Familie in Frankreich, Sainte-Maxime lebt, kannte ich bereits den Ort und natürlich auch meine Gastfamilie. Allerdings hatte ich noch nie längere Zeit alleine bei ihnen verbracht und wollte unbedingt die Erfahrung eines Schulbesuchs dort machen. Meine Ankunft in Frankreich war sehr schön. Meine Familie organisierte eine kleine Willkommensfeier für mich, an dem ich alle Verwandten sah und wir bei einem gemeinsamen Mittagessen zusammensaßen und erzählten.

Nach dem Wochenende ging sofort der schulische Alltag los: die Schulzeiten waren etwas gewöhnungsbedürftig verglichen mit denen in Deutschland, denn nun hatte ich bis 16:30 Uhr Schule!

Dadurch musste ich natürlich auch mittags mit den anderen Schülern in der „Cantine“ essen. Auch die Fächer waren teilweise ganz andere als am FMG. Zum Beispiel kannte ich kein „Technologie“ oder „Histoire-Géo“. Auch die „Permanance“ Stunden, zu denen man erscheinen muss, wenn Unterrichtsentfall ist, waren mir neu. Die „Surveillants“ kontrollieren jeden Tag das Eingangstor zur Schule – an denen kommt man nicht vorbei, ohne, dass sie einen kennen.

Es gibt eine viel strengere Kleiderordnung (z.B. darf man keine Löcher in den Hosen oder unbedeckte Schultern haben und keine Röcke oder Kleider tragen) und auch Handys dürfen nicht auf dem Schulgelände benutzt werden. Soviel zum Collège!

In meiner Freizeit habe ich mit meiner Cousine Emma, meiner Austauschpartnerin, Basketball gespielt. Die Wochenenden haben wir mit Ausflügen verbracht. Ich war zum Beispiel einmal in Marseille. Eine tolle und sehr große Stadt, bei der ich den Besuch im größten Shoppingcenter dort, dem „Grand Littoral“, am besten fand 😉 Wir haben aber auch eine Fahrradtour mit den sogenannten „Rosalies“ durch den Parc Borély unternommen und an einem anderen Wochenende konnten wir unser eigenes Parfum kreieren, bei einem Ausflug in die Fragonard Parfümerie in Grasse. In Saint-Maximin-la-Sainte-Baume unternahmen wir an einem weiteren Wochenende eine tolle Fahrt mit den sogenannten „Vélorail“, auf denen man selber, wie auf Fahrrädern treten muss und sich dann auf stillgelegten Eisenbahnschienen, fortbewegt. Da wir dabei mal wieder sehr gutes Wetter hatten, war auch dieser Ausflug sehr schön. In den Ferien wurde in Sainte-Maxime unter einem großen Zelt eine Rollerblade Piste aufgebaut. Wir verabredeten uns mit mehreren Freundinnen zum Rollschuhfahren dort, was auch total viel Spaß gemacht hat.

Alles in allem, habe ich viele neue Freunde gefunden und die französische Kultur besser kennengelernt. Auch sprachlich habe ich einiges dazu gelernt. Es war einfach eine tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte!

Nun freue ich mich auf den 2. Teil meines Austausches, nämlich auf den noch ausstehenden Besuch meiner Cousine Emma. Sie wird im August für zwei Monate bei uns wohnen und mit mir zusammen das FMG besuchen😊!

À plus, Marilou

Notre excursion à Paris

Voilà, notre excursion à Paris:Wir, der Französischkurs der EF, haben letzte Woche zwei anstrengende, jedoch aufregende und erlebnisreiche Tage in der französischen Hauptstadt verbracht.Nach unserer Ankunft mit dem Thalys am Mittwochmorgen, ging es direkt los und mit Ausnahme von wenigen Metro-Fahrten, wurden wir von Frau Schmitz-Heß und Frau Jagla…

Frankreichaustausch 2023

Dieses Jahr konnte nun endlich der langersehnte Austausch mit unserer französischen Partnerschule „Collège Jacques Monod“ stattfinden. Wir alle waren sehr froh, dass wir nach der Corona-Pause ein anderes Land auf diese Weise kennenlernen konnten. Am 1. Februar 2023 traten wir mit unseren Lehrer*innen Frau Klein und Herrn Hegmann unseren…

Felix Steigels siegt im Fremdsprachenwettbewerb

Eine besondere Ehre wurde am 11.07. den FMG-Schülern Felix Steigels und Maya Dittert zuteil, nachdem sie beim städtischen Fremdsprachenwettbewerb des Faches Französisch angetreten waren. Beide wurden im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Rathaus Abtei für ihre herausragenden Leistungen im Fach Französisch, die sie in einer schriftlichen- sowie einer mündlichen…

Verleihung der DELF-Diplome

Vor den Weihnachtsferien überreichte Herr Bruder allen Schülerinnen und Schülern, die im vergangenen Sommer die DELF-Prüfung im Niveau B1 absolviert hatten, ihre Diplome. Ein besonderer Glückwunsch geht an Laura Kaiser (ehemals 9b, jetzt EF), die als Punktbeste im Niveau B1 abschloss. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer! Die…