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Erfolge bei MINT-Wettbewerben

Matheolympiade

Die Aufgaben zur Matheolympiade fanden insbesondere bei den Schülerinnen und Schülern der 5. Klasse großen Zulauf. 10 Schülerinnen und Schüler erreichten die Stadtrunde. Erfolgreich waren Jokob Fallentin aus der 9. Klasse und Philipp Bongartz aus der 7. Klasse: Sie belegten in ihrer Altersgruppe jeweils einen zweiten Platz. 

Chemieolympiade

An der Chemieolympiade nahmen Lilli Kunigowski aus der EF und Florian Hupe aus der 9b teil. Beide haben sich mit den schwierigen Aufgaben in der Hausaufgabenrunde rund um die Chemie zu Marie Curie intensiv auseinander gesetzt. Florian Hupe erreichte hierbei mit tollen Lösungen die zweite Runde mit 209 weiteren Teilnehmenden aus NRW. Die zweite Runde war eine Klausur. Hier landete er im mittlerne Bereich, obwohl er erst in Klasse 9 ist. Florian kann nun an den Workshops teilnehmen, die von der Chemieolympiade in NRW angeboten werden, teilnehmen. Hoffen wir, dass diese beiden Talente im nächsten Durchlauf wieder mit dabei sind.  

Internationale Junior Science Olympiade und Chem-pion

Insgesamt 10 Schülerinne und Schüler experimentierten für diese beiden Wettbewerbe in der entsprechenden LeA und haben Protokolle geschrieben zu den Themen: Papperlapap und Enzyme. Beim Thema rund um die Pappe waren wir für ein Experiment bei der Bäckerei Held – es musste überprüft werden wie gefälschte Geldscheine erkannt werden.  

Erfolgreich waren in der IJSO das Team aus der 9b: Florian Hupe und Jakob Fallentin: Sie haben heute die Klausur in der 2. Runde der IJSO geschrieben und sind schon unter den besten 1000 deutschlandweit. Drücken wir ihnen die Daumen, dass sie unter die letzten 300 und damit in Runde 3 kommen. Anastasia Hahne und Alina Faller aus der 7b erzielten auch tolle Ergebnisse bei ihren Protokollen – hier reichte es ganz knapp nicht für die Runde 2. 

Beim Chem-pion Wettbewerb wird noch auf das Ergebnis gewartet.  

Text/Fotos von Andrea Küsters

Angebote für die Projektwoche vom 24. – 28.3.25

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

wir freuen uns, euch und Ihnen eine ganz besondere Woche anzukündigen: Vom 24. bis 28. März 2025 steht unsere Schule ganz im Zeichen Europas. Unter dem Motto „Europa erleben und gestalten“ taucht die Mittelstufe in die faszinierende Geschichte, Politik und Kultur unseres Kontinents ein.

Während der Projektwoche wählen alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 ein Projekt, das sie besonders interessiert. Dabei reicht das Spektrum von kulturellen Entdeckungsreisen über geschichtliche Exkursionen bis hin zu politischen Planspielen und künstlerischen Workshops.

Programm der Projektwoche:

Ein besonderes Highlight dieser Woche ist die Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum. 29 Lehramtsstudierende unterstützen die Schülerinnen und Schüler bei spannenden Projekten, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch die kreative und interaktive Auseinandersetzung mit Europa fördern. Die Studierenden nehmen im Rahmen des Seminars „Let’s play Schule“ an dieser Innovationswoche teil. Dieses Seminar bietet ihnen die Möglichkeit, eine Woche lang den Unterrichtsbetrieb einer Schule zu adaptieren und selbstständig erarbeitete Projektideen sowie innovative Unterrichtsmethoden anzuwenden. Inhaltlich beschäftigen sich die Studierenden mit projektbasierten Unterrichtsmethoden wie dem phänomenbasierten Lernen oder Deeper Learning.

FMJeh janz jeck! – Giesenkirchener Veedelszug

FMJeh janz jeck!

Was für ein unvergesslicher Tag! Am Sonntag, den 2. März, nahm unsere Schule mit einer bunten Truppe aus 120 SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern am Giesenkirchener Veedelszug teil – und das mit großem Erfolg!

Zum 50. Schuljubiläum haben wir uns etwas ganz Besonderes überlegt: Eine riesige, dreistöckige Geburtstagstorte wurde begleitet von leuchtenden Kerzen, die mit dem blauen Himmel um die Wette strahlten. Die beeindruckenden Kostüme und unser kreatives Konzept brachten uns den 3. Platz beim Kostümwettbewerb!

Viel Einsatz und unermüdliches Engagement:

Ein solches Projekt gelingt nur mit viel Engagement und Teamgeist. Unser ganz besonderer Dank gilt Frau Schmitz-Heß, die von der ersten Idee über die gesamte Organisation bis zur Umsetzung unermüdlich alles mitgeplant und gestaltet hat. Ihr herausragendes Engagement hat dieses Projekt erst möglich gemacht!

Ein großes Dankeschön an alle Helfer!

Frau Schmitz-Heß hat die folgende Danksagung für die Helferinnen und Helfer formuliert, die einen ganz besonderen Beitrag zu diesem Projekt geleistet haben: 

Frau Schmitz-Heß mit einem Dankesorden.

„Mein ganz besonderer Dank gilt der gesamten Familie Gayzler, Frau Gayzler, Lennart und Lena, die unermüdlich bei allem mitgeholfen haben, ob beim Bau, beim Transport, beim Bemalen der Torte, beim Packen der Wurfbeutel und auch die farbigen Highlights auf den Beuteln haben wir Lena und Julia zu verdanken!
Lennart, der sich als spitzenmäßiger Traktorfahrer erwiesen und die Torte mehrfach transportiert und mit seinem Vater auf die Bracke montiert hat.

Einen ebenfalls besonderen Dank möchte ich René Schnock aussprechen, der mit mir gezeichnet und getüftelt hat, im Baumarkt war und die Torte mit mir  an vielen Nachmittagen in unserem kalten Schuppen mit mal mehr und mal weniger Unterstützung durch Schüler gebaut hat.

Sarah Magoley, die in jeder Freistunde im Keller war und auch abends spät noch mit mir die Torte grundiert hat.

Meiner Projektgruppe: Kiara, Sarah, Emma, Annika, Lilly, Hannah, Leonie und Lucy, die sowohl fleißig in diversen Mittagspausen Flammen geschnitten, als auch beim Gestalten der Torte mit Pappmaché geholfen haben.

Meiner gesamten EF, die mit viel Hingabe und Inkaufnahme blutiger Finger die tollen Linoldrucke der Lehrerinnen und Lehrer gefertigt haben.

Pia und Mara aus der 9c für das tolle Design auf dem Beutel und auf der 2. Tortenetage.

Carolin Sampels und Karola Bongartz, die mir beim Fertigstellen der Flammenkronen geholfen haben.

Susanne Maibaum, die für uns im Handelshof war um Wurfmaterial zu besorgen.

Max Heiligenberg, der uns gefilmt hat und Julia Grove, die zusammen mit Lena für die farblichen Highlights auf dem Beutel gesorgt haben.

Andrea Küsters die in liebevollen Back- und Werkaktionen für das ganz besondere Wurfmaterial gesorgt hat.

Dem Förderverein, der uns mit 555,- unterstützt hat und auch das Projekt „Print my teacher“ gefördert hat!

Christoph Dapper, der uns 500 Blöcke gedruckt hat!

Natürlich auch allen anderen Eltern, die Wurfmaterial gespendet haben. Hier gilt mein Dank insbesondere Frau Friedhoff, die kurzfristig und sehr effektiv noch für einen großen Nachschub gesorgt hat.  

Vielen Dank an die Bäckerei Held, die uns Tortenspitzen zur Verfügung gestellt und damit unser Kostüm vollendet hat. 

Nicht zuletzt gilt mein Dank dem Bauern Jansen vom Looshof, der uns den tollen Traktor zur Verfügung gestellt hat!“

 

Leuchtende Flammen und große Emotionen

Die Begeisterung war überall zu spüren. Zahlreiche Zuschauer jubelten uns zu, und viele ehemalige FMGler teilten ihre Freude über unser kreatives Kostümkonzept. Besonders das Plakat am Traktor sorgte für Gesprächsstoff – ein starkes Zeichen in dieser Zeit. Die leuchtenden Flammen vor dem blauen Himmel waren ein echter Hingucker. 

Zum Abschluss die Worte von Frau Schmitz-Heß:

Danke an alle, die mich unterstützt haben, mitgezogen sind und uns zugejubelt haben! Was für ein wunderschönes Erlebnis! 
Es geht immer um die Verbindung, das Füreinander und Miteinander – und dazu können wir auch in schwierigen Zeiten immer einen kleinen Beitrag leisten. Und auch darum ist unser Job so schön!

Jisekerke vorröp, Schälse hengedrop! 🎉🎭

Neues LeA-Programm online

Das 2. Halbjahr steht vor der Tür, und mit ihm kommen spannende neue Lernangebote! Ob du deine kreativen Fähigkeiten ausbauen, dein Wissen in einem bestimmten Bereichvertiefen oder eine ganz neue Fähigkeit erlernen möchtest – es gibt für jeden etwas Passendes. Klicke auf den folgenden Button, um das LeA-Programm für das kommende Halbjahr auzurufen:

Sleepless at FMG – die lange Nacht der Mathematik

Mit einer Quadratzahl motivierter Mathegenies wartete man gespannt auf den Countdown zum Start in die erste Runde mit je 10 kniffligen Aufgaben in zwei Altersstufen: Klasse 5 – 6 und Klasse 7 – 9. Das Ziel von Team “ π-zza“ war hoch angesetzt: Man wollte die dritte Runde erreichen und damit eine Runde weiter kommen als im letzten Jahr. 

Die Unterstufenfreaks freuten sich zum Start besonders über eine Aufgabe, bei der QR-Codes mithilfe von Zahlen im Binärsystem passend ergänzt werden mussten. Da war dann zusätzlich noch malerisches Geschick gefragt. Herr Bruder besuchte uns bei diesen Aufgaben und schaute zu wie wir Zahlen übersetzten und wir stellten fest: Auch Herr Bruder kennt sich als Modellbauer mit „Ein“ und „Aus“ von Schaltsystemen her aus. 

Die Lösung des QR-Codes spornte uns zu weiteren Aufgaben an: Schön, dass ihr dabei seid! 

Und die folgenden Stichpunkte spiegeln den tollen Abend:

Mit Streichhölzern zwischen den Augen schrieb diesen Bericht 

Andrea Küsters 

Spuren der Gentrifizierung in Düsseldorf

Am 12. November 2024 machten sich die Erdkundekurse der Q2 auf den
Weg nach Düsseldorf, um dort die Stadtentwicklung im Medienhafen sowie
die Gentrifizierung in Bilk zu erforschen. Gestartet wurde mit einer Kartierung
des Medienhafens sowie einer Recherche zur Bedeutung der Umnutzung
alter Hafenanlagen für Städte. Des weiteren sollten nachhaltige
Verkehrskonzepte berücksichtigt werden und über eine umweltfreundliche
und verkehrstechnisch attraktive Nutzung des Medienhafens nachgedacht
werden.
Im Anschluss ging es nach Düsseldorf-Unterbilk. Dort mussten die
Schülerinnen und Schüler eine Umfrage durchführen in Bezug auf die
Veränderung Unterbilks im letzten Jahrzehnt: „Weniger Geschäfte, viel
Leerstand“, „Hohe Mieten, sehr teuer“, „hippe Läden, mehr Verkehr“ oder
„vom Arbeiterviertel zum Szeneviertel“.
Der letzte Standort waren die Karolinger Höfe. Früher gab es hier die
Veranstaltungshalle Boui Boui Bilk – heute sind dort Wohnanlagen. Die
Schüler und Schüler machten sich auf, die Merkmale der Gentrifizierung in
dem Bereich zu suchen.
Abschließend kann man sagen: Die Entwicklung im Düsseldorfer Süden
bringt wirtschaftliche Vorteile, aber auch soziale Herausforderungen mit sich.

Text/Fotos: Ricarda Schellen & Carolin Sampels

Exkursion in das EL-DE-Haus

Am 22.11.2024 besuchten die Geschichtskurse der Stufe Q2 das EL-DE-Haus in Köln, das ehemalige Gestapo-Hauptquartier und heutige NS-Dokumentationszentrum. Dieser Ausflug bot uns die Möglichkeit, die düstere Geschichte Kölns während der Zeit des Nationalsozialismus zu befassen und uns mit den erschreckenden Mechanismen von Verfolgung, Unterdrückung und Widerstand auseinanderzusetzen.

Die Führung begann mit einem Rundgang durch die Dauerausstellung, die sich mit der Geschichte Kölns im Nationalsozialismus befasst. Besondere Aufmerksamkeit erhielten die Schicksale von Opfern der Gestapo und des Holocausts sowie die Darstellung des Widerstands in der Region.

Ein besonders eindringlicher Teil der Führung war der Besuch der ehemaligen Gefängniszellen im Keller des Gebäudes. Hier, wo Menschen inhaftiert, verhört und gefoltert wurden, spürte man die bedrückende Atmosphäre dieses Ortes. An den Wänden der Zellen befinden sich bis heute Inschriften der Gefangenen – Botschaften, die oft Verzweiflung, Hoffnung oder auch den Versuch, der Angst zu trotzen, ausdrücken. Diese Spuren hinterließen bei uns allen einen bleibenden Eindruck.

Unser Besuch im EL-DE-Haus war eine wertvolle und zugleich bedrückende Erfahrung. Er verdeutlichte nicht nur die Bedeutung der Auseinandersetzung mit unserer Geschichte, sondern auch die Relevanz, die Erinnerung an die Schrecken der Vergangenheit wachzuhalten. Für viele von uns war der Tag ein Anlass, über die Auswirkungen von Diskriminierung, Unrecht und staatlicher Willkür nachzudenken.